Spartipps für Deine große Reise

Den Alltag hinter sich lassen und die Welt erkunden – am besten für ein paar Monate. Ein schöner Traum, der mit den richtigen Einsparungen wahr werden kann.

Wer kennt nicht dieses Gefühl, nach einigen Jahren mit voller Kraft im Beruf mehr als einfach nur urlaubsreif zu sein? Eine Auszeit nehmen, ein paar Monate verreisen, die Welt erkunden, zu sich selbst finden. Der Gedanke hält sich oft hartnäckig, umgesetzt wird er dennoch allzu selten.

Häufig scheitert die Umsetzung an der Finanzierung. Sechs Monate raus aus dem Job, wie soll ich das stemmen? Wie bezahle ich die Miete, wenn ich nicht zu Hause bin, und wie viel kostet eine Reise überhaupt? Viele Menschen verwerfen den Gedanken an eine Auszeit schon bei dem Gedanken an die Finanzierung. Auch das Sicherheitsdenken hindert viele daran, das Abenteuer Auszeit zu wagen. Muss ich meinen Job kündigen? Was würden Freunde und Familie zu dieser Waghalsigkeit sagen? Und wie steht man da, wenn am Ende alles schiefgeht?

 

Spartipps, mit denen der Wunsch von der Auszeit wahr wird

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wer sehnlichst von einer großen Reise träumt, sollte sich nicht davon abbringen lassen, den Traum in die Tat umzusetzen. Mit ein paar einfachen Spartipps gelingt es, jeden Tag etwas Geld für das Reiseabenteuer zur Seite zu legen.


1. Reisebudget festlegen

In einem allerersten Schritt sollte das Reisebudget berechnet und festgelegt werden. Wie viel Geld benötige ich also z. B. für eine dreimonatige Auszeit in Asien. Dabei sollten Unterkünfte genauso bedacht werden wie die tägliche Verpflegung und Transferkosten. Achtung: Asien ist nicht gleich Australien. Soll heißen, dass es einige Länder gibt, die deutlich teurer sind als andere. Das sollte bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden.


2. Ausgabentagebuch

Steht das Budget, kann in einem nächsten Schritt festgelegt werden, wie viel Erspartes bis zum Reiseantritt rauskommen soll. Je früher Du mit dem Sparen beginnst, desto geringer sind logischerweise Deine monatlichen Anstrengungen. Ist das Ziel definiert, hilft ein Ausgabentagebuch dabei, den Überblick zu behalten. Das Angebot an unterstützenden Apps für Smartphones und Tablets ist riesig. Jeden Abend wird genau eingetragen, welche Ausgaben am Tag gemacht wurden. Deine regelmäßigen Einträge lassen Dich schnell erkennen, wo Du noch den einen oder anderen Betrag einsparen kannst.


3. Verträge kündigen

Mal ehrlich: Wer braucht ein Fitnessstudio, das er kaum nutzt? Schon gar nicht in der Zeit, in der man ohnehin verreist ist? Eben! Pro Monat hat man durch die Kündigung zwischen 60 und 80 Euro mehr in der Tasche. Auf Sport muss man deshalb trotzdem nicht verzichten. Wozu gibt es schließlich die Natur und wunderbare Laufstrecken oder die Yogamatte?! Genauso verhält es sich mit anderen Verträgen. Wenn die Zeitung aus dem Abonnement zu oft ungelesen ins Altpapier wandert, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, das Abo zu kündigen. Handyverträge stecken oft voller Extras, die niemand so wirklich nutzt. Es lohnt sich, nach einem Downgrade zu fragen, um am Ende des Monats nur für die Leistungen zu zahlen, die auch wirklich in Anspruch genommen werden.


4. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Taxi, Car2go, Stadtrad und Co. sind komfortabel. Keine Frage. Als Fortbewegungsmittel gehen sie bei einem regelmäßigen Gebrauch aber auch ganz schön ins Geld. Auf Bus und Bahn muss man zwar manchmal länger warten, aber dafür fährt man mit ihnen und einer entsprechenden Kundenkarte wesentlich günstiger.


5. Günstig essen

Viele Firmen haben eine hauseigene Kantine, die den Mitarbeitern einen günstigen und gleichzeitig schmackhaften Mittagstisch anbietet. Auch wenn die vielen netten Restaurants in der näheren Umgebung eine verlockende Alternative sind, sollte die Kantine zumindest in der Sparzeit die erste Wahl sein. Wer nach Feierabend gerne essen geht, sollte ebenfalls auf den preislichen Rahmen achten und dieses Vergnügen auf einmal pro Woche beschränken. Übrigens: Gemeinsam zu Hause kochen macht auch Spaß und ist wesentlich günstiger als ein Abend im Restaurant. Und auch sonst lohnt es sich, die täglichen Routinen zu überprüfen. So können Kaffee und Snack vom Bäcker auch durch etwas Mitgebrachtes von zu Hause ersetzt werden.


6. Schränke ausmisten

Jeder hat diese Klamotten im Schrank, die dort seit Monaten ungetragen ihr Dasein fristen. Höchste Zeit, genau diese Sachen auf einem Foto in Szene zu setzen und sie im Internet zu verkaufen. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen Sachen, die nicht mehr gebraucht werden und nur noch die Schubladen verstopfen. Das spült nicht nur bares Geld in die Kasse, sondern hat auch einen positiven Nebeneffekt: Nach einer Runde ausmisten fühlt man sich nämlich herrlich befreit.


7. Bewusst einkaufen

Supermärkte sind eine große Gefahrenquelle für den Geldbeutel im Sparmodus. An jeder Ecke warten Aufsteller mit Kaufempfehlungen, die nur eine Botschaft haben: „Das solltest Du unbedingt probieren!“ In den Regalen türmen sich die Köstlichkeiten, und auf Augenhöhe befinden sich meistens diejenigen Produkte, die das Portemonnaie besonders strapazieren. Es lohnt sich, ein paar Etagen tiefer zu schauen, denn dort stößt man auf die deutlich günstigeren No-Name-Produkte, die qualitativ nicht zwangsläufig schlechter sind als Markenprodukte. Wer sparen möchte, sollte generell darauf achten, nur das zu kaufen, was auch benötigt wird, um unnötige Ausgaben zu vermeiden.


8. Laster abgewöhnen

Am meisten Geld kosten persönliche Laster wie Zigaretten und Alkohol. Wer eine lange Reise plant, sollte sich von diesen ungesunden und kostspieligen „Belohnungen“ verabschieden. Damit tut man nicht zuletzt auch der Gesundheit einen Gefallen, die für eine lange Reise nicht unbedeutend ist.


9. Geldgeschenke wünschen

Geld ist für die meisten Menschen ein sehr unpersönliches Geschenk. Trotzdem ist es sinnvoll, jemandem Geld zu schenken, der sich damit einen großen Wunsch erfüllen möchte. Gegenüber Familie und Freunden kann man das ruhig offen kommunizieren und sich zu den entsprechenden Anlässen wie Weihnachten, Geburtstag und Co. einen Geldbetrag schenken lassen. In diesem Zusammenhang wird aus Geld sogar ein persönliches Geschenk, denn man trägt seinen Teil dazu bei, dass sich ein Mensch, den man gerne hat, verwirklichen kann.


10. Zusatzjob annehmen

Manchmal reichen alle Sparmaßnahmen nicht aus, um das gewünschte Budget für die angestrebte Reise zu erreichen. In diesem Fall ist ein Nebenjob eine gute Möglichkeit, um die fehlenden Euros in die Kasse zu spülen.

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