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Di, 17.07.1208:43

EUR/GBP: das fallende Messer

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Unter keinem guten Stern steht unverändert der Euro im Vergleich zum Britischen Pfund, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Peu à peu müsse die Einheitswährung im Anschluss an die "bearishe" Auflösung einer klassischen Korrekturflagge (untere Begrenzung akt. bei 0,7998 GBP) zusätzliches Terrain preisgeben. Mittlerweile stehe nicht nur die tiefste Notierung seit Herbst 2008 zu Buche, sondern das Währungspaar lote auch die Parallele (akt. bei 0,7844 GBP) zum Abwärtstrend seit Juli 2011 aus.

Die angeführte Trendkanalbegrenzung markiere zusammen mit der 90-Monats-Linie (akt. bei 0,7843 GBP) den Auftakt zur nächsten Schlüsselzone, die sich bis zum 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Januar 2007 bis Ende 2008 (0,7783 GBP) sowie den Tiefpunkten vom Mai bzw. Oktober 2010 bei rund 0,77 GBP erstrecke. Bei einem Bruch dieser Bastion drohe der europäischen Valuta die nächste Eskalationsstufe.

Da zudem die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon in allen von den Analysten betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) negativ zu interpretieren seien, müsse der Euro weiterhin als das klassische "fallende Messer" bezeichnet werden. Um die bisher aufgelaufenen Buchgewinne von EUR-Short-Positionen zu sichern, biete sich ein Absenken des Stopps auf das Maitief bei 0,7947 GBP an. (17.07.2012/ac/a/m)

Quelle: AKTIENCHECK.DE

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