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Mi, 08.08.1217:33

Ölpreise drehen ins Plus - US-Lagerbestände gefallen

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch im Nachmittagshandel nach zwischenzeitlichen Verlusten ins Plus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete 112,79 US-Dollar. Das waren 75 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) kletterte um 51 Cent auf 94,21 Dollar.

Gesunkene Rohöllagerbestände in den USA hätten die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Die Öl-Reserven sind in der vergangenen Woche laut dem Energieministerium um 3,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 369,9 Millionen Barrel gefallen. Experten hatten lediglich mit einem Rückgang um 1,55 Millionen Barrel erwartet. Auch die Benzin- und Destillatebestände gingen zurück.

Laut Commerzbank stützen auch Nachrichten eines sinkenden Ölangebots aus der Nordsee den Brentpreis. Im Vormittagshandel waren die Ölpreise wegen einer Gegenbewegung zu den jüngsten Kursgewinnen noch gefallen. Angesichts der zwischenzeitlich zuversichtlicheren Stimmung an den Finanzmärkten waren die Ölpreise bereits an den vergangenen Tagen deutlich gestiegen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 107,58 Dollar. Das waren 1,91 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/hbr

Quelle: dpa-AFX