Pressemitteilung

05.08.2009 - Bei Fondsschließung die Alternativen genau prüfen

Quickborn. Einige Kapitalverwaltungsgesellschaften haben angekündigt, ihr Fondsangebot umzustrukturieren und in den kommenden Monaten zahlreiche Fonds zu schließen. Diese Fonds werden entweder komplett aufgelöst oder mit einem anderen Fonds fusioniert, dem eine ähnliche Investmentstrategie oder ein vergleichbares Thema zugrunde liegt. Anleger, die Anteile betroffener Fonds besitzen, werden in der Regel frühzeitig von ihrer depotführenden Bank über diese Veränderungen informiert. Bis zur Auflösung oder Fusion können sie ihre Anteile an die Fondsgesellschaft zurückgeben und erhalten dafür eine Zahlung in Höhe des aktuellen Kurswerts.

Wird der Fonds aufgelöst, bieten Fondsgesellschaften den Anlegern häufig Fondsalternativen an. Bei einer Fusion dagegen werden die Anteile der Anleger am Fusionstag automatisch in einen anderen Fonds der Gesellschaft umgetauscht. "In beiden Fällen sollten Anleger kritisch prüfen, ob die Strategie des neuen Fonds ihren Investmentzielen entspricht. Außerdem empfiehlt sich ein Blick auf das Rating und die Verwaltungskosten - beide Kennziffern können durchaus von dem Fonds, der geschlossen wird, abweichen", sagt Henning Seeler, Fondsexperte bei der comdirect bank. Zu berücksichtigen ist auch, dass mitunter Steuern auf Kursgewinne abzuführen sind, wenn ein Fonds verkauft wird oder im Zuge einer Fusion auf einen anderen Fonds übergeht.

Ausführliche Informationen zu mehr als 10.000 in Deutschland zugelassenen Fonds finden Anleger im Internet unter www.comdirect.de/informer.

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