Pressemitteilung

05.09.2011 - Differenzkontrakte (CFDs) auf über 1.200 Basiswerte erhältlich - kostenlose Risikobegrenzung

Differenzkontrakte (CFDs) auf über 1.200 Basiswerte erhältlich - kostenlose
Risikobegrenzung - neues Informationsportal: www.comdirect.de/cfd

Quickborn. Die comdirect bank bietet ab sofort den Handel mit Contracts for Difference (CFDs) an. Anleger können dabei bereits mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz auf steigende und fallende Kurse von Aktien, Indizes, Rohstoffen, Anleihen, Futures und Währungen setzen.

"Mit unserem CFD-Angebot setzen wir einen starken Akzent. Als Deutschlands Leistungsbroker bieten wir nicht nur attraktive Konditionen - wir bieten eine neue Qualität. Das sind beispielsweise exzellente Kursstellung und eine schnelle, in allen Marktphasen stabile Ausführung der CFD-Aufträge. Damit werden die Karten im CFD-Handel neu gemischt", sagt Dr. Thorsten Reitmeyer, Vorstandsvorsitzender der comdirect bank. Als Market Maker agiert die Commerzbank, deren Qualität und Leistungsfähigkeit bei Derivaten bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Auf Wunsch lässt sich eine kostenlose Risikobegrenzung einrichten.

Zum Start des CFD-Handels schaltet die comdirect das Informationsportal www.comdirect.de/cfd online. Es beinhaltet umfassende Informationen zur Funktionsweise sowie zu Chancen und Risiken von CFDs. "Als führender Online Broker in Deutschland ist es uns ein wichtiges Anliegen, umfassend und transparent über alle Facetten des CFD-Handels zu informieren", sagt Reitmeyer.


Das CFD-Angebot der comdirect bank im Überblick:

  • Über 1.200 Differenzkontrakte auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Anleihen, Futures und Währungen
  • Margin ab 1 Prozent (max. Hebel 100)
  • Exzellente Kursstellung des Market Makers Commerzbank, beispielsweise 1:1 Xetra-Kurse
  • Kostenloses CFD-Konto ohne Mindesteinzahlung
  • Komfortabel und kostenfreie Orderfunktionen
  • Auf Wunsch kostenlose Risikobegrenzung (d. h. garantiert keine Nachschusspflicht)
  • Commerzbank als Market Maker garantiert enge Spreads, schnelle, stabile Preisfeststellung und Ausführung sowie eine hohe Liquidität
  • Für den Handel mit CFDs bietet die comdirect eine leistungsstarke browserbasierte realtime Handelsplattform. Individuell konfigurierbar, einfach in der Bedienung und mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet. Für die Nutzung wird der Browser Mozilla Firefox in der aktuellen Version empfohlen.



Kurzinterview mit Mario Jessen, Produktmanager Trading bei der comdirect bank

Welche Möglichkeiten bietet der CFD-Handel den Anlegern?

Jessen: Mit Differenzkontrakten können erfahrene Privatanleger ähnlich agieren wie professionelle Investoren. Sie können mit CFDs zum Beispiel Positionen in ihrem Depot absichern, auf fallende Kurse setzen oder in kürzester Zeit kleinste Kursbewegungen für sich nutzen - jeweils mit weniger Kapitaleinsatz als bei Direktinvestments. Ein weiterer Vorteil: Anleger erhalten mit CFDs einfach und kostengünstig Zugang zu Anlageklassen wie beispielsweise Rohstoffe, Währungen oder Edelmetalle.

Sind CFDs für jeden Anleger geeignet?

Jessen: CFDs sind in erster Linie für chancenorientierte Anleger geeignet, die schon Erfahrungen im Derivatehandel gesammelt haben. Mit CFDs können schnell hohe Gewinne erzielt werden, gleichzeitig ist das Risiko sehr hoch. Wer mit Differenzkontrakten handelt, sollte sich jederzeit des hohen Verlustrisikos bewusst sein. Wer bisher noch nicht mit CFD gehandelt hat und jetzt loslegen möchte, kann sich bei der comdirect eine kostenlose Risikobegrenzung einrichten lassen.

Wie informiert die comdirect über CFDs?

Jessen: Mit www.cfd.comdirect.de bieten wir ein umfangreiches Informationsportal. Als führender Online Broker in Deutschland sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber Privatanlegern bewusst. Deshalb weisen wir ausdrücklich auf die mit CFDs verbundenen Risiken hin.




So funktionieren CFDs - ein Rechenbeispiel

Beim CFD-Handel wird nicht direkt in einen Basiswert - etwa eine Aktie - investiert, sondern für jede Handelsposition eine Sicherheitsleistung (Margin) zwischen einem und 20 Prozent hinterlegt. So lässt sich mit einem deutlich geringeren Kapitaleinsatz auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts setzen. Ist etwa eine Sicherheitsleistung von 10 Prozent gefordert, lässt sich mit einer Margin von 10.000 Euro Kapital in Höhe von 100.000 Euro bewegen. Rechnerisch kann der Anleger damit seinen Einsatz mit dem Faktor 10 hebeln. Der Gewinn oder Verlust des Anlegers berechnet sich aus der Differenz von Kauf- und Verkaufspreis des jeweiligen CFDs.

Ein Beispiel: Ein Anleger erwartet, dass eine Aktie, die heute 10 Euro kostet, bald eine Kurssteigerung erfährt. Er kann nun direkt in die Aktie investieren (hier: Kauforder über 1.000 Stück) oder 1.000 CFDs auf diese Aktie kaufen.

 
Direktanlage in Aktien
Kauf von CFDs
Kauforder 1.000 Aktien 1.000 CFDs
Handelsvolumen 10.000 Euro
(10 Euro x 1.000 Aktien)
10.000 Euro
(10 Euro x 1.000 CFDs)
Kapitaleinsatz 10.000 Euro 500 Euro
(5 % Margin von 10.000 Euro)
Der Kurs der Aktie steigt in diesem Beispiel nun tatsächlich um 5 Prozent, also um 50 Cent je Aktie (bzw. um 50 Cent je CFD, da ein CFD 1:1 auf die Kursveränderung des Basiswerts reagiert).
 
 
Direktanlage in Aktien
Kauf von CFDs
Gewinn absolut 500 Euro
(50 Cent x 1.000 Aktien)
500 Euro
(50 Cent x 1.000 CFDs)
Gewinn prozentual
(bezogen auf Kapitaleinsatz)
5 Prozent 100 Prozent

Hinweis: In diesem Beispiel wurden Ordergebühren oder sonstige Kosten sowie ggf. anfallende Steuern nicht berücksichtigt.

Egal ob Aktie oder CFD, der Anleger verbucht in beiden Beispielen einen Gewinn von 500 Euro. Hat er CFDs gekauft, hat er für deutlich weniger Kapital als bei einem Direktinvestment eingesetzt. Ähnlich verhält es sich, wenn der Kurs des Basiswerts zum Beispiel um 50 Cent sinkt. Sowohl beim Aktieninvestment als auch beim CFD-Kauf beträgt der Verlust 500 Euro. Der Aktienanleger hat statt 10.000 Euro nur noch 9.500 Euro (= 5 Prozent Verlust), der Verlust des CFD-Anlegers entspricht mit 500 Euro jedoch 100% des eingesetzten Kapitals.



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