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Von der Elternzeit in die Selbstständigkeit

In der Elternzeit hat Dein Kopf Pause vom Berufsalltag. Nutze die Zeit, um Deine Träume vom eigenen Business in die Tat umzusetzen.

Mit dem zweiten Streifen auf dem Schwangerschaftstest beginnt für die meisten Frauen eine neue Zeitrechnung. Denn ab sofort gibt es jede Menge zu planen: Neben den monatlichen Arztbesuchen und den unzähligen Neuanschaffungen fürs Baby gehört unbedingt auch die Organisation der Elternzeit mit auf die Liste.

Bis zu drei Jahre Auszeit vom Beruf stehen Eltern in Deutschland gesetzlich zu. Während dieser Monate ruht das bestehende Arbeitsverhältnis. Nach dem Ende der vereinbarten Auszeit besteht somit grundsätzlich die Möglichkeit, in den bisherigen Job zurückzukehren. Die Elternzeit verschafft berufstätigen Müttern und Vätern also in erster Linie Sicherheit. Aber auch Raum für Reflexion.

Manchmal gestaltet sich der Rückweg schwerer als gedacht, weil organisatorische Hürden wie schwer zu vereinbarende Arbeits- und Betreuungszeiten im Weg stehen. Und manchmal sind es die eigenen Vorstellungen und Wünsche an die berufliche Karriere, die zum Umdenken bewegen. Erst mit dem Abstand von der Businessroutine formen sich Gedanken wie „Passt mein Beruf noch zu mir?“, „Wie kann ich mich weiterentwickeln?“, „Wo will ich überhaupt hin?“ Nutze die Zeit, um diese Überlegungen weiterzuspinnen. Nicht selten steht am Ende eine spannende Geschäftsidee samt Unternehmensgründung.

Damit Dein Schritt in die Selbstständigkeit gelingt, denke an folgende Punkte:

 

1. Beachte die Regeln

Willst Du Dich schon bald nach der Geburt Deines Kindes selbstständig machen, gibt es einige Fallstricke zu beachten: Du darfst zwar bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten – egal, ob angestellt oder selbstständig –, ohne Deinen Anspruch auf Elterngeld zu verlieren, allerdings, werden sämtliche Einnahmen während der Bezugszeit mit dem Elterngeld verrechnet. Wenn Du finanzielle Einbußen vermeiden möchtest, solltest Du Deine Einnahmen unbedingt gut planen und sicherheitshalber das Elterngeld für eine eventuelle Rückzahlung auf die Seite legen.

Alternativ zum „normalen“ Elterngeld, dem sogenannten Basiselterngeld, kannst Du ElterngeldPlus beantragen, das mehr Spielraum für Zuverdienste öffnet. Eine andere Möglichkeit sind Elterngeldpausen, die bei Bedarf kurzfristig an die Elterngeldstelle gemeldet werden können. Für die entsprechenden Monate bekommst Du zwar kein Elterngeld, kannst dafür aber Einnahmen aus Deiner selbstständigen Arbeit verbuchen. Das Konstrukt lohnt sich natürlich nur dann, wenn die Einnahmen in diesem Zeitraum höher ausfallen als das Elterngeld.

 

2. Verzettele Dich

Jetzt kannst Du so richtig kreativ sein und Deinen Ideen freien Lauf lassen. Viele davon wirst Du am Ende wieder verwerfen, andere dagegen sind gut genug, sie zu formen und zu entwickeln. Halte immer Stift und Papier oder Dein Smartphone bereit, um Deine Gedanken festzuhalten und später auszuarbeiten.

 

3. Vernetze Dich

Du bist nicht allein! Im Internet findest Du diverse Netzwerke, in denen Du Dich mit anderen „Mompreneurs“ austauschen kannst und in denen ihr gegenseitig von euren Erfahrungen profitieren könnt. In solchen Netzwerken werden häufig auch (kostenlose) Webinare zu verschiedenen Gründungsthemen angeboten.

 

4. Nichts überstürzen

Vergiss trotz allem Arbeitsenthusiasmus nicht die kostbare Zeit mit Deinem Kind. Starte nicht direkt nach der Geburt in die Selbstständigkeit, vor allem dann nicht, wenn es Dein erstes Kind ist. Erstens ist die Zeit mit Deinem Kind dafür zu kostbar und, wenn wir ehrlich sind, auch viel zu knapp. Füttern, Windeln wechseln, Bauchschmerzen wegstreicheln oder einfach nur ungestörtes Kuscheln und nicht zuletzt der nächtliche Schlafentzug kosten Zeit und Kraft. Gib Dir und Deinem Baby Zeit, um im Alltag anzukommen und neue Routinen zu entwickeln. Starte frühestens acht Wochen nach der Geburt und plane maximal drei Stunden ungestörte Arbeitszeit pro Tag ein.

 

5. Sei flexibel

Dein Kind gibt den Takt vor. Je jünger das Kind ist, desto flexibler musst Du sein. Zwar entwickeln Babys in den ersten Monaten meist einen stabilen Schlaf-wach-Rhythmus, die Uhr lässt sich allerdings nicht danach stellen. Plane genügend Zeitpuffer ein, damit ein verkürztes Nickerchen Deines Babys nicht Deinen gesamten Tagesplan durcheinanderwirbelt. Für sehr dringende Arbeiten, Behördengänge oder Kundentermine solltest Du einen zuverlässigen Babysitter an der Hand haben.

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