Pressemitteilung

25.08.2009 - comdirect Umfrage: Jeder fünfte Angestellte würde sich beim Immobilienkauf gegen Zahlungsunfähigkeit absichern

Quickborn. Einerseits ist Baugeld derzeit günstig wie selten, andererseits reißen die Negativmeldungen aus der Wirtschaft nicht ab. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der comdirect bank ergab, würden sich daher aktuell 15 Prozent der Deutschen bei der Aufnahme eines Hypothekendarlehens gegen Zahlungsunfähigkeit aufgrund eines Jobverlusts absichern. Während dies bei Angestellten jeder Fünfte (21 Prozent) in Betracht ziehen würde, sind es bei Selbständigen zwölf Prozent. Auch Singles (18 Prozent) und Familien mit einem Kind (18 Prozent) würden derzeit diese Möglichkeit in Anspruch nehmen. In Zwei-Personen-Haushalten, in denen oft beide Partner zum Einkommen beitragen, besteht weniger Nachfrage (elf Prozent).

"Eine zusätzliche Versicherung kann helfen, einen finanziellen Engpass aufgrund von Arbeitslosigkeit zu überbrücken", sagt Tobias Lücke, Leiter Baufinanzierung bei der comdirect bank. "Durch die anfallenden Kosten erhöhen sich jedoch die Kredit-Nebenkosten." Der Experte empfiehlt daher, diese Option beim Finanzierungsgespräch kritisch zu prüfen und dann individuell zu entscheiden. Im Fall einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit kann eine Versicherung die Ratenzahlung für den Hypothekenkredit meist für einen Zeitraum von zwölf Monaten übernehmen. Diese zahlt gewöhnlich nach einer Karenzzeit von drei Monaten.

Basis der Erhebung: Befragt wurden rund 1.000 Personen, die älter als 18 Jahre sind. Befragungszeitraum August 2009.

Pressearchiv