Mo, 30.07.12 07:51
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Maschinenbaukonzern Gea Group
hat im zweiten Quartal die Kaufzurückhaltung seiner Kunden angesichts der Euro-Schuldenkrise gespürt und weniger Aufträge als noch vor einem Jahr bekommen. Umsatz und Gewinn legten jedoch noch teils kräftig zu, wie das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mitteilte und den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte. Der stehe jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen nicht weiter eintrübten, sagte Vorstandschef Jürg Oleas.
Der für Maschinenbauer wichtige Bestelleingang schrumpfte bei Gea zwischen April und Juni um 4,2 Prozent auf 1,40 Milliarden Euro. Der Umsatz legte wegen eines gut gefüllten Auftragsbuches um 3,1 Prozent auf 1,39 Milliarden Euro zu. Operativ verdiente der Konzern vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit 111,9 Millionen Euro 41,1 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Unter dem Strich sprang der Gewinn um mehr als die Hälfte auf 72,8 Millionen Euro. Während die Analysten beim Überschuss mit einem weniger starken Sprung gerechnet hatten, verfehlte der operative Gewinn die Erwartungen. Der erst Ende Juni bekräftigte Ausblick hat weiterhin Bestand. Demnach sollen im laufenden Jahr Aufträge und Umsatz um mindestens fünf Prozent zulegen. Die EBIT-Marge für das bereinigte operative Ergebnis soll mindestens die 9,7 Prozent aus dem vergangenen Jahr erreichen./stb/wiz


