Fragen & Antworten
Start
>
Next Order
banking App
BörsenTicker
fest & fonds
Forum
Girokonto
HBCI
iTAN und mobileTAN
Karten
Kontoverwaltung
LiveTrading
Mobile Banking
Musterdepot
Next Order
OCO-Order
Sparpläne
Top-Fragen
TraderMatrix
Trailing Stop
ZweitDepot
Grundsätzlich können Sie mit der Next Order in volatilen Märkten gleichzeitig Marktchancen nutzen und Risiken absichern, und das ohne ununterbrochen den Markt zu beobachten. Ihr Vorteil: Ein perfektes Timing!
Beispielhafte Einsatzmöglichkeiten der Next Order:
Ein Anleger erwartet kurzfristig fallende Kurse. Mit einer limitierten Kauf-Order (Basisorder) möchte er eine bestimmte Aktie (aktueller Kurs: 45 Euro) automatisch günstig zum Kurs von 42 Euro kaufen. Um sich jedoch vor einem weiteren starken Kursverfall zu schützen, gibt er gleichzeitig ein Stop Loss-Limit (Next Order) bei 40 Euro in Auftrag, um das Papier nach unten hin abzusichern.
Stop Loss-Limit (Basisorder) und limitierte Kauforder (Next Order): Fällt der Kurs unter das gesetzte Stop Loss-Limit, wird das Wertpapier automatisch verkauft; so können Verluste begrenzt werden. Gleichzeitig wird die limitierte Kauforder (Kauf-Limit) aktiviert: Fällt der Kurs weiter bis auf oder unter den angegebenen Limitwert (Kauf), wird dies zum günstigen Wiedereinstieg in das Wertpapier genutzt.
Limitierte Kauforder (Basisorder) und limitierte Verkauforder (Next Order): Das Wertpapier soll zu einem bestimmten Kurs gekauft werden. Durch das Setzen eines Kauf-Limits wird ein günstiger Einstieg gewährleistet, danach wird die Next Order aktiviert: Die Papiere werden automatisch verkauft und die Gewinne realisiert, sobald eine bestimmte Kursmarke oberhalb des Einstiegskurses erreicht wird (Verkauf-Limit).
Grundsätzlich sind alle Orderarten (billigst/bestens, Limitorders, Stop-Orders) miteinander kombinierbar.
Eine Kombinationsorder erlaubt es Ihnen, zwei voneinander abhängige Orders in einem Schritt zu erfassen. Es gibt verschiedene Formen der Kombinationsorder. Bei comdirect können Sie derzeit neben der sogenannten OCO-Order auch eine Next Order (auch If-done Order) aufgeben.
Bei der Next Order (auch If-done Order genannt) handelt es sich um eine Kombinationsorder, bei der die Vollausführung der ersten Order (Basisorder) automatisch die zweite Order aktiviert und an die Börse leitet.
Grundsätzlich geben Sie zwei Orders gleichzeitig in einem Zug auf. Eine Order wird als Basisorder (erste Order) definiert und sofort an die Börse geleitet. Ihre zweite Order, die Next Order, erhält zunächst den Status 'wartend' und wird auf comdirect-Systemen gespeichert.
Next Orders können im Persönlichen Bereich der comdirect Website (www.comdirect.de) unter dem Navigationspunkt 'Order -> Kombinationsorder -> Next Order', im comdirect ProTrader (Navigationspunkt 'weitere Order -> Next Order') und über die telefonische Kundenbetreuung aufgegeben werden.
Ihre Next Order ist nach der Aufgabe im Status ?wartend' und wird erst aktiviert und an die Börse geleitet, nachdem die dazugehörige Basisorder vollständig ausgeführt worden ist. Eine erste Teilausführung einer Basisorder aktiviert die Next Order noch nicht.
Eine Next Order kann an allen deutschen Börsenplätzen aufgegeben werden. Auch eine Kombination von Börsenplätzen ist im Rahmen der Basisorder und Next Order möglich. Die Verwendung im außerbörslichen Handel, im Handel mit Kapitalanlagegesellschaften (Fonds) oder an US-Börsen ist nicht möglich.
Mit der Next Order können Sie alle an deutschen Börsenplätzen handelbaren Wertpapiere handeln. Dies umfasst auch Fonds, sofern diese am gewählten Börsenplatz notiert sind. Auch eine Kombination von unterschiedlichen Wertpapieren (WKN) ist im Rahmen der Basisorder und Next Order möglich.
Würde die Basisorder erst ausgeführt werden, nachdem die Gültigkeit der Next Order abgelaufen ist, würde die Next Order im Rahmen der automatischen Aktivierung wegen ungültiger Gültigkeitsangabe nicht an die Börse gesendet werden können. Die Angabe "tagesgültig" ist für die Next Order jedoch weiterhin möglich.
In diesem Fall wird die Next Order ebenfalls automatisch gelöscht und erhält den Status "Anlage nicht möglich".
Die als erste Order definierte Basisorder wird wie gewohnt sofort disponiert. Die als zweite Order definierte Next Order wird bei der Orderaufgabe zunächst nicht disponiert, sondern erst zum Zeitpunkt der Aktivierung. Das heißt, dass Sie mit der Next Order einerseits Verkäufe von Depotbeständen aufgeben können, die sie noch gar nicht gekauft haben oder erst mit der Basisorder kaufen wollen, und andererseits Kaufaufträge aufgeben können, für die Ihr verfügbarer Betrag aktuell nicht ausreicht bzw. erst durch die Ausführung der Basisorder zur Verfügung steht.
Sollte Ihr Depot/Abrechnungskonto zum Zeitpunkt der Aktivierung der Next Order nicht über ausreichend Bestand/Deckung verfügen, kann Ihre Order nicht angelegt und damit nicht an die Börse geleitet werden. Ihre Order wird in diesem Fall nicht ausgeführt und bekommt den Orderbuchstatus "Anlage nicht möglich"'. Postbox-Nutzer bekommen automatisch ein Dokument in ihre Postbox eingestellt, das sie darüber informiert.
Ist die bei Orderaufgabe für die Next Order angegebene WKN zum Zeitpunkt der Orderaktivierung nicht mehr gültig (z.B. durch zwischenzeitliche Endfälligkeit des Wertpapiers, Knock-Out-Ereignis o.ä.), kann Ihre Order nicht angelegt und damit nicht an die Börse geleitet werden. Ihre Order wird in diesem Fall nicht ausgeführt und bekommt den Orderbuchstatus "Anlage nicht möglich". Postbox-Nutzer bekommen automatisch ein Dokument in ihre Postbox eingestellt, das sie darüber informiert.
Liegen die bei Orderaufgabe für die Next Order ggfs. notwendigen (z. B. bei Optionsscheinen, Knock Out-Produkte etc.) Voraussetzungen für die Durchführung von Finanztermingeschäften zum Zeitpunkt der Orderaktivierung nicht mehr vor, kann Ihre Order nicht angelegt und damit nicht an die Börse geleitet werden. Ihre Order wird in diesem Fall nicht ausgeführt und bekommt den Orderbuchstatus "Anlage nicht möglich". Postbox-Nutzer bekommen automatisch ein Dokument in ihre Postbox eingestellt, das sie darüber informiert.
Durch die Next Order enstehen für Sie keine Zusatzkosten! Beide Orders werden ganz normal gemäß der im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis angegebenen Konditionen abgerechnet. Ausschlaggebend für die Berücksichtigung von Preismodellvergünstigungen ist der jeweilige Kundenstatus zum Zeitpunkt der Weiterleitung der jeweiligen Order an die Börse. Änderungen und Streichungen von noch nicht aktivierten Next Orders (Status wartend) sind immer kostenfrei.
Nein! Sollten sich die Marktverhältnisse für das im Rahmen Ihrer Next Order angegebene Wertpapier im Zeitraum zwischen der Aufgabe und der Aktivierung der Order ändern (z.B. durch einen Aktien-Reverse-/Split), wird Ihre Next Order weder automatisch gestrichen noch angepasst (insbesondere die Limitwerte und Stückzahlen). Derartige Anpassungen sind vom Kunden vorzunehmen. Orders die bereits aktiviert sind und an der Börse vorliegen, werden gemäß Börsenusancen in solchen Fällen durch die Börse gestrichen.
Limitierte Orders dienen dazu, einen bestimmten Kurs zu erzielen. Eine Stop-Order ermöglicht es dagegen, auf bestimmte Trendmarken zu reagieren und entweder Verlustbegrenzung zu betreiben oder am Anfang eines Aufwärtstrends einzusteigen.
Kauforder: Bei einer limitierten Kauforder liegt das Limit unter dem aktuellen Kurs. Wird dieses Limit erreicht, dann wird die Order zu diesem oder einem niedrigeren Kurs ausgeführt. Bei einer Stop Buy-Order ist das Stop Buy-Limit höher als der aktuelle Kurs. Der Zusatz bewirkt, dass die Order billigst - also unlimitiert - bei der nächsten Kursfeststellung ausgeführt wird, sobald ein bezahlter Börsenkurs gleich oder höher als das angegebene Kurslimit ist. Das bedeutet, dass der Ausführungskurs sowohl über als auch unter dem Stop Buy-Limit liegen kann.
Verkauforder: Das Limit einer limitierten Verkauforder liegt über dem aktuellen Kurs. Steigt der Kurs, so wird die Order zum Limitkurs oder einem höheren Kurs ausgeführt. Im Gegensatz dazu liegt das Stop Loss-Limit unter dem aktuellen Kurs. Der Zusatz bewirkt, das die Order bestens - also unlimitiert - bei der nächsten Kursfeststellung ausgeführt wird, sobald ein bezahlter Börsenkurs gleich oder niedriger als das angegebene Kurslimit ist. Der Ausführungskurs kann also auch hier über oder unter dem Stop Loss-Limit liegen.