30 Prozent der Deutschen verleihen grundsätzlich kein Geld

Quickborn, 19.08.2009


 
"Beim Geld hört die Freundschaft auf" - diesem Sprichwort stimmen 85 Prozent der Deutschen zu. 30 Prozent nehmen es damit ganz genau: Sie verleihen generell kein Geld, auch nicht an gute Freunde, so eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der comdirect bank. Befragt wurden im Januar 2009 bundesweit 1.060 Personen zwischen 18 und 65 Jahren.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 60 Prozent der Befragten würden zwar Geld verleihen, daran aber meist Bedingungen knüpfen. So möchten 84 Prozent derjenigen, die ihren Freunden mit Geld aushelfen würden, vorab den Verwendungszweck wissen. Akzeptiert werden das Bezahlen einer Arztrechnung (80 Prozent) oder die Unterstützung in einem Rechtsstreit (57 Prozent). Dagegen würden die Wenigsten das Begleichen offener Spielschulden (8 Prozent), Urlaubsreisen (8 Prozent) oder eine Schönheits-Operation (4 Prozent) als Verwendungszweck gutheißen.

Und: 66 Prozent der Befragten, die Geld an Freunde verleihen würden, möchten sich eine Bestätigung über den geborgten Geldbetrag geben lassen. Nur jeder Dritte (33 Prozent) würde seinen Freunden vollends vertrauen und sich mit einer mündlichen Vereinbarung über das Leihgeschäft begnügen.

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