Do, 21.06.12 10:15
Wien (www.aktiencheck.de) - Die US-Aktienindices gingen gestern Abend mit leichten Verlusten aus dem Handel, nachdem die FED mit ihren Aussagen zu Konjunktur stimulierenden Maßnahmen zwar die Erwartungen des Marktes weitgehend erfüllte, aber eben auch nichts darüber hinaus Gehendes ankündigte, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Die sich global eintrübenden Perspektiven für die Wirtschaft begännen nun auch bei US-Unternehmen Spuren zu hinterlassen: der Konsumgütergigant Procter & Gamble (ISIN US7427181091/ WKN 852062) habe seine Wachstumsaussichten nach unten revidieren müssen und mache dafür insbesondere die schwache Nachfrage in den Überseemärkten verantwortlich (Kursreaktion: -2,9%).
Nicht viel anders würden die Meldungen der Handelskette Bed Bath & Beyond klingen (ISIN US0758961009/ WKN 884304). Diese habe die Gewinnerwartungen für das laufende Quartal zurückgeschraubt (Kursreaktion: -10%). Abseits von diesen Einzelereignissen hätten sich Finanzwerte überwiegend fest und Grundstofftitel großteils schwach gezeigt.
Der japanische Nikkei 225-Index (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) liege demgegenüber fast ein Prozent im Plus. Exportwerte seien hier durch einen neuerlich etwas abgeschwächten Yen entlastet worden. Andere asiatische Aktienindizes (Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733)) würden sich aber schwächer präsentieren.
Der Aufschwung der europäischen Börsen dürfte sich damit heute Vormittag zumindest einbremsen, bevor dann eine Reihe von Konjunkturindikatoren den weiteren Weg mitbestimme. (21.06.2012/ac/a/m)


