33 Prozent der Deutschen haben Angst, ihr Erspartes durch die Finanzmarktkrise zu verlieren

Quickborn, 11.05.2009



Über 531 Milliarden Euro Spareinlagen haben die Deutschen laut Bundesbank auf der hohen Kante - rein rechnerisch entspricht das etwa 6.500 Euro pro Kopf. Jeder dritte Bundesbürger hat allerdings Angst, die Ersparnisse aufgrund der Finanzmarktkrise zu verlieren. Das ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der comdirect bank. Insbesondere ältere Menschen sorgen sich: Während in der Altersgruppe der unter 36-Jährigen 29 Prozent Angst um ihre Spareinlagen haben, sind es bei den 50- bis 65-jährigen immerhin 37 Prozent.

Dabei werden in Deutschland die Guthaben auf Spar-, Tagesgeld- und Girokonten durch staatliche Vorschriften sowie zusätzliche Maßnahmen der Banken geschützt: Zur Einlagensicherung zählen die Eigenkapitalvorschriften für Banken und die gesetzlich verankerte Einlagensicherung, die im Falle einer Bankeninsolvenz derzeit bis zu 20.000 Euro pro Kunde ersetzt. Dieser Betrag soll spätestens ab dem 30. Juni 2009 auf 50.000 Euro angehoben werden.

Zudem sind die meisten deutschen Banken in freiwillige Einlagensicherungsfonds eingebunden. Diese Fonds stellen sicher, dass Privatkunden sämtliche Ersparnisse auch im Insolvenzfall einer Bank zurückbekommen - falls die betreffende Bank Mitglied eines solchen Fonds ist. Die comdirect bank etwa gehört dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Pro Kunde beträgt die Einlagensicherung bei ihr derzeit knapp 117 Millionen Euro.

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