Das Auge spart mit

Der beste Vorsatz gerät beim Sparen irgendwann ins Wanken. Diese Accessoires sorgen für gute Laune und Motivation.

Sparen, das war einmal eine schöne, handfeste Angelegenheit. Als wir noch Kinder waren und das Wechselgeld vom Einkauf mit Schwung ins Sparschwein beförderten. Oder als wir seinen Inhalt im Spielzeugladen gegen den Playmobilbauernhof eintauschten. Heute glänzt und klingelt nichts, wenn wir einen Teil vom monatlichen Gehalt aufs Sparkonto umleiten. Obwohl Erwachsene ebenso Motivation und Ausdauer brauchen, um ihre oft hoch gesteckten Sparziele erfolgreich umzusetzen. Mit den richtigen Accessoires kehrt jetzt Leichtigkeit ins Sparen zurück. Neue Trends in Mode und Design sorgen dafür, dass wir unsere finanziellen Vorsätze spielend im Blick behalten.

 

Startklar für große Ziele

Von außen erscheint sie in einem unauffälligen Grau, doch das Innenfutter leuchtet in kräftigem Pink und Rot: Mit jedem Öffnen verbreitet die neue Geldbörse Energie und gute Laune. Kein Zweifel: Der Ort, an dem unser Bargeld zu Hause ist, hat mit den unscheinbaren Designs aus früheren Zeiten wenig gemeinsam. Und das ist nur folgerichtig, denn zu einer erfolgreichen Sparstrategie zählen nicht nur die Wahl des Zeitpunkts, der Sparquote und geeigneter Sparmaßnahmen. Auch emotionale Aspekte wie eine positive Grundstimmung unterstützen den Sparerfolg. Sparen soll sich gut anfühlen.

Karolina Landowski von der Trendagentur Fashion Trend Pool bestätigt: „Eine schöne Geldbörse trägt dazu bei, das Thema Geld positiv aufzuladen. Das ist wichtig, denn das Thema ist für viele Menschen erst einmal negativ besetzt.“ Die Modeindustrie habe auf dieses Bedürfnis mit einer einzigartigen Vielfalt an neuen Materialien und Designs reagiert, so die Trendexpertin. Je nach Geschmacksrichtung punktet der neue Modetrend mit raffinierten Aufnähern, Lackornamenten oder individuellen Leder-Patches mit den Initialen ihrer Besitzerin. Auch technisch bieten die neuen Geldbörsen einigen Mehrwert. Die Fächer, in denen Girokarte, Kreditkarten und Personalausweis aufbewahrt werden, sind häufig mit einer Folie aus Cryptalloy ausgestattet. Sie verhindert, dass die Daten auf den Karten von Betrügern ausgelesen werden. Zusätzliche Fächer schaffen Platz fürs Smartphone und Kosmetika. „Die Geldbörse wandelt sich immer mehr zum ‚Survival Case‘, den wir als Hüft- oder Bauchtasche tragen“, sagt Landowski.

Wer es kreativer mag oder die Investition in eine hochwertige Geldbörse scheut, greift selbst zu Schere und Nadel: Vorlagen für Geldtaschen aus Papier, Stoff, Leder, veganen Materialien und Recyclingmaterial liegen hoch im Kurs.

 

Visualize it!

Auch Glücksbringer und dekorative Gegenstände fürs Haus können die Sparmotivation steigern. In vielen Ländern Südostasiens gehören Geldsymbole seit Jahrhunderten fest zum Lebensalltag. Die Glückskatze, die im Restaurantfenster winkt, ist nur eines von vielen Motiven neben goldenen Fröschen im Wohnungseingang, dem Halsschmuck aus Geld und oder den Teigtaschen mit einem symbolischen Münzloch in der Mitte, die den Wohlstand anziehen sollen.

In China, Japan oder Korea wird der Wunsch nach finanziellem Wachstum nicht nur offen gelebt, er wird auch ständig ins Bewusstsein gerufen, auf charmante, verspielte und unverkrampfte Weise. Kein Wunder, dass asiatische Geldaccessoires inzwischen auch hierzulande in vielen Geschenkläden zu finden sind, oft Seite an Seite mit Sparschweinen, Schlüsselhängern aus Hufeisen und anderen Glücksbringern. Aber helfen diese dekorativen Symbole wirklich beim Sparen? Finanzpsychologin Monika Müller ist von deren praktischem Nutzen für Sparwillige überzeugt. Das gute alte Sparschwein ist vielleicht zu klein, um genügend Geld für unsere große Reise zu sammeln, aber sein Anblick erinnert uns täglich an unser Sparziel. Und es trägt dazu bei, das Sparen in eine positive Routine zu verwandeln. Die Frage, was man als visuelle Sparhilfe einsetzt, ist dabei nebensächlich. „Es geht darum, einen Gegenstand zu finden, der uns ganz persönlich dazu bewegt, etwas zu tun“, so die Finanzpsychologin. „Für die einen kann das ein Glücksbringer sein, für die anderen vielleicht etwas, mit dem sie ihren Sparerfolg messen können.“

 

Shoppingtipps:

  • Der skandinavische Look: Trendige Marken gibt es bei Styleserver
  • Verspielt: Börsen und Accessoires von ausgesuchten Designern und aus eigener Produktion bei Urban Outfitters.
  • Lokal produziert: Mabba – Geldaccessoires aus Berliner Atelierfertigung
  • Die große Vielfalt: Handgefertigte Börsen von Elfenklang.
  • Unikate: Einzelstücke vom Vintage-Modell bis zum Kunstobjekt verkauft Etsy.
  • Selber machen statt kaufen: Kleingeldbörse aus Japanstoffen

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