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Gute Vorsätze für Deine Finanzen

Pünktlich zum Jahreswechsel werden wieder jede Menge gute Vorsätze gefasst. Die meisten vergessen wir leider schnell wieder. Wenn es um unsere Finanzen geht, muss das nicht passieren.

Champagner beseelt werden wir auch in diesem Jahr an Silvester wieder jede Menge gute Vorsätze fassen: Weniger Arbeiten, dafür mehr Freizeit - na klar. Gesünder leben, also viel Sport und jede Menge Obst und Gemüse - statt Chips auf der Couch. Weniger Shopping, mehr Sparen. Diese und andere Klassiker haben wir wohl alle schon mal gefasst. Ihre Halbwertzeit ist leider meistens gering. Oft liegt es wohl daran, dass wir unrealistisch sind und uns zu viel vornehmen. Mit guten Vorsätzen in der Silvesternacht ist das eben so eine Sache.

Ich hätte trotzdem ein paar Tipps für Dich, und mit denen könnte es sogar klappen! Es sind, wenig überraschend, gute Vorsätze für Dein Geld.

 

  • Gewinne einen Überblick über Deine Finanzen!
    Hast Du wirklich einen Überblick über Deine Finanzen? Was kommt rein, was geht raus? Die großen Posten, also Miete, Strom, Versicherungen und regelmäßige Zahlungen für Mobilfunk, Fitnessstudio oder ähnliches haben wir wahrscheinlich auf dem Schirm. Aber was ist mit all dem anderen? Mir hat erst ein Kassensturz klar gemacht, wofür ich mein Geld wirklich ausgebe und vor allem wie viel. Lebensmittel, Ausgehen, Wellness, Sport und Klamotten können ganz schön kostspielig sein. Also schnappt Euch die Kontoauszüge der vergangenen drei Monate und analysiert Eure Einnahmen und Ausgaben. Es ist ein bisschen mühsam, aber es ist wichtig, dass wir uns einen Überblick über unsere Finanzen verschaffen. Schonungslos!

  • Nutze Deine Sparpotenziale!
    Ob Handy- oder Festnetztarif, Strom- oder Gasvertrag - oft schleppen wir alte Verträge mit uns rum, die viel zu teuer sind. Das gleiche gilt für Versicherungen. Es gibt oft neue Tarife, die nicht nur besser sind, sondern auch noch viel günstiger. Ab und zu sollten wir das überprüfen (lassen). Einen Schnellcheck gibt es im Internet. Es lohnt sich, die Tarifrechner anzuschmeißen und nach Sparpotenzialen zu suchen. Bevor Ihr allerdings Versicherungsverträge ändert, solltet Ihr Euch genau erkundigen oder Euren Berater fragen. Nicht immer ist günstiger wirklich besser und hier stecken die Tücken oft im Detail. Und wenn wir schon mal dabei sind: Abos oder Mitgliedschaften, die wir nicht mehr brauchen, können wir dann auch endlich mal kündigen.

  • Spare einen Notgroschen an!
    Wenn Du einen Überblick über Deine Finanzen hast und Deine Ausgaben nun ein wenig optimiert hast, geht es an den Vermögensaufbau. Erstmal solltest Du einen Notgroschen aufbauen, also Geld für unvorhergesehene Ausgaben zur Seite legen. Drei bis vier Nettogehälter sollten es sein. Leg das Geld am besten auf ein eigenes Konto, dann gibst Du es nicht aus. Es soll nämlich ein echter Notgroschen sein, damit Reparaturen von Auto oder Waschmaschine Dich nicht mehr in den Dispo treiben.

  • Beginne mit dem Vermögensaufbau!
    Ist der Notgroschen angespart, geht es an den Vermögensaufbau. Mein Tipp sind monatliche ETF- oder Fondssparpläne. Monat für Monat gehen 25, 50 oder mehr Euro in einen Aktienkorb, ganz automatisch. Über die Jahre kommt so ein kleines Vermögen zusammen. Und Du bist mit diesen Sparplänen maximal flexibel: Du kannst die Rate jederzeit nach oben oder unten anpassen und Du kannst den Sparplan aussetzen, wenn Du gerade einen finanziellen Engpass hast. Und falls mal eine wirklich große Anschaffung ansteht, kannst Du auch Geld entnehmen. Aber eigentlich sollte das ein langfristiger, regelmäßiger Sparplan sein. Frag unbedingt auch Deinen Arbeitgeber, ob Du Vermögenswirksame Leistungen bekommen könntest. Auf dieses Extra vom Chef solltest Du nicht verzichten und es ebenfalls in ETFs oder Fonds anlegen.

  • Genieße Deine wachsende finanzielle Unabhängigkeit!
    Ist der Notgroschen auf dem Konto und das Depot wächst von Monat zu Monat, kommst Du Deiner finanziellen Unabhängigkeit Schritt für Schritt näher. Und das kannst Du wirklich genießen. Du musst keine Angst mehr vor überraschenden Ausgaben haben und Du tust etwas für Deinen langfristigen Vermögensaufbau


Und damit es mit diesen guten Vorsätzen für Dein Geld auch klappt und sie nicht bald schon wieder vergessen sind: Richte Daueraufträge und Sparverträge ein. Summe X wandert ab jetzt monatlich vom Giro- auf das Tagesgeld- oder Anlagekonto. Wenn der Notgroschen aufgebaut ist, kommt der Fonds- oder ETF-Sparplan dazu, also der Vermögensaufbau. Alles immer schön automatisiert. Und schon wird es was mit den guten Vorsätzen. Ein frohes neues Jahr!

 

Über Jessica Schwarzer:

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Jessica Schwarzer ist Autorin für das finanz-heldinnen Magazin und eine der renommiertesten Finanzjournalistinnen Deutschlands. Ihre Leidenschaft für die Börse hat die gebürtige Düsseldorferin zum Beruf gemacht. Die langjährige Chefkorrespondentin und Börsenexpertin des Handelsblatts (2008 bis 2018) arbeitet heute selbstständig als Journalistin und Moderatorin. Sie hat mehrere Bücher über die Psychologie von Anlegern und Investmentstrategien geschrieben. Die deutsche Aktienkultur ist ihr eine Herzensangelegenheit, für die sich sie auch mit Vorträgen und Seminaren stark macht.

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