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Euro im Vergleich zum Schweizer Franken

19.06.13  00:38:08 Uhr

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Devisen: Euro zurück unter 1,26 US-Dollar - ISM-Daten, Gipfel-Euphorie ebbt ab


Mo, 02.07.12 21:08


NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gegangen und im Zuge dessen wieder unter die Marke von 1,26 US-Dollar zurückgefallen. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung in New York bei 1,2584 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2593 (Freitag: 1,2590) Dollar festgesetzt. Nach dem Brüsseler EU-Gipfel zur Schuldenkrise war der Kurs am Freitag noch um mehr als zwei Cent auf knapp unter 1,27 Dollar geklettert. Nun aber hätten globale Konjunkturdaten den Euro wieder unter Druck gebracht, hieß es aus dem Handel.

Während aus Asien zum Teil auch ermutigende Signale wie etwa aus Japan kamen, hatten Frühindikatoren aus China und den USA die Aussichten für die Weltkonjunktur wieder eingetrübt. In den beiden größten Volkswirtschaften der Welt hatten die Einkaufsmanagerindizes ebenso weiter nachgegeben wie in den großen Euro-Krisenländern Spanien und Italien. Negativer Höhepunkt ist dabei die Stimmung in der US-Industrie, die zum ersten Mal seit Juli 2009 die Expansionsschwelle von 50 Punkten unterschritten hat. 'Der kräftige Rückgang stellt selbst in Anbetracht der überwiegend schwachen Regionalumfragen eine Überraschung auf der negativen Seite dar', sagte Ulrich Wortberg, Devisenexperte der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der US-Dollar wird in einem Umfeld hoher Unsicherheit gewöhnlich als sichere Alternative gesucht und hat daher trotz der schwachen US-Daten gegenüber dem Euro zugelegt.

Zudem scheint die Euphorie nach den Beschlüssen des EU-Spitzentreffens zur Schuldenkrise verflogen. 'Von einer Trendwende kann noch nicht gesprochen werden', so Helaba-Analyst Wortberg. Eine Reihe schlechter Neuigkeiten aus der Eurozone dürfte Anlegern rasch wieder ins Gedächtnis gerufen haben, wie kritisch die Lage nach wie vor ist. So ist die spanische Wirtschaft tiefer in die Rezession gerutscht, die Arbeitslosigkeit im Währungsraum ist auf ein neues Rekordhoch geklettert und im französischen Staatshaushalt tun sich große Löcher auf. Die Finanzmärkte setzen nun auf die EZB - eine Senkung des Leitzinses am kommenden Donnerstag gilt bereits als ausgemacht./hbr/tih/he

Quelle: dpa-AFX

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