Fragen & Antworten
engl. für Durchschnittskosten-Effekt. Bleibt der Sparbetrag innerhalb eines Wertpapiersparplans langfristig konstant, werden - abhängig von der Entwicklung des Fondspreises - bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile erworben. So kann der Anleger langfristig einen günstigeren durchschnittlichen Einstiegspreis erzielen als beim regelmäßigen Kauf einer festen Stückzahl von Anteilen im selben Zeitraum.
Ihr Wertpapiersparplan wird nur dann ausgeführt, wenn 3 Werktage (Montag bis Freitag) vor der Ausführung genügend Geld auf Ihrem comdirect Konto vorhanden ist. Als Beispiel: Soll der Sparplan an einem Donnerstag ausgeführt werden, muss am Montag das Geld auf Ihrem Verrechnungskonto bei comdirect gebucht sein, bei Ausführung an einem Mittwoch entsprechend am Freitag.
Wir empfehlen Ihnen, den Gesamt-Sparbetrag per Lastschrift von Ihrem Konto bei Ihrer Hausbank einziehen zu lassen oder dort einen Dauerauftrag zugunsten Ihres Kontos bei der comdirect bank einzurichten.
Sie haben die Möglichkeit, Ihren Wertpapiersparbetrag jährlich zu erhöhen. Dazu wählen Sie einmalig einen Prozentsatz von bis zu 10%, und Ihre Sparrate wird automatisch jedes Jahr erhöht. Selbstverständlich können Sie die Dynamisierung jederzeit aufheben oder verändern.
Das Anlagerisiko ist von Wertpapier zu Wertpapier unterschiedlich. Grundsätzlich sind Aktienfonds für die Altersvorsorge geeignet. Denn eine Anlage in Aktienfonds ist gerade bei einer langen Anlagedauer sinnvoll, da sie in der Vergangenheit durchschnittlich eine bessere Rendite als andere Anlageformen erwirtschaftet hat. Sie können das Anlagerisiko streuen, indem Sie Ihre Sparplansumme auf mehrere Fonds aufteilen.
Auch Indexzertifikate sind für die Altersvorsorge geeignet. Der zugrunde liegende Index wird perfekt abgebildet. Veränderungen im jeweiligen Index werden automatisch berücksichtigt. Eine Risikostreuung erfolgt durch die Verteilung auf im jeweiligen Index verschiedene Aktienwerte.
Performanceindex bedeutet, dass in diesem Index zusätzlich zu den Kursveränderungen auch die Dividendenzahlungen der Aktien eingerechnet werden (z.B. bei Dax, TecDax und M-Dax). Dabei werden alle Dividenden rechnerisch wieder in die jeweilige Aktie angelegt.
Bei Kursindizes werden in die Berechnung ausschließlich die reinen Kurse hineingerechnet.
Zu beachten ist, dass z.B. der DJ EURO-STOXX 50 ein Kursindex ist. Viele große Aktienindizes wie Nasdaq 100, Dow-Jones-Industrial Average und Nikkei-225 berücksichtigen die Dividenden ebenfalls nicht, sind also Kursindizes.