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Wochenrückblick KW 33
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der vergangenen Woche haben sich die internationalen Leitindizes stärker entwickelt. So zog der DAX im Wochenvergleich um 1,4 Prozent an, während der Dow Jones STOXX 50 eine Zunahme von 0,4 Prozent vorzuweisen hatte. Der japanische Nikkei-Index stieg daneben im Wochenvergleich um 3,0 Prozent. In den USA steht beim Dow Jones gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche bis dato ein Plus von 1,0 Prozent zu Buche.
Die deutschen Standardwerte haben sich am Montag mit moderaten Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Der DAX verlor 0,50 Prozent. Die deutschen Großhandelsverkaufspreise sind im Juli 2012 mit beschleunigtem Tempo angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts kletterten die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 Prozent, nach Zuwächsen von 1,1 Prozent im Juni 2012 und 8,2 Prozent im Juli 2011. Im DAX beendete die Aktie von Merck mit einem Kursgewinn von 1,8 Prozent den Tag an erster Stelle. Dahinter schlossen Allianz mit einem Plus von 0,1 Prozent. Die zur Allianz gehörende Deutschland-Tochter konnte im ersten Halbjahr ihr Ergebnis trotz rückläufiger Umsatzerlöse verbessern. E.ON-Aktien gaben hingegen 0,9 Prozent ab. Der Energieversorger konnte im ersten Halbjahr mit einem deutlichen Ergebnisanstieg aufwarten und hat im Anschluss die Jahresprognose bestätigt. Der Umsatz legte ebenfalls klar zu. Wie bereits in den Vorquartalen, ist dabei insbesondere der Umsatz des Segments Optimierung und Handel stark angewachsen. Ferner wurde die Jahresprognose bestätigt. Unter den Energiewerten schloss des Weiteren die Aktie von RWE ,7 Prozent günstiger. An letzter Stelle lagen Titel von Infineon mit einem Kursverlust von 1,8 Prozent. Zu den Verlierern zählten daneben MAN (-1,6 Prozent) und BMW (-1,4 Prozent). Der TecDAX wurde von SINGULUS TECHNOLOGIES-Anteilen ) mit einem Kursgewinn von 4,1 Prozent angeführt. Der Technologiekonzern hat einen neuen Auftrag für eine TIMARIS Vakuum-Beschichtungsanlage erhalten. In der Verlierergruppe lagen QSC 7,0 Prozent zurück. Der Telekommunikationsanbieter musste im zweiten Quartal 2012 einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis ausweisen. SolarWorld sackten am Ende 12,2 Prozent ab. Der Solartechnikkonzern ist im ersten Halbjahr angesichts deutlich rückläufiger Absatzpreise tief in die roten Zahlen gerutscht. Die deutschen Aktien haben sich am Dienstag freundlich gezeigt. Dabei wurden die Kurse von guten Konjunkturdaten und einer Fülle von Geschäftsberichten gestützt. Der DAX gewann 0,93 Prozent. Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Wachstumskurs mit etwas abgeschwächtem Tempo fort. Nach Angaben des Statistischen Bundesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2012 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach Zuwächsen von jeweils 0,5 Prozent im ersten Quartal 2012 und im Vorjahresquartal. Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im August 2012 derweil weiter gefallen. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) heute mitteilte, sind die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland um 5,9 Punkte gesunken und stehen nun bei -25,5 Punkten. Dabei handelt es sich um den niedrigsten Wert des Indikators in diesem Jahr. Im DAX gewann die Aktie von Merck 4,2 Prozent und war mit einigem Abstand stärkster Wert. Der Pharmakonzern konnte im zweiten Quartal 2012 dank einer Umsatzsteigerung seinen Verlust zurückfahren. Die Aktie von BASF schloss heute 2,1 Prozent fester. Einer Pressemitteilung zufolge investiert BASF Shanghai Coatings in eine neue Basislackanlage im Shanghai Chemical Industry Park in Shanghai. Anteile von Linde rückten 1,2 Prozent vor. Der Technologiekonzern hat die Übernahme des Homecare-Unternehmens Lincare Holdings erfolgreich vollzogen. Titel von K+S rückten 1,0 Prozent vor. Der Düngemittelhersteller konnte im zweiten Quartal dank der starken Entwicklung bei Kali- und Magnesiumprodukten einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg melden. RWE legten 0,6 Prozent zu. Der Energieversorger hat im ersten Halbjahr 2012 das betriebliche Ergebnis im Vergleich zur Vorjahreshälfte verbessert und ein fast unverändertes nachhaltiges Nettoergebnis erzielt. Die Prognose für 2012 wurde bestätigt. HeidelbergCement verloren an letzter Stelle 0,9 Prozent an Wert. Der MDAX wurde von der HHLA-Aktie mit +5,6 Prozent angeführt. Das Unternehmen konnte im ersten Halbjahr dank positiver Einmaleffekte einen Ergebnisanstieg ausweisen. Dahinter folgte die Aurubis-Aktie mit einem Kursgewinn von 5,1 Prozent. Der Kupferkonzern musste in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Ergebnisrückgang ausweisen. Daneben wurde die Jahresprognose angehoben. TUI zogen direkt dahinter ,4 Prozent an. Der Touristikkonzern blickt nach einem Anstieg bei Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 zuversichtlich auf das Gesamtjahresergebnis. An fünfter Position folgten Sky Deutschland mit +2,6 Prozent. Der Bezahlfernsehsender konnte im zweiten Quartal 2012 sämtliche wesentliche Unternehmenskennzahlen verbessern. Anteile von Celesio gewannen 1,7 Prozent. Der Pharmagroßhändler konnte im ersten Halbjahr bei Umsatz und beim bereinigten operativen Ergebnis zulegen. Die Aktie der Aareal Bank schloss 1,1 Prozent teurer. Die Bank konnte im zweiten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Salzgitter gewannen 0,6 Prozent. Der Stahl- und Technologiekonzern musste die ersten sechs Monate 2012 mit einem Verlust abschließen. Die Aktie von Kabel Deutschland schloss mit einem minimalen Kursgewinn. Der Kabelnetzbetreiber konnte im ersten Quartal dank höherer Abonnentenzahlen beim Ergebnis deutlich zulegen. HOCHTIEF gaben an letzter Stelle 2,3 Prozent ab. Der Baukonzern konnte im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg vorweisen und den Verlust deutlich reduzieren. Die deutschen Aktien haben am Mittwoch nach volatilem Handel mit moderaten Verlusten geschlossen. Der DAX verlor 0,39 Prozent. Die Betriebe des deutschen Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten verzeichneten im Juni 2012 einen Beschäftigungszuwachs. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 128.000 Personen bzw. 2,5 Prozent auf 5,2 Millionen per Ende Juni. Damit setzte sich die seit Januar 2011 anhaltende Zunahme der Beschäftigtenzahl im Vorjahresvergleich fort. Im Jahr 2011 wünschten sich nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung ferner rund 7,4 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Im DAX stand heute die Aktie von K+S mit einem Kursgewinn von 1,0 Prozent an erster Stelle. Dahinter gewannen E.ON und Merck jeweils 0,7 Prozent. An letzter Stelle ging die Aktie von ThyssenKrupp mit einem Kursverlust von 2,3 Prozent aus dem Handel. Vossloh-Aktien gaben auf der Gegenseite 0,5 Prozent ab. Der Bahntechnikkonzern hat einen Auftrag über acht Stadtbahnen, inklusive einer Option über zwei weitere Fahrzeuge, vom Verkehrsverbund Mittelsachsen erhalten. STADA Arzneimittel schlossen daneben 1,0 Prozent niedriger. Das Pharmaunternehmen kommt bei seiner Produktions-Restrukturierung weiter voran und hat eine Vereinbarung über den Verkauf von zwei russischen Produktionsstätten geschlossen. An letzter Stelle ging es für die Aktie der Aareal Bank 4,5 Prozent bergab. Die wichtigsten deutschen Aktienindizes konnten im Donnerstaghandel leichte Zugewinne verbuchen. Dabei profitierte die Stimmung am Nachmittag unter anderem von positiven Vorgaben aus den USA. Der DAX gewann zuletzt 0,71 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland zog nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal an. Nach vorläufigen Berechnungen hatten rund 41,59 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Das waren 1,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im ersten Quartal hatte die Zuwachsrate noch 1,4 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vorquartal kletterte die Zahl der Erwerbstätigen um 1,0 Prozent. Saisonbereinigt, d.h. nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergibt sich ein Anstieg gegenüber dem Vorquartal von 0,2 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren standen im DAX die Aktien von Merck mit einem Kursplus von 3,6 Prozent. Der Titel profitierte von positiven Analysenkommentaren. Auf dem letzten Platz ging es gleichzeitig für Fresenius Medical Care um 1,4 Prozent nach unten. Die zum Pharmakonzern Bayer gehörende Sparte Bayer CropScience hat die Übernahme des US-Unternehmens AgraQuest abgeschlossen. Beim dem Unternehmen handelt es sich um einen weltweit tätigen Anbieter von innovativen Lösungen für den biologischen Pflanzenschutz auf Basis natürlicher Mikroorganismen. Bayer notierten zuletzt fast unverändert. Wie bereits gestern Abend bekannt gegeben wurde, konnte der Immobilienkonzern GAGFAHim zweiten Quartal Gewinn und FFO steigern. Die Aktie legte um 5,2 Prozent zu. Die zum Stahl- und Technologiekonzern Salzgittergehörende Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG) hat von Siemens Wind Power A/S einen Auftrag für die Lieferung von rund 15.200 Tonnen Grobblech für die Stahlrohrtürme des Offshore Windparks Meerwind erhalten. Das Papier legte daraufhin um 1,1 Prozent zu. Die wichtigsten deutschen Aktienindizes zeigen sich nach guten Vorgaben aus Übersee am Freitag auch zur Mittagszeit in guter Form. Dabei stützen auch Aussagen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, wonach man sich verpflichtet fühlt, alles Mögliche für den Erhalt des Euros zu unternehmen. Das Nachrichtenumfeld ist insgesamt allerdings sehr dünn. Der DAX verbesserte sich am frühen Nachmittag um 0,15 Prozent und kletterte über die Marke von 7.000 Punkten. Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im Juli nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit abgebremstem Tempo angewachsen. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterte der Index nur noch um 0,9 Prozent. Im Juni 2012 hatte die Jahresveränderungsrate bei 1,6 Prozent und im Juli 2011 sogar bei 5,6 Prozent gestanden. Binnen Monatsfrist blieb der Preisindex unverändert. Davor waren die Erzeugerpreise im Juni 2012 um 0,4 Prozent gefallen und im Juli 2011 um 0,1 Prozent angezogen. Ohne Berücksichtigung von Energie erhöhten sich die Erzeugerpreise um 0,6 Prozent gegenüber Juli 2011. Im Vergleich zum Juni 2012 sank der Erzeugerpreisindex ohne Energie leicht um 0,2 Prozent. Im ersten Halbjahr 2012 wurde ferner bei den Baugenehmigungen für Wohnungen ein klarer Zuwachs verzeichnet. So wurde in Deutschland der Bau von fast 114.000 Wohnungen genehmigt. Das waren 4,9 Prozent oder 5.400 Wohnungen mehr als in der Vorjahreshälfte. Osram, eine hundertprozentige Tochter des Industriekonzerns Siemens und der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics haben eine außergerichtliche Vereinbarung über die Beilegung aller Patentstreitigkeiten weltweit geschlossen. So werden die Verfahren in mehreren Ländern, darunter Deutschland, Südkorea und den USA so rasch wie möglich eingestellt. Der Abschluss des Vergleichs wird gegen Ende August 2012 erwartet. Siemens verbilligen sich um 0,1 Prozent. Im DAX fliegen ferner auch zur Mittagszeit die Aktien der Deutschen Lufthansa als schwächster Wert mit einem Abschlag von 1,3 Prozent hinterher. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO könnte heute möglicherweise einen Streik beschließen. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich zur Mittagszeit Banktitel wieder. So werden die ersten beiden Plätze im DAX von der Commerzbank und der Deutschen Bank mit Zugewinnen von 2,7 bzw. 2,3 Prozent belegt.
Die wichtigsten europäischen Indizes mussten am Montag mit leichten Abschlägen in die neue Woche starten. Im Fokus standen dabei nicht ganz so schlecht wie befürchtet ausgefallene BIP-Daten aus Griechenland. Zudem kamen im Handelsverlauf wieder Sorgen um die Einführung des ESM auf. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor am Ende 0,30 Prozent, während der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 um 0,33 Prozent abgeben musste. In Großbritannien ging es für die Aktien von Petrofac am Indexende des FTSE 100 um 5,2 Prozent nach unten. Der Ölfeld-Dienstleister konnte im ersten Halbjahr mit einem deutlichen Ergebnisanstieg aufwarten. Beim Umsatz legte man ebenfalls zu. Profitiert hat man vor allem von der weiterhin starken Nachfrage aus der Ölindustrie bei Onshore- und Offshore-Projekten. Dabei konnte Petrofac eine Reihe bedeutender Neuaufträge, unter anderem in Algerien sowie in Malaysia an Land ziehen. Im Anschluss bestätigte Petrofac die Jahresprognose und geht weiterhin von einem Anstieg beim Nettogewinn von mindestens 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert aus. Für die zweite Jahreshälfte geht Petrofac damit von einer schwächeren Ergebnisentwicklung aus. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren fanden sich im FTSE 100 die Titel von Schroders mit einem Zugewinn von 0,9 Prozent wieder. Das Leistungsbilanzdefizit Frankreichs ist im Juni nach Angaben der Banque de France größer geworden. So erhöhte sich das Defizit in der Leistungsbilanz auf 4,9 Mrd. Euro, nachdem im Mai ein Passivsaldo von 4,0 Mrd. Euro ermittelt worden war. Hierbei kletterte das Handelsbilanzdefizit binnen Monatsfrist von 5,7 Mrd. Euro auf 6,3 Mrd. Euro. In der Schweiz brachen Julius Bär als Schlusslicht im Leitindex SMI um 7,4 Prozent ein. Das Unternehmen hat seine Marktposition durch einen Zukauf weiter verstärkt. So wurde eine Vereinbarung zur Übernahme der internationalen Vermögensverwaltungssparte von Merrill Lynch außerhalb der USA und Japans vom US-Kreditinstitut Bank of America geschlossen. Mit der Übernahme des International Wealth Managements von Merrill Lynch will Julius Baer seine Aktivitäten im Bereich Vermögensverwaltung vor allem in den internationalen Wachstumsregionen und in Europa deutlich ausbauen. Finanziert werden soll der Zukauf unter anderem durch Eigenmittel, die Ausgabe von Hybridinstrumenten und eine Kapitalerhöhung. Auf Platz eins fanden sich derweil im SMI der Banktitel Credit Suisse mit Kursgewinnen von 0,7 Prozent wieder. Roche legten daneben um 0,2 Prozent zu. Der Pharmakonzern hat eine weitere Zulassung für das Medikament Lucentis in den USA erhalten. So hat die US-Gesundheitsbehörde FDA die Lucentis Injektionslösung zur Behandlung des diabetischen Makulaödems (DME) zugelassen. Die griechische Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2012 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde mit geringerem Tempo geschrumpft. Nach vorläufigen Angaben verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,2 Prozent, nach einem Minus von 6,5 Prozent im ersten Quartal. Hierbei handelt es sich um das neunte Quartal in Folge mit einem Rückgang. Die wichtigsten europäischen Indizes sind am Dienstag mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Die Stimmung der Investoren wurde dabei durch positive Konjunkturdaten aus der Eurozone und gute Vorgaben aus Asien aufgehellt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,68 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 legte um 0,68 Prozent zu. Das europäische Statistikamt Eurostat legte heute seine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal 2012 vor, wonach die Wirtschaft schrumpfte. So verringerte sich das BIP in der Eurozone (ER17) und in der gesamten Europäischen Union (EU27) um jeweils 0,2 Prozent gegenüber dem Niveau des Vorquartals. Im ersten Quartal war das BIP hingegen jeweils unverändert geblieben. Im Vorjahresvergleich sank die Wirtschaftsleistung in der Eurozone um 0,4 Prozent, während sie im Vorquartal stabil geblieben war. In der EU27 lag das BIP um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau, gegenüber einem Plus von 0,1 Prozent im ersten Quartal 2012. Die Industrieproduktion in der Eurozone hat sich derweil im Juni gegenüber dem Vormonat reduziert. Auf Monatssicht schrumpfte die saisonbereinigte Ausbringung in der Eurozone (EZ17) um 0,6 Prozent, wogegen sie im Mai um 0,9 Prozent gestiegen war. Im Vorjahresvergleich ging die arbeitstäglich bereinigte Fertigungsmenge in der Eurozone um 2,1 Prozent zurück, nach einem Minus von 2,6 Prozent im Vormonat. Der Pharmakonzern AstraZeneca hat die Rechte für eine rezeptfreie Version des Magenmedikaments Nexium an den US-Pharmakonzern Pfizer veräußert und im Anschluss seine Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr nach oben revidiert. So übernimmt Pfizer im Rahmen der Vereinbarung die weltweiten exklusiven Vertriebsrechte für eine OTC-Version des Medikaments und wird in diesem Zusammenhang zunächst eine Upfront-Zahlung von 250 Mio. US-Dollar an AstraZeneca leisten. AstraZeneca wird außerdem weitere Meilenstein- und Lizenzzahlungen im Rahmen der Vereinbarung erhalten. Nexium ist zur Behandlung der Symptome der Refluxkrankheit GERD, einer Magen-Darm-Erkrankung, zugelassen. Wie man weiter ausführte, werde man die Upfront-Zahlung noch im Fiskaljahr 2012 verbuchen. In diesem Zusammenhang werde sich der Gewinn je Aktie um 16 Cents erhöhen. Vor diesem Hintergrund hob der AstraZeneca seine Prognose für das Core EPS auf 6,00 bis 6,30 US-Dollar an. Das Papier verbesserte sich um 0,6 Prozent. Semperi gewannen 0,9 Prozent an Wert. Der Industriekonzern verzeichnete im ersten Halbjahr trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen einen leichten Umsatzanstieg. Beim Ergebnis wurde jedoch ein Rückgang ausgewiesen. Die wichtigsten europäischen Indizes tendierten am Mittwoch schwächer. Die Kauflaune der Investoren wurde dabei durch schwindende Hoffnungen auf konjunkturelle Stützungsmaßnahmen von Seiten der Notenbanken eingetrübt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,08 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 gab um 0,18 Prozent nach. Die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien hat sich im Juni nach Angaben von National Statistics verbessert. In den drei Monaten von April bis Juni schrumpfte die Zahl der Arbeitslosen auf 2,56 Millionen, das sind 46.000 weniger als in den drei Monaten zum Februar 2012 aber 51.000 mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Ferner fiel die ILO-Arbeitslosenquote für den Zeitraum April bis Juni auf 8,0 Prozent, nachdem sie in den drei Monaten zum März bei 8,2 Prozent gelegen hatte und in der Vorjahresperiode bei 7,9 Prozent. Im FTSE 100 ging es für Lloyds Banking Group um 0,3 Prozent nach oben. Der Finanzkonzern setzt ihre Portfoliobereinigung weiter fort. So hat man ein Portfolio mit Private Equity-Beteiligungen im Gesamtvolumen von 1,05 Mrd. Britischen Pfund (GBP) (zuzüglich weiterer Mittel in Höhe von 220 Mio. GBP) an den Fonds PE1 LP veräußert. Der Verkaufspreis wurde auf rund 1,03 Mrd. GBP beziffert. Im Zuge der Transaktion erwartet die Lloyds Banking Group nach Auflösung der zuvor gebildeten Rückstellungen einen Vorsteuergewinn. Das Kreditinstitut Standard Chartered konnte unterdessen eine Katastrophe abwenden: Das Unternehmen zahlt eine Strafe in Höhe von 340 Mio. US-Dollar und darf hierfür seine Lizenz für den US-Markt behalten. Dieser Vergleich wurde mit der New Yorker Finanzaufsicht erzielt. Marktbeobachter hatten eine viel höhere Summe befürchtet, ein Entzug der Banklizenz im weltweit wichtigsten Finanzmarkt wäre aber noch schlimmer gewesen. Der Titel rückte als bester Wert im FTSE 100 um 4,1 Prozent vor. Im Blickfeld der Investoren standen im Mittwochhandel in der Schweiz die Aktien des Zementherstellers Holcim die sich am Ende des SMI um 1,2 Prozent verbilligten. Das Unternehmen konnte im ersten Halbjahr dank höherer Produktabsätze und Sparmaßnahmen einen leichten Ergebnisanstieg ausweisen. Der Umsatz legte ebenfalls zu. 2012 erwartet Holcim einen steigenden Baustoffbedarf in den aufstrebenden Ländern Asiens und Lateinamerikas sowie in Russland und Aserbaidschan. Während die Nachfrage in Nordamerika den früheren Ausblick übertreffen sollte, rechnet Holcim nun in Europa mit einer Abnahme. Die wichtigsten europäischen Indizes konnten ihre Abschläge vom Vormittag am Nachmittag reduzieren und schlossen am Donnerstag mit grünen Vorzeichen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 notierte abschließend 1,08 Prozent fester, während der Dow Jones STOXX 50 0,11 Prozent anzog. Das Statistikamt Eurostat erklärte, dass sich die europäischen Verbraucherpreise im Juli mit unverändertem Tempo erhöht haben. So verharrte die jährliche Inflationsrate der Eurozone bei 2,4 Prozent, nach 2,4 Prozent im Juni 2012 und 2,6 Prozent im Juli 2011. Die Monatsteuerungsrate betrug im Berichtsmonat -0,5 Prozent. In der EU blieb die jährliche Inflationsrate bei 2,5 Prozent, während sie im Juni 2012 ebenfalls bei 2,5 Prozent und im Juli 2011 bei 2,9 Prozent gelegen hatte. Spanien verzeichnete beim Außenhandel im Juni 2012 ein kleineres Defizit. Dies gab das spanische Handelsministerium am Donnerstag bekannt. So schrumpfte das Defizit gegenüber dem Vorjahresmonat um 31,2 Prozent auf 2,70 Mrd. Euro. In der Schweiz schlossen Aktien der Zurich Insurance Groupnach Geschäftszahlen für das zweite Quartal 1,2 Prozent im Plus. Der Versicherungskonzern musste einen Gewinnrückgang ausweisen. Telekom Austria konnte im zweiten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten, revidierte jedoch die Jahresprognose nach unten. Die Aktie gab bis Handelsende 5,6 Prozent ab. Daneben verloren Papiere von Mayr-Melnhof Karton1,6 Prozent an Wert. Das Unternehmen musste im ersten Halbjahr vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in Europa sowie negativer Einmaleffekte in Zusammenhang mit der Schließung des englischen Faltschachtelstandorts in Liverpool einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig. Für das dritte Quartal rechnet der Konzern mit wenigen Veränderungen des Geschäftsverlaufs. Bei den wichtigsten europäischen Indizes verzeichnen im Freitaghandel auch zur Mittagszeit mehrheitlich moderate Zugewinne. Die Laune der Investoren wird dabei auch durch neue Hoffnungen auf geldpolitische Maßnahmen von Seiten der Notenbanken aufgehellt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,38 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,03 Prozent nach. Die Leistungsbilanz der Eurozone hat nach Angaben der europäischen Zentralbank (EZB) im Juni mit einem höheren Überschuss abgeschlossen. So wuchs der saisonbereinigte Aktivsaldo auf 12,7 Mrd. Euro, nach einem Plus von 10,3 Mrd. Euro im Mai 2012. In der wichtigsten Teilbilanz, der Handelsbilanz, stellte sich der Überschuss auf 12,8 Mrd. Euro, nach einem Plus von 8,2 Mrd. Euro im Mai. Daneben fiel der Überschuss bei den Dienstleistungen von 6,2 Mrd. Euro auf 5,2 Mrd. Euro. Ferner hat die Handelsbilanz der Eurozone im Juni mit einem größeren Überschuss geschlossen. Zahlen gab es beim schweizerischen Lebensversicherer Swiss Life. Dabei konnte der Konzern den Betriebsgewinn im ersten Halbjahr verbessern. Die Aktie verteuert sich im breiten Markt um 3,1 Prozent Sanochemia Pharmazeutika konnte im Neunmonatsbericht des Geschäftsjahres 2011/12 alle wesentlichen Kennzahlen verbessern. Die Anteilsscheine des Pharmakonzerns rücken um 3,4 Prozent vor.
Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte konnten sich zum Start in die neue Handelswoche nicht eindeutig für die ein- oder andere Richtung entscheiden.Der Hang Seng schloss mit einem Minus von 0,27 Prozent. Die wichtigsten Banktitel tendierten uneinheitlich. Während Bank of China am Ende keine Kursveränderungen auswiesen, ging es für CCB gegen den insgesamt negativen Trend moderat um 0,2 Prozent nach oben. HSBC verteuerten sich sogar um 0,4 Prozent. Dem Verkaufsdruck nicht entziehen konnten sich unterdessen ICBC, die sich um 0,4 Prozent verbilligten. Einen schweren Stand hatten unterdessen Rohstoffwerte. So ging es für China Shenhua und CNOOC um jeweils 0,8 Prozent nach unten. Yanzhou Coal brachen daneben sogar um 5,2 Prozent ein. Die japanischen Aktienmärkte tendierten unterdessen wenig verändert. Die japanische Wirtschaftsleistung verzeichnete im zweiten Quartal 2012 einen geringeren Zuwachs. Dies geht aus vorläufigen Daten hervor, die von der Regierung heute vorgelegt wurden. Gegenüber dem Vorquartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft um 0,3 Prozent. Davor war es im ersten Quartal um 1,6 Prozent angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich die Wirtschaftsleistung um 1,4 Prozent, nach einem Plus um 4,7 Prozent im ersten Quartal. Der japanische Leitindex Nikke pendelte im Handelsverlauf um seinen Schlusskurs von Freitag und gab am Ende leicht um 0,07 Prozent ab. Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte tendierten am Dienstag fester. guter Verfassung zeigten sich die Aktienmärkte in China. Der Hang Seng rückte um 1,05 Prozent vor. Sehr gut verbunden waren dabei die Aktionäre des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So stieg ihr Titel um 2,2 Prozent und entwickelte sich damit wesentlich besser als der Gesamtmarkt. Für die Papiere des Internetunternehmens Tencent ging es daneben um 0,9 Prozent nach oben, während die Anteilsscheine des Mischkonzerns Hutchinson um 1 Prozent vorrücken konnten. In guter Verfassung zeigten sich auch die wichtigsten Versicherungswerte. Während es für China Life um 0,9 Prozent nach oben ging, mussten sich aber die Aktionäre von Ping An mit einem Plus von 0,6 Prozent begnügen. Deutlich fester tendierten zudem auch Banktitel. So verzeichneten HSBC, CCB, ICBC und Bank of China Zugewinne zwischen 1 und 1,5 Prozent. An den japanischen Aktienmärkten gewannen am Dienstag die Käufer die Überhand. Der Leitindex Nikkei verbesserte sich am Ende um 0,50 Prozent. Bei den wichtigsten Automobilwerten war am Dienstag keine einheitliche Tendenz auszumachen. Honda fuhren um 0,1 Prozent vor, während sich Nissan um 0,4 Prozent verbilligten. Für Toyota ging es mit einem Abschlag von 0,8 Prozent aus dem Handel, während Mazda auf Vortagesniveau in den Feierabend ging. Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch mehrheitlich in schwacher Verfassung. Dabei blieben allerdings einige Börsen feiertagsbedingt geschlossen. Der Hang Seng verschlechterte sich um 1,08 Prozent. Die Papiere des Handelshauses Li & Fung konnten gegen den insgesamt deutlich negativen Trend um 1,4 Prozent zulegen, während sich auch die Aktien des Internetunternehmens Tencent mit einem Abschlag von nur 0,2 Prozent vergleichsweise gut entwickelten. Versicherungswerte hatten allerdings einen schweren Stand. So verloren Ping An und China Life 1,6 bzw. 3,4 Prozent an Wert. Unter Druck standen auch die Papiere des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile mit einem Abschlag von 1,2 Prozent. Für die Aktien des Mischkonzerns Hutchinson ging es daneben um 0,9 Prozent nach unten. Moderate Kursverluste waren heute auch im japanischen Aktienhandel auszumachen. Nach einem positiven Handelsstart rutschte der Leitindex Nikkei im Handelsverlauf deutlich in die Verlustzone ab. Die Abschläge konnten allerdings im späten Handel noch abgebaut werden, so dass am Ende nur ein kleines Minus von 0,05 Prozent zu Buche stand. Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte tendierten am Donnerstag mehrheitlich stärker. In Hongkong ging es daneben für den Hang Seng um 0,45 Prozent nach unten. Gegen den insgesamt negativen Trend deutlich zulegen konnten die Anteilsscheine von Lenovo Group. Der Computerkonzern konnte im abgelaufenen Quartal dank gestiegener Umsatzerlöse mit einem Gewinnplus aufwarten. Der Titel schoss um 6,3 Prozent nach oben. Im Mittelpunkt des Interesses der Investoren stand allerdings trotzdem die Aktie von China Mobile Der nach Kundenzahlen weltgrößte Mobilfunkanbieter verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg. Allerdings haben das schwierige Wettbewerbsumfeld sowie höhere Investitionen in den Netzausbau auf die Margen gedrückt. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter konnte dennoch verbessert werden. Die Aktie rauschte um 5 Prozent in die Tiefe. Die Börsen in Japan befanden sich gleichzeitig heute in Feierlaune. Der Leitindex Nikkei konnte im Handelsverlauf seine anfänglichen Gewinne noch ausbauen und rückte zuletzt um 1,88 Prozent vor. Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am letzten Handelstag der Woche mehrheitlich in verbesserter Form. Der Hang Seng verbesserte sich um 0,77 Prozent. Schlecht verbunden waren allerdings die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So gab ihr Titel heute erneut deutlich nach und verlor 3,7 Prozent an Wert, nachdem der Konzern gestern mit seinen Quartalszahlen nicht überzeugen konnte. China Unicom verbilligten sich gleichzeitig um 2,6 Prozent. Für die Anteilsscheine des Mischkonzerns Hutchinson ging es daneben um 2,3 Prozent nach oben, während sich die Papiere des Internetunternehmens Tencent um 1,5 Prozent verbesserten. Versicherungswerte standen ebenfalls hoch im Kurs. So ging es für Ping An um 1,3 Prozent nach oben, während China Life um 1,2 Prozent vorrückten. Die japanischen Aktienmärkte legten nach ihrer starken Entwicklung vom Vortag heute erneut deutlich zu. Der Leitindex Nikkei verbesserte sich am Ende um 0,77 Prozent.
Die US-Leitindizes verzeichneten am Montag zurückhaltende Tendenzen. Neben durchwachsenen Konjunkturdaten aus Japan und der Eurozone drückten vor allem Wachstumssorgen in China auf die Stimmung. Bereits am Freitag hatten schwächer als erwartet ausgefallene Wirtschaftsdaten aus dem Reich der Mitte für Sorgenfalten bei vielen Investoren gesorgt. Der Dow Jones verlor 0,29 Prozent. Die Nachrichtenlage war zum Wochenauftakt recht dünn gesät. Im Fokus stand die Sysco Corp. die im vierten Geschäftsquartal nicht an das Vorjahresergebnis anschließen, aber dennoch die Analystenerwartungen schlagen konnte. So sank der Nettogewinn von 336,3 Mio. US-Dollar bzw. 57 Cents je Aktie auf 309,3 Mio. US-Dollar bzw. 53 Cents je Anteilsschein. Bereinigt um Sondereffekte belief sich das EPS auf 62 Cents. Analysten hatten zuvor nur EPS von 54 Cents prognostiziert. Bis zum Abend gewann das Sysco-Papier 4,5 Prozent. Daneben wurde bekannt, dass der Logistikkonzern FedEx einem Teil seiner US-Beschäftigten ein Abfindungsangebot unterbreitet, um sie zum Ausscheiden aus dem Unternehmen zu bewegen. So will der Konzern seine Effektivität verbessern und die Kosten senken. FedEx-Titel gaben daraufhin leicht nach. Ebenfalls mit Personalabbau von sich reden macht der Internet-Konzern Google Dieser hat einen massiven Stellenabbau bei seiner Mobiltelefontochter Motorola Mobility angekündigt. Demnach werden rund 4.000 der insgesamt und 20.000 Stellen wegfallen. Zwei Drittel dieser Arbeitsplätze sollen dabei außerhalb der USA abgebaut werden. Die Google-Aktie gewann 2,8 Prozent. Wie schon zum Wochenauftakt gingen die US-Leitindizes auch am Dienstag mit uneinheitlicher Tendenz aus dem Handel. Besser als erwartet ausgefallene BIP-Daten aus Deutschland und Frankreich sowie unerwartet positive US-Einzelhandelsumsätze konnten keine wirkliche Kauflaune bei den Anlegern auslösen. Der Dow Jones mit einem marginalen Plus von 0,02 Prozent. Die amerikanischen Erzeugerpreise haben sich im Juli nach Angaben des Arbeitsministeriums mit beschleunigtem Tempo erhöht. Binnen Monatsfrist zogen die Preise um 0,3 Prozent an. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise kletterten die Preise in der Kernrate um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld Preissteigerungen um jeweils 0,2 Prozent prognostiziert. Im Juni waren die Erzeugerpreise im Vormonatsvergleich um 0,1 Prozent gestiegen. Für die Kernrate war im Juni ein Anstieg von 0,2 Prozent verzeichnet worden. Daneben sind die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen im Juni 2012 gegenüber dem Vormonat mit vermindertem Tempo angestiegen. Wie das US-Handelsministerium in Washington bekanntgab, kletterten die Lagerbestände gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten zuvor einen Zuwachs von 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen ein Plus von 0,3 Prozent ermittelt worden. Im Blickfeld der Investoren stand heute der bereits gestern nach Börsenschluss bekannt gegebene Zahlenausweis von Groupon Der Betreiber des gleichnamigen Gutschein-Portals verfehlte im zweiten Quartal 2012 trotz eines Umsatzsprungs die Erwartungen. Der Ausblick enttäuschte ebenfalls. Lediglich der bereinigte Gewinn übertraf die Analystenschätzungen. Daneben reduzierten mehrere Analysten ihre Kursziele deutlich. Die Groupon-Aktie fiel daraufhin auf ein neues Allzeittief und schloss mit einem satten Abschlag von 26,8 Prozent. Positiv fiel unterdessen das vor Börseneröffnung veröffentlichte Zahlenwerk der Baumarktkette Home Depot auf: Die weltweit größte Baumarktkette verbuchte im zweiten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Insgesamt hatte man von der anhaltend starken Nachfrage bei vielen Kernprodukten des Konzerns profitieren können. Dabei konnten die Analystenerwartungen übertroffen werden. Im Anschluss wurde außerdem die Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr angehoben. Die Anteilsscheine verteuerten sich vor diesem Hintergrund um 3,6 Prozent und waren damit der mit Abstand größte Gewinner im Dow Jones. Die Aktien von Dick's Sporting Goods fielen um 3,8 Prozent. Der Sportartikelhändler musste im zweiten Quartal mit einem klaren Gewinnrückgang abschließen, konnte dabei aber die Analystenschätzungen schlagen. Estee Lauder machten hingegen einen Sprung um 9,3 Prozent nach oben. Der Kosmetikkonzern konnte im vierten Quartal mit einem Umsatz und Ergebnisanstieg aufwarten. Profitiert hatte man vor allem von der starken Absatzentwicklung in allen Regionen. Besonders stark habe man dabei Konzernangaben zufolge in der Region Asien/Pazifik sowie in den USA zulegen können. Der Ausblick fiel allerdings relativ verhalten aus. Daneben ging es für Saks um 6,1 Prozent nach oben. Der Einzelhandelskonzern musste im abgelaufenen Quartal trotz steigender Umsätze einen höheren Verlust verbuchen. Auf bereinigter Basis wurden jedoch die Analystenprognosen geschlagen. TJX legten schließlich um 1,8 Prozent zu. Die Bekleidungskette hat im zweiten Quartal den Umsatz gesteigert. Der Nettogewinn verbesserte sich ebenfalls. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden knapp geschlagen. Die US-Leitindizes zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich. Unter anderem wurde die Stimmung von schwachen Vorgaben aus Asien und zurückhaltenden Tendenzen aus Europa belastet. In Fernost hatten die Leitindizes teilweise deutlicher im Minus geschlossen, nachdem die Märkte zuvor von Spekulationen über weitere geldpolitische Lockerungen profitiert hatten. Der Dow Jones verlor 0,06 Prozent. Im Blickfeld der Investoren stehen heute auch diverse Konjunkturdaten. Die US-Industrieproduktion hat im Juli zugelegt. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,6 Prozent über dem Vormonatsniveau, während er im Juni um revidiert 0,1 (vorläufig: 0,4) Prozent gestiegen war. Volkswirte hatten ein Plus von 0,6 Prozent prognostiziert. Zudem wuchs die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 79,3 Prozent, während die Prognose ebenfalls auf 79,3 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung nur bei 78,9 Prozent gestanden. Die US-Verbraucherpreise sind derweil im Juli stabil geblieben. Demnach verharrt der Verbraucherpreisindex auf dem Niveau vom Vormonat, während er im Juni ebenfalls schon unverändert geblieben war. Volkswirte hatten jedoch eine Preissteigerung um 0,2 Prozent prognostiziert. Ferner ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für August eine unerwartet deutliche Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So verringerte sich der Empire State Manufacturing Index auf -5,9 Punkte, während Volkswirte nur mit einem Rückgang auf +5,0 Zählern gerechnet hatten. Der Netzwerkspezialist JDS Uniphase präsentierte am Dienstagabend nach Börsenschluss starke Geschäftszahlen für das vierte Quartal, wobei die Analystenschätzungen übertroffen werden konnten. Nachdem die Aktie am Vorabend im nachbörslichen Handel deutlich fester geschlossen hatte, konnte die Aktie des Technologiekonzerns um 8,2 Prozent zulegen. Am Mittwoch präsentierte der Büroartikel-Händler Staples enttäuschende Zahlen für das zweite Quartal. Dabei musste man angesichts der schwachen Absatzentwicklung in Kernmärkten wie Europa und Australien sowie in Nordamerika einen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Wert gab entsprechend deutlich ab und verlor 14,5 Prozent. Sehr positiv aufgenommen wird daneben die Quartalsbilanz von Abercrombie & Fitch Der Modekonzern musste zwar im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Die Erwartungen der Analysten wurden aber geschlagen. Beim Umsatz konnte man zudem zulegen. Im Anschluss kündigte man außerdem eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Ergebnissituation an. Die Aktie schoss um 9 Prozent nach oben. Schwächer als erwartet hat der Landmaschinenhersteller Deere & Co. im dritten Quartal abgeschnitten. Zwar konnte man beim Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal zulegen, die Analystenschätzungen wurden jedoch verfehlt. Außerdem wurde ein verhaltener Ausblick für das laufende Fiskaljahr gegeben. Der Titel verschlechterte sich um 6,3 Prozent. Die wichtigsten US-Börsen verabschiedeten sich am Donnerstag mit Zugewinnen aus dem Handel. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,65 Prozent. Das US-Arbeitsminsterium erklärte heute, dass sich die Arbeitsmarktsituation in der Woche zum 11. August 2012 verschlechtert hat. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 2.000 auf 366.000. Unterdessen verbuchten die Baugenehmigungen in den USA im Juli einen saisonbereinigten Anstieg. Das Handelsministerium erklärte, dass auf annualisierter Basis insgesamt 0,812 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt worden waren. Damit wurden das revidierte Vormonatsniveau von 0,760 Millionen um 6,8 Prozent und der entsprechende Vorjahresstand von 0,627 Millionen um 29,5 Prozent übertroffen. Die Wohnbaubeginne wiesen gleichzeitig im Juli einen saisonbereinigten Rückgang aus. So belief sich die Zahl auf 0,746 Millionen Baubeginne. Damit wurde das Vormonatsniveau von revidiert 0,754 Millionen um 1,1 Prozent verfehlt. Der entsprechende Vorjahreswert von 0,614 Millionen wurde hingegen um 21,5 Prozent übertroffen. Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im August 2012 verbessert, jedoch nicht so sehr wie erwartet. Demnach ist der Index von -12,9 Punkten im Vormonat auf nun -7,1 Punkte gestiegen. Die Facebook-Aktie stürzte auf den tiefsten Stand seit ihrem Börsengang vor drei Monaten. Grund für den Kursverfall war der Ablauf einer ersten Haltefrist. In der Folge trennten sich viele Anleger von ihren Anteilen, was den Aktienkurs auf unter 20,00 US-Dollar abrutschen ließ. Zum Vergleich: Der Ausgabekurs für die Anteile an dem sozialen Netzwerk hatte sich auf 38,00 US-Dollar belaufen. Abschließend verlor das Papier 6,2 Prozent an Wert. Der Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores konnte im zweiten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Profitiert hat das Unternehmen vor allem von der starken Umsatzentwicklung auf dem US-Heimatmarkt, wobei man hier bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Wal-Mart US ein von Plus von 2,2 Prozent verzeichnet hatte. Bei Sam´s Club wurde bei den Same Store Sales ein Plus von 4,2 Prozent erreicht. Auch im Auslandsgeschäft habe man mit einem Umsatzplus aufwarten können, so der Konzern. Im Anschluss hob Wal-Mart seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an. Die Aktie gab unterm Strich 3,0 Prozent nach. Papiere der Sears Holdingszeigten eine Verbesserung um 6,5 Prozent. Der Betreiber der Sears-Kaufhäuser und der Kmart-Discountgeschäfte hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnet. Der Nettoverlust konnte aber verringert werden. Profitiert habe man vor allem von rückläufigen Lagerbeständen und verbesserten Margen, so der Konzern. Auch das Finanzergebnis habe man dank geringerer Verbindlichkeiten weiter verbessern können. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen der Analysten erreicht. Die US-Leitindizes sind kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Der Dow Jones legte zu Handelsbeginn am Freitag leicht zu, konnte die Zugewinne nach besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten dann etwas ausbauen. Auch am letzten Handelstag der Woche meldeten sich bereits vor Börseneröffnung noch einige Unternehmen mit ihren Quartalsbilanzen zu Wort. Für eine positive Überraschung sorgte dabei Foot Locker Der Einzelhändler für Sportschuhe und -bekleidung, konnte im zweiten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. Neben höheren Umsatzerlösen resultierte des Ergebnisplus insbesondere aus Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Plus von fast 10 Prozent verzeichnet. Die Erwartungen der Analysten wurden deutlich geschlagen, woraufhin die Aktie um 2,6 Prozent steigt. Für J.M. Smucker geht es daneben um 5 Prozent nach oben. Der Nahrungsmittelhersteller hat im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg erzielt. Beim bereinigten Ergebnis wurde ebenfalls ein Zuwachs ausgewiesen, wobei hier die Erwartungen der Analysten übertroffen wurden. Die Aktien von Ann schießen um 18 Prozent nach oben, nachdem die Einzelhandelskette im zweiten Quartal mit einem Gewinnplus aufwartete. Die Schätzungen der Analysten wurden deutlich übertroffen. Für eine Enttäuschung sorgte indes der Einzelhandelskonzern Kirkland´s So hat man den Umsatz zwar im abgelaufenen Quartal gesteigert, der Nettoverlust erhöhte sich aber ebenfalls. Die Schätzungen der Analysten wurden nicht erreicht. Der Titel fällt um 8,9 Prozent.
In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Dell, Sixt, GSW Immobilien, Nexus, Lindt, Kudelski, Schuler, Stroer, zooplus, Wienerberger, BHP Billiton, Flughafen Wien, Hewlett Packard, Schoeller Bleckmann, IVU, Vestas, Fielmann, Kuoni und Vienna Insurance zur Veröffentlichung an.
Bei den Konjunkturdaten dürften am kommenden am Montag die Daten zur Entwicklung des Chicago Fed National Activity Index (Juli) veröffentlicht. Mittwoch die wöchentlichen Hypothekenanträge, die Verkäufe bestehender Häuser (Juli) und die US-Öllagerbestände im Fokus stehen. Am Abend wird das Protokoll der letzten Fed-Notenbanksitzung veröffentlicht. Am Donnerstag werden in Deutschland die BIP-Daten (zweites Quartal) veröffentlicht. Am Nachmittag werden in den USA die Daten zur Entwicklung der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der FHFA-Hauspreisindex und die Verkäufe neuer Häuser publiziert. Am Freitag stehen in Deutschland die Daten zur Entwicklung des Bauhauptgewerbes an. Am Nachmittag werden die Daten zum US-Auftragseingang der langlebigen Güter (Juli) publiziert.
Indexstände (17.08.2012, 17:48 Uhr) DAX: 7.040,88 TecDAX: 796,11 Dow Jones STOXX 50: 2.575,05 Nikkei 225: 9.162,50 Dow Jones: 13.270,63 Nasdaq Composite: 3.069,57 (17.08.2012/ac/n/m)
Quelle: AKTIENCHECK.DE
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