Pressemitteilung

20.10.2009 - comdirect bank veröffentlicht "Städtereport Frankfurt am Main". Berkersheim: Platz eins unter Familienvierteln - Sachsenhausen-Süd: Wohngegend für Senioren - Gutleutviertel: Bei Akademikern gefragt

Quickborn. Die comdirect bank veröffentlicht heute den Städtereport Frankfurt am Main. Der Bericht gibt Auskunft über die Entwicklung der Stadt und die Verteilung der Bevölkerungsgruppen in den verschiedenen Stadtvierteln. Eines der Ergebnisse: Während Familien den Frankfurter Norden bevorzugen, leben beispielsweise in Sachsenhausen-Süd besonders viele Senioren.

Familien: Mit einer Kinderquote von 15,3 Prozent liegt Frankfurt am Main im Mittelfeld der deutschen Großstädte. Familien zieht es an den Stadtrand, vor allem in nördliche Wohngebiete: Am höchsten ist der Anteil der unter 18-Jährigen in Berkersheim (24,6 Prozent). Auch in Kalbach-Riedberg (23,1 Prozent) und am Frankfurter Berg (21,8 Prozent) leben viele Familien (siehe Karte unten).

Senioren: Die höchste Seniorenquote weist Seckbach (29,1 Prozent) auf, gefolgt von Dornbusch (28,6 Prozent). Auch der Frankfurter Süden ist bei Älteren eine beliebte Wohngegend. So ist in Sachsenhausen-Süd (28,4 Prozent) ebenfalls fast jeder Dritte älter als 60 Jahre.

Akademiker: Rund jeder sechste Frankfurter hat einen FH- oder Uniabschluss (16,3 Prozent). Besonders viele Akademiker leben in der Innenstadt (17,6 Prozent) und in der Altstadt (17,4 Prozent). Auch das Gutleutviertel, das Ostend und Nordend-Ost (überall 17,1 Prozent) sind bei dieser Gruppe gefragt.

Singles: Höchst ist die Frankfurter Single-Hochburg - fast jeder Zweite im heiratsfähigen Alter (42,3 Prozent) ist ledig. In Stadtteilen mit eher niedrigen Mieten wohnen ebenfalls viele Alleinlebende, beispielsweise in Berkersheim (41,5 Prozent) und Kalbach-Riedberg (41,7 Prozent).

Struktur und Wachstum: Verglichen mit Hamburg, München und Köln haben die Frankfurter weniger Pro-Kopf-Fläche zur Verfügung: Hier leben im Schnitt rund 2.654 Einwohner auf einem Quadratkilometer (bundesweiter Durchschnitt: 2.181 Einwohner pro Quadratkilometer). Frankfurts Einwohnerzahl ist zwischen 2000 und 2007 um rund 1,5 Prozent gewachsen. Damit fällt die Mainmetropole hinter andere Großstädte wie etwa München (7,7 Prozent) oder Dresden (5,8 Prozent) zurück. Langfristig hat Frankfurt am Main jedoch Wachstumspotenzial - laut Prognosen wird sich die Zuwanderungsrate bis 2020 auf rund 1.450 Personen pro Jahr verdreifachen.

"Wer in Frankfurt eine Immobilie sucht, sollte sich Zeit nehmen um die einzelnen Stadtteile kennenzulernen", sagt Tobias Lücke, Leiter Baufinanzierung bei der comdirect bank. "In der Innenstadt zum Beispiel ist viel neuer Wohnraum entstanden. Das Gutleutviertel wurde durch den Umbau des Westhafens stark aufgewertet, und das Ostend gewinnt mit dem EZB-Neubau an Attraktivität."

Auch andere Frankfurter Stadtteile haben ihren Charme - je nachdem, welche Nachbarschaft man sich wünscht: "Das Neubaugebiet Kalbach-Riedberg ist durch die Nähe zum Taunus und die modernen Eigenheime bei Familien besonders gefragt. Senioren wohnen dagegen häufig im Frankfurter Süden", so Lücke weiter. Immobilienkäufer sollten sich also am besten von einem Experten vor Ort beraten lassen.

Grafik: Der Frankfurter Norden ist bei Familien besonders gefragt
Anteil der Personen unter 18 Jahren an der Bevölkerung.
Basis 100 = durchschnittlicher Kinderanteil im Regiotyp¹




Datenquelle: Acxiom Deutschland
Auswertung: comdirect bank AG. Stand: September 2009

1 - Regiotyp: Einteilung der Regionen nach Siedlungsstruktur und Zentralität

Alle Grafiken aus dem Städtereport Frankfurt am Main stellen wir Journalisten gerne als druckfähige Dateien zur Verfügung. Senden Sie dazu eine E-Mail an: presse@comdirect.de

Basis der Studie
Der Berichtsband stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Analyse im Auftrag der comdirect bank dar. Fokus war das demografische Wohn- und Lebensumfeld in Frankfurt am Main. Als Grundlage dienten Daten von Acxiom Deutschland, dem Statistischen Bundesamt, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung sowie der comdirect bank. Die Auswertung der Daten erfolgte im September 2009.

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