Fr, 13.07.12 08:57
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Widerstandszone bei rund 6.500 Punkten, in der sowohl das Tief vom April (6.499 Punkte) als auch die 90-Tages-Linie (akt. bei 6.555 Punkten) anzusiedeln sind, flößt dem DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) derzeit ordentlich Respekt ein und verhindert einen Durchbruch Richtung Norden, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Um nachhaltige Erfolgsaussichten zu generieren, gelte es ohnehin, anschließend auch noch das jüngste Verlaufshoch bei 6.642 Punkten zu überwinden. Genauso wie auf der Oberseite sei der deutsche Leitindex aber auch auf der Unterseite ein klares Commitment schuldig geblieben. Hier verhindere bisher die 200-Tages-Linie (akt. bei 6.330 Punkten) Schlimmeres. Unmittelbar im Anschluss verlaufe nämlich bereits der kurzfristige Aufwärtstrend seit Anfang Juni (akt. bei 6.218 Punkten), der zudem durch die untere Begrenzung des Aufwärtsgaps von Ende Juni bei 6.240 Punkten prominente Unterstützung erhalte.
Als belaste der Bruch eines Aufwärtstrends die Perspektiven des DAX nicht bereits genug, wäre im gleichen Zuge auch noch eine Flaggenformation zugunsten der Bären aufgelöst, was weitere Abwärtsambitionen auf fruchtbaren Boden fallen lasse. Das gelte umso mehr, als dass die Stochastik das Negativszenario mit einem Verkaufssignal untermauere und auch der MACD in dieselben Fußstapfen zu treten drohe. (13.07.2012/ac/a/m)


