Henkel AG & Co. KGaA Inhaber-Vorzugsaktien o.St...


dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 23.05.2012
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 23.05.2012
AIR BERLIN
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Air Berlin
von 1,50 auf 1,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Underweight' belassen. Die verspätete Eröffnung des neuen Berliner Flughafens sei ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die Fluggesellschaft, schrieb Analystin Suzanne Todd in einer Studie vom Mittwoch. Es sei noch nicht sicher, welche Kosten auf die Fluggesellschaft zukommen könnten. Ihre Prognosen für das Geschäftsjahr 2012 könnten gefährdet werden. Die Aktie sei zu hoch bewertet.
BMW
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für BMW
von 114,00 auf 116,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Er empfehle die Aktien der deutschen Autobauer allesamt zum Kauf, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Gleichwohl ziehe er das Papier von Daimler
dem von BMW vor. Ein Grund sei die von ihm prognostizierte höhere Gewinndynamik bei den Schwaben. Den europäischen Automobilsektor bewertet Burgstaller weiterhin mit 'Attractive'. Zunehmende politische Unsicherheiten und Konjunktursorgen überschatteten derzeit die guten Fundamentaldaten der Autokonzerne.
BRENNTAG
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Brenntag
auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 108,00 Euro und die Aktie auf der 'Analyst Focus List' belassen. Das Papier des Chemikalienhändlers sei ein attraktives Investment in einem unsicheren konjunkturellen Umfeld, schrieb Analyst Robert Plant in einer Studie vom Mittwoch. Brenntag habe seine defensiven Qualitäten bereits in mehreren Abschwungphasen unter Beweis gestellt. Auch wenn die Brenntag-Aktie im bisherigen Jahresverlauf bereits um 25 Prozent zugelegt habe, sei sie noch nicht teuer.
DAIMLER
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Daimler von 88,00 auf 92,00 Euro angehoben und den Titel auf der 'Conviction Buy List' belassen. Er empfehle die Aktien der deutschen Autobauer allesamt zum Kauf, gleichwohl gelte seine Aufmerksamkeit besonders Daimler, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Gewinndynamik bei den Stuttgartern dürfte sich beschleunigen. Das Daimler-Papier zähle zusammen mit Fiat <F.AFF>
und Faurecia zu seinen 'Top Picks' im europäischen Automobilsektor, den er weiterhin mit 'Attractive' bewertet. Zunehmende politische Unsicherheiten und Konjunktursorgen überschatteten derzeit die guten Fundamentaldaten der Autokonzerne.
DELL
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Dell
nach Zahlen von 20,00 auf 17,00 US-Dollar gesenkt (Kurs: 12,50 Dollar). Die Einstufung wurde aber auf 'Buy' belassen. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis im ersten Geschäftsquartal des Computerherstellers hätten seine und die Markterwartungen enttäuscht, schrieb Analyst Chris Whitmore in einer Studie vom Mittwoch.
ELRINGKLINGER
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für ElringKlinger
von 22,00 auf 21,60 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell' belassen. In Anbetracht der in nächster Zeit strukturell niedrigeren Erträge sei die Aktie des Autozulieferers zu hoch bewertet, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Mittwoch.
HENKEL
HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Henkel
auf 'Verkaufen' mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Der Konsumgüterkonzern habe im ersten Quartal gute Zahlen vorgelegt und damit gezeigt, dass die Umstrukturierung Früchte trage, schrieb Analyst Constantin Rohrbach in einer Studie vom Mittwoch. Da aber das Umsatzplus derzeit nur auf Preiserhöhungen basiere, sehe er für größere Wachstumsperspektiven außer durch Zukäufe derzeit kein realistisches Szenario.
HHLA
FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für HHLA
nach Zahlen zum ersten Quartal von 26,00 auf 22,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Die Ergebnisse des Logistikunternehmens seien angesichts einer schwachen Entwicklung im Container-Segment schwach ausgefallen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Das Unternehmen leide weiter unter Überkapazitäten, den Verzögerungen bei der Elb-Vertiefung und einer hohen Kosteninflation insbesondere beim Personal. Daher habe er seine Schätzungen nach unten revidiert.
HHLA
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für HHLA nach Zahlen zum ersten Quartal von 25,00 auf 22,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Die Kennziffern des Hafenbetreibers seien schwächer als von ihm und vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Mark McVicar in einer Studie vom Mittwoch. Schuld daran sei die Container-Sparte, für die das Management die diesjährigen Ziele nach unten revidiert habe.
KUKA
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Kuka
nach einer Präsentation bezüglich der Erweiterung des Robotergeschäfts auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Die jüngsten Geschäftsergebnisse demonstrierten Fortschritte bei der angestrebten Verbesserung der Profitabilität, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Mittwoch. Das Management habe sein Vertrauen in weiteres Wachstum demonstriert und die mittelfristigen Gewinnziele angehoben. Den Eintritt in zusätzliche Marktsegmente - kleine Roboter und Leichtgewichtroboter - hält der Analyst für vielversprechend. Allerdings könnten aufgrund der hier bestehenden Konkurrenz auch Schwierigkeiten entstehen. Zudem würden die Aktien mit einem Aufschlag zum Sektor gehandelt.
LANXESS
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Lanxess
von 68,00 auf 80,00 (Kurs: 54,57) Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Spezialchemiekonzern habe im ersten Quartal durch Preisanhebungen höhere Rohmaterialkosten wettgemacht und seinen Umsatz um 15 Prozent zum Vorjahreszeitraum gesteigert, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Mittwoch.
LEONI
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Leoni
von 51,00 auf 44,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe seine Prognosen für den bereinigten operativen Gewinn 2012 um neun Prozent gekürzt, begründete Analyst Stefan Burgstaller das neue Kursziel in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Ein weiterer Grund sei der inzwischen erheblich niedrigere freie Cashflow. Der Autozulieferer habe zwar die Ziele für 2012 mit Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen bekräftigt. Gleichwohl habe das Management auf den steigenden Margendruck durch höhere Arbeitskosten, höhere Rohstoffpreise und eine gesunkene Profitabilität des zugekauften südkoreanischen Unternehmens Daekyung hingewiesen.
LINDE
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Linde
von 155,00 auf 160,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Industriegase-Hersteller habe mit dem Umsatz und dem operativen Gewinn aus den ersten drei Monaten 2012 etwas über seinen und den Marktprognosen gelegen, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Insgesamt sei das erste Quartal im europäischen Chemiesektor aber erwartungsgemäß schwach ausgefallen. Da sich dies im zweiten kaum ändern dürfte, richte sich das Augenmerk nun bereits auf die zweite Jahreshälfte.
MAN
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für MAN
von 90,00 auf 88,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell' belassen. Er sehe für die Aktie des Nutzfahrzeugherstellers weiterhin nur begrenztes Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Fundamentaldaten seien schwach.
MERCK KGAA
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für die Titel von Merck KGaA
nach einer Investorenveranstaltung von 86,00 auf 92,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen (Kurs: 77,23 Euro). Analyst Adrian Howd berücksichtige nun die Restrukturierungen bei der biopharmazeutischen Sparte Merck Serono, hieß es in einer Studie vom Mittwoch. Die Bewertung von Merck Serono sei derzeit wesentlich für den Anlagehintergrund der Merck-Titel.
MICHELIN
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Michelin
von 'Neutral' auf 'Sell' abgestuft und das Kursziel von 66,00 auf 62,00 Euro gesenkt. Inzwischen beurteile er die Aktien von Reifenherstellern etwas vorsichtiger, nachdem sie zuletzt vergleichsweise stark zugelegt hätten, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Weil die Pensionsverbindlichkeiten von Michelin steigen dürften und das Unternehmen außerdem nur wenig Barmittel generiere, sehe er derzeit keinen Spielraum für eine höhere Bewertung.
MUNICH RE
LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Munich Re
nach Quartalszahlen von 122,00 auf 112,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Der Gewinn je Aktie habe über den Konsensschätzungen gelegen, schrieb Analyst Robert McMillan in einer Studie vom Mittwoch. Er honoriere auch die Bestrebungen des Managements, keine Geschäfte weiterzuführen, die nicht eine gewisse Profitabilität versprächen. Gleichwohl sollte die vom weltweit größten Rückversicherer angestrebte Diversifizierung kurzfristig auf die Ergebnisse drücken. Da er von einem etwas moderateren Wachstum bei der Schadensversicherung ausgehe, habe er auch seine operativen Gewinnschätzungen für 2012 gesenkt.
PFEIFFER VACUUM
DÜSSELDORF - Die WestLB hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum
nach der Hauptversammlung von 104,00 auf 97,50 (Kurs: 82,48) Euro gesenkt und die Aktie von ihrer 'Mid & Small Cap Focus List' gestrichen. Die Einstufung beließ Analyst Wolfgang Fickus in einer Studie vom Mittwoch aber auf 'Add'. Die Umsatzprognose des Herstellers von Vakuumpumpen sei vorsichtig und enttäuschend ausgefallen.
PFEIFFER VACUUM
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum nach der Hauptversammlung auf 'Buy' mit einem Kursziel von 114,00 Euro belassen. Der Unternehmensausblick des Herstellers von Vakuumpumpen sei sehr konservativ ausgefallen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Mittwoch. Die Zurückhaltung sei angesichts der schwer vorhersagbaren Geschäftsentwicklung in der Halbleiter-Branche zwar nachvollziehbar. Dennoch dürfte der Aktienkurs dadurch einen Dämpfer erhalten.
PFEIFFER VACUUM
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum nach der Hauptversammlung auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 93,00 Euro belassen. Der Unternehmensausblick sei mit Blick auf die Margen solide ausgefallen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings hält er die Umsatzerwartungen des Managements für enttäuschend. Er werde sein Bewertungsmodell für den Hersteller von Vakuumpumpen noch einmal überarbeiten und das Kursziel eventuell korrigieren, so der Analyst.
PORSCHE
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Porsche
von 65,00 auf 76,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Das erhöhte Ziel basiere auf dem nach oben revidierten Kursziel für VW, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Zahlreiche Rechtsstreitigkeiten stellten jedoch eine Gefahr für den Anlagehintergrund der Porsche-Aktie dar. Fundamentale Aspekte gerieten dadurch in den Hintergrund. Den europäischen Automobilsektor bewertet Burgstaller weiterhin mit 'Attractive'.
SAF HOLLAND
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SAF Holland
nach Zahlen zum ersten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 8,20 Euro belassen. Der Nutzfahrzeug-Zulieferer sei solide ins neue Jahr gestartet, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Mittwoch. Das Ersatzteile-Segment dürfte sich weiter verbessern.
SAF HOLLAND
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für SAF-Holland <SFQ-ETR> nach Zahlen zum ersten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Nutzfahrzeug-Zulieferers seien zwar ein wenig schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Mittwoch. Grundsätzlich sehe er sich aber in seiner positiven Einschätzung des Unternehmens bestätigt. Seine Schätzungen werde er indes trotz des bestätigten Ausblicks leicht nach unten korrigieren.
SAP
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für SAP
nach dem angekündigten Übernahmeangebot für das US-Unternehmen Ariba im Volumen von 4,3 Milliarden US-Dollar auf 'Overweight' belassen. Das Kaufgebot entspreche einem Aufschlag von rund 20 Prozent zum Schlusskurs des vorigen Handelstages, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Mittwoch. Damit liege die Höhe der Bewertung in etwa da, wo große Zukäufe im Cloud-Bereich bisher getätigt wurden. Als Beispiele nannte der Experte diesbezüglich die Übernahmen von SuccessFactors durch SAP sowie RightNow durch den US-Konkurrenten Oracle.
SAP
NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für SAP nach der angekündigten Übernahme von Ariba auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 64,00 Euro belassen. Der Zukauf sei für beide Seiten positiv und die Integration des US-Cloud-Spezialisten sollte zu einem symbiotischen Verhältnis führen, schrieb Analyst Mark Moerdler in einer Studie vom Mittwoch. SAP stärke hiermit seine Position in den beiden Wachstumsfeldern Cloud und HANA und dürfte sich durch die Akquisition zudem ein enormes Umsatzplus im Softwaregeschäft verschaffen. Gleichwohl sei der Übernahmepreis aus seiner Sicht etwas hoch.
SAP
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für SAP angesichts der geplanten Übernahme von Ariba auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Strategisch gesehen passe der Cloud-Spezialist sehr gut zu SAP, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Mittwoch. Die Walldorfer zahlten für das US-Unternehmen einen nicht ganz so hohen Übernahmeaufschlag wie bei zurückliegenden Zukäufen. Preiswert sei Ariba aber trotzdem nicht.
SIXT
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Sixt
nach Zahlen zum ersten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Der Autovermieter habe bereits seit dem dritten Quartal des vergangenen Jahres die Erwartungen für 2012 gebremst und nach den aktuellen Zahlen seine konservativen Ziele wiederholt, schrieb Analyst Daniel Gleim in einer Studie vom Mittwoch. Somit dürfte die Verlangsamung bei der Gewinnentwicklung bereits vom Markt antizipiert worden sein. Die Kosten seien nun aber weniger hoch als befürchtet ausgefallen. Daher halte er seine eigene Jahresschätzung eines Vorsteuergewinns von 115 Millionen Euro für konservativ, so der Analyst.
SOCIETE GENERALE
LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Societe Generale
von 23,00 auf 20,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Wegen der sich verschlimmernden Krise in Griechenland und mit Blick auf die französischen Präsidentschaftswahlen habe er seine Schätzungen für die französische Bank gesenkt, schrieb Analyst Jawahar Hingorani in einer Studie vom Mittwoch. Insbesondere wegen der griechischen Banktochter Geniki bleibe er besorgt. Wegen der unsicheren Marktbedingungen könnte sich auch die jüngste Erholung im Investmentbanking wieder umkehren.
SYNGENTA
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Syngenta
von 371,00 auf 405,00 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Agrarchemie-Unternehmen hätten im ersten Quartal eine gute Nachfrage nach Pflanzenschutz verzeichnet, schrieb Analyst Richard Logan in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Insgesamt sei das erste Quartal im europäischen Chemiesektor aber erwartungsgemäß schwach ausgefallen. Da sich dies im zweiten kaum ändern dürfte, richte sich das Augenmerk nun bereits auf die zweite Jahreshälfte. Viele Chemieunternehmen gingen dann von einer stärkeren Entwicklung aus. Allerdings seien die Vergleichsdaten für das zweite Halbjahr auch niedriger.
THYSSENKRUPP
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für ThyssenKrupp
nach Widerstand aus Brüssel beim Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 22,00 Euro belassen. Die Entscheidung der EU-Kommission, den Verkauf an den finnischen Wettbewerber Outokumpu im Detail zu überprüfen, sei angesichts des großen Marktanteils beider Unternehmen in diesem Bereich keine Überraschung gewesen und von Experten erwartet worden, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Mittwoch.
VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Volkswagen -Vorzüge
von 245,00 auf 275,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Er empfehle die Aktien der deutschen Autobauer allesamt zum Kauf, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Gleichwohl ziehe er das Papier von Daimler dem von VW vor. Ein Grund sei die von ihm prognostizierte höhere Gewinndynamik bei den Schwaben. Den europäischen Automobilsektor bewertet Burgstaller weiterhin mit 'Attractive'. Zunehmende politische Unsicherheiten und Konjunktursorgen überschatteten derzeit die guten Fundamentaldaten der Autokonzerne.
VTG
LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für VTG
nach Zahlen zum ersten Quartal von 25,00 auf 24,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die Resultate des Schienenlogistikers seien im Rahmen seiner Prognosen ausgefallen, schrieb Analyst Jörg-Andre Finke in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings habe das Finanzergebnis seine Erwartung verfehlt. Langfristig sei der Anlagehintergrund weiterhin attraktiv, kurzfristig dürfte das Aufwärtspotenzial der Aktie aber begrenzt sein.
VTG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für VTG nach Zahlen zum ersten Quartal auf 'Add' mit einem Kursziel von 15,50 Euro belassen. Die Ergebnisse des Schienenlogistikunternehmens hätten gänzlich den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Die Insolvenz eines Kunden und die Tatsache, dass ein Großteil der von diesem gemieteten Waggons bereits anderweitig habe vermietet werden können, zeige die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells. Seine langfristige Einschätzung des Unternehmens sei sehr positiv.
WACKER CHEMIE
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Wacker Chemie
auf 'Hold' mit einem Kursziel von 76,00 Euro belassen. Dass der Wettbewerber Hoku den Bau eines Polysilicon-Werks in den USA gestoppt habe, zeige, wie hart der Markt für den Spezialchemie-Konzern sei, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Mittwoch. Die Rückführung von Kapazitäten bei der Konkurrenz interpretiere sie positiv für Wacker. Das Unternehmen habe seine Expansionspläne bestätigt und verfüge angesichts seiner Größe über Kostenvorteile. Dennoch seien die Kapazitäten insgesamt zu groß für eine Stabilisierung beim Polysilicon-Preis.
/he
Quelle: dpa-AFX
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