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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 13.08. bis 17.08.2012
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst in der Woche vom 13.08. bis 17.08.2012:
MONTAG
DEUTSCHE WOHNEN
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Deutsche Wohnen
nach Zahlen von 14,00 auf 15,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Immobilienkonzern habe einen starken Ausblick mit einer steigenden Dynamik bei den Mieteinnahmen gegeben, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Montag. Die starken Zahlen für das zweite Quartal hätten seine Erwartungen getroffen.
DEUTZ
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Deutz
von 3,50 auf 3,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Hold' belassen. Sie habe wegen der schlechteren Aussichten für das Geschäft des Motorenherstellers vor allem in Europa und China ihre Prognose des Betriebsgewinns (EBIT) in den Jahren 2012 und 2013 um 25 bis 30 Prozent gesenkt, schrieb Analystin Felicitas Bismarck in einer am Montag vorgelegten Studie. Die höher als erwartet ausfallenden Anlaufverluste beim Start des Joint-Ventures mit Bosch könnten sich in den nächsten Quartalen verringern. Die Nachfrage in Europa und China dürfte sich jedoch so schnell nicht erholen.
EON
FRANKFURT - Die DZ Bank hat Eon nach endgültigen Halbjahreszahlen auf 'Kaufen' mit einem fairen Wert von 21,00 (Kurs: 18,085) Euro belassen. Die guten Resultate hätten auf dem Niveau der bereits bekannten Eckdaten gelegen, schrieb Analyst Hasim Sengül in einer Studie vom Montag. Überraschungen habe es nicht gegeben.
HANNOVER RUECK
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Hannover Rück
nach der Quartalsberichtssaison der europäischen Rückversicherer von 54,70 auf 54,80 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Die intakte Gewinndynamik im Schaden- und Haftpflichtbereich signalisiere, dass dieses Geschäft nach wie vor attraktiv sei, schrieb Analyst Andy Broadfield in einer Branchenstudie vom Montag. Gleichzeitig habe die Volatilität an den Kapitalmärkten für Belastungen in anderen Segmenten gesorgt. Die Aktien der Hannover Rück und der Munich Re
dürften sich gegen Ende der US-Sturmsaison besser entwickeln. Zudem dürften die Gewinne sowie die Dividenden für 2012 robust bleiben, sollte es kein großes Schadensergeignis geben. Der Experte zieht Hannover Rück den Aktien der Munich Rück vor, da es für letztere weniger Kurstreiber gebe.
QSC
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für QSC
nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 2,50 Euro belassen. Das zweite Quartal des auf Geschäftskunden spezialisierten Telekom-Anbieters sei weitgehend im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Montag. Die Jahresprognosen seien aber auf das untere Ende der bisherigen Zielspanne eingeengt worden. Sie werte die Zahlen und den Ausblick neutral. Einige Anleger, die auf eine überraschend frühe und erfolgreiche Integration der jüngst übernommenen Info AG gehofft haben, könnten sich aber enttäuscht zeigen.
SKY DEUTSCHLAND
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Sky Deutschland
auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 3,00 Euro belassen. Nach der trägen Entwicklung der Werbeerlöse in Europa und den USA im ersten Halbjahr habe er seine Schätzungen reduziert, schrieb Analyst Richard Jones am Montag in einer Studie zur europäischen Medienbranche. Zu den Risiken für den Bezahlsender gehörten eine schwächere Dynamik bei den Abonnentenzahlen, eine steigende Inflation sowie Verschuldungs- und Liquiditätsrisiken.
STADA
LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Stada
nach Zahlen zum zweiten Quartal von 'Buy' auf 'Neutral' abgestuft und das Kursziel von 28,00 auf 23,00 Euro gesenkt. Die staatlichen Sparmaßnahmen im europäischen Gesundheitssektor sorgten für Preisdruck und belasteten das Umsatzwachstum des Generikaherstellers, schrieb Analyst Jamie Clark in einer Studie vom Montag. Die Aktie sei mit Blick auf seine neuen Schätzungen ausreichend hoch bewertet.
THYSSENKRUPP
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für ThyssenKrupp
nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen habe seine positive Einschätzung des Stahlkonzerns untermauert, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Montag. Allerdings bleibe die Berechenbarkeit der weiteren Entwicklung der Stahlbranche gering. Zudem sei der Verkaufsprozess für die Tochter Steel Americas noch in einer zu frühen Phase, um eine klare Einschätzung abgeben zu können.
DIENSTAG
CELESIO
FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von Celesio
nach Quartalszahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Das Zahlenwerk des Pharmagroßhändlers sei wegen höherer Abschreibungen schlechter als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Dienstag. Das eigentliche Geschäft habe sich jedoch wie erwartet verbessert. Die Konkretisierung des Ausblicks für die einzelnen Geschäftsbereiche dürfte den Markt jedoch nicht beeindrucken.
DEUTSCHE EUROSHOP
FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von Deutsche Euroshop
nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 27,50 Euro belassen. Der Immobilienkonzern habe ein solides zweites Quartal mit einer erheblichen Steigerung des Gewinns je Aktie sowie der bei Immobilienunternehmen wichtigen Kenngröße Funds from Operations (FFO) hingelegt, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Dienstag.
DEUTSCHE TELEKOM
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Telekom
nach Zahlen von 8,90 auf 9,50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Im Heimatmarkt mache die Telekom Fortschritte, doch die Entwicklung in den USA stimme weiterhin bedenklich, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Dienstag. Das zweite Quartal bezeichnete Wittig als durchwachsen. Die Zielerhöhung reflektiere das gute Potenzial im VDSL-Geschäft.
DEUTSCHE WOHNEN
LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach Halbjahreszahlen auf 'Neutral' belassen. Die Immobilienfirma habe starke Kennziffern vorgelegt, schrieb Analyst Neil Green in einer Studie vom Dienstag. Der Kurs spiegele dies aber bereits wider.
EON
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Eon
nach Halbjahreszahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Dank Einmalerträgen sehe sie beim Gewinn je Aktie (EPS) auf Jahressicht weiter Spielraum nach oben, schrieb Analystin Benita Barretto in einer Studie vom Dienstag. Operativ bleibe das Geschäft des Versorgers aber schwierig. Die stabile Dividende stütze.
HANNOVER RUECK
FRANKFURT - Equinet hat das Kursziel für die Aktien von Hannover Rück nach Zahlen von 50,00 auf 53,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Accumulate' belassen. Das zweite Quartal des Rückversicherers sei zwar etwas schlechter als erwartet ausgefallen, der folgende Kursrückgang jedoch nicht gerechtfertigt gewesen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Denn der Konzern sei günstig bewertet und das Wachstum in der Vermögensverwaltung dürfte die momentan niedrigen Zinsen kompensieren. Wegen eines vermutlich geringer als zuletzt angenommen Steuersatzes erhöhte der Experte auch seine Ergebnisprognosen.
HHLA
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für HHLA
nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Analyst Frank Skodzik wertete die Resultate in einer Studie vom Dienstag positiv. Vor allem die Entwicklung des Containergeschäft stimme ihn zuversichtlich. Dies sowie die intakte Wettbewerbsposition sollten ein erster Schritt zu Wiederherstellung des Anlegervertrauens sein.
HOCHTIEF
FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von Hochtief
nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Das zweite Quartal des Baukonzerns habe wegen der in dieser Form unerwarteten Verluste respektive Rückstellungen beim Projekt der Elbphilharmonie unter den Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag. Deswegen werde er seine Ergebnisprognosen senken. Der Markt könnte die Probleme bei dem Projekt in Hamburg jedoch als ein einmaliges Problem abtun. Der Aktienkurs sei ohnehin schon niedrig und das Geschäft der australischen Tochter Leighton sowie der Auftragseingang entwickelten sich zufriedenstellend.
JULIUS BAER
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Julius Bär von 36,00 auf 33,00 Franken gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Der Kauf des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank of America
außerhalb der USA durch die Schweizer Privatbank sei mit vielen Unsicherheiten behaftet, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Dienstag. Angesichts dessen sei das langfristige Gewinnpotenzial nicht so attraktiv.
K+S
LONDON - Bernstein hat K+S
nach Zahlen auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Der Salz- und Düngemittelhersteller habe im zweiten Quartal dank guter Absatzzahlen die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Dienstag. Er geht jedoch nicht davon aus, dass K+S 2012 oder 2013 seine Ergebnisse steigern könne, weil die Kalipreise wegen neuer Kapazitäten sinken dürften. Der Kaliabsatz sollte sich angesichts der Nachfrageschwäche in Europa bis 2015 fast nur seitwärts entwickeln.
KABEL DEUTSCHLAND
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Kabel Deutschland
nach der Bilanzvorlage für das erste Geschäftsquartal auf 'Sell' mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Die Zahlen des Kabelnetzbetreibers seien mit Ausnahme der Investitionen wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stuart Gordon in einer Studie vom Dienstag. Wegen höherer Investitionen habe der operative Free Cashflow aber die Markterwartung um sechs Prozent verfehlt. Die Geschäftsdynamik von Kabel Deutschland sei weiter robust, verlangsame sich aber moderat.
MERCK KGAA
FRANKFURT - Equinet hat die Aktien der Merck KGaA
nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 83,00 Euro belassen. Der Pharmakonzern habe trotz turbulenter Zeiten ein starkes Quartal über den Erwartungen hingelegt, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Dienstag. Die Markterwartungen befänden sich jetzt am unteren Ende der neuen Konzernprognose, so dass sie sich leicht nach oben bewegen dürften.
QSC
LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für QSC von 1,80 auf 2,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Underweight' belassen. Der radikale Umbruch des auf Geschäftskunden spezialisierten Telekomanbieters von einem reinen Netzwerk- zu einem Dienstleistungskonzern sei richtig aber riskant und erweise sich als schwierig, schrieb Analyst Dominik Klarmann in einer Studie vom Dienstag. Die Zahlen zum zweiten Quartal seien schwach ausgefallen und die Zielsetzung sei nach unten eingeengt worden.
RWE
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für RWE
nach Halbjahreszahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der Energiekonzern habe die Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Stephan Wulf in einer Studie vom Dienstag. Im Fokus hätten aber das neue Gaspreisabkommen mit Statoil
sowie der bessere Unternehmensausblick für die Sparten Handel und Gas Midstream gestanden. Letzteres signalisiere, dass die Prognosen des Konzerns zunehmend konservativ erscheinen.
SALZGITTER
FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von Salzgitter nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Der Stahlkonzern habe zwar in einem schlechten wirtschaftlichen Umfeld ein Quartal im Rahmen der Erwartungen hingelegt, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Dienstag. Er habe jedoch wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten und der Überkapazitäten in der europäischen Stahlbranche wenig Hoffnung auf eine kurz- oder mittelfristige Erholung. Die gegenwärtige Bewertung der Aktie sei jedoch gerechtfertigt, wenn sich die konjunkturunabhängigen Geschäftsfelder des Konzerns weiter stabil entwickelten.
UNITED INTERNET
FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von United Internet
nach Zahlen auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Das zweite Quartal des Internetdienstleisters sei gut verlaufen und habe ziemlich genau seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Aus der neuen Konzernprognose ergebe sich wohl ein um 3 bis 4 Millionen Euro angehobener Ausblick für den Betriesgewinn (EBIT) in diesem Jahr.
MITTWOCH
AURUBIS
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Aurubis
nach Quartalszahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Umsatzseitig habe das dritte Geschäftsquartal des Kupferkonzerns seine Erwartungen weitgehend erfüllt, schrieb Analyst Beili Chen in einer Studie vom Mittwoch. Der operative Vorsteuergewinn sei indes etwas schwächer ausgefallen als von ihm angenommen. Wegen der ungewissen Nachfrage nach Kupfer-Endprodukten bleibe er bei seinem neutralen Votum.
CELESIO
FRANKFURT - Equinet hat die Aktie von Celesio von 'Accumulate' auf 'Hold' gesenkt und das Kursziel auf 15,00 Euro belassen. Nach dem jüngsten Kursanstieg habe die Aktie nur noch wenig Luft bis zu seinem Kursziel gehabt, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Mittwoch. Das zweite Quartal des Pharmagroßhändlers sei gut verlaufen, der Ausblick des Konzerns allerdings nur verhalten ausgefallen. Insgesamt bleibe das Marktumfeld eine Herausforderung, zumal weitere Sparmaßnahmen öffentlicher Haushalte in Europa anstehen könnten.
EON
LONDON - Morgan Stanley hat die Einstufung für Eon nach Zahlen auf 'Equal-weight' mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Das erste Halbjahr habe gezeigt, dass die Selbsthilfe-Strategie des Managements in vielen Bereiche greife, schrieb Analyst Bobby Chada in einer Studie vom Mittwoch. Der Versorger habe die Kosten gesenkt und sei bei den Neuverhandlungen der Gasverträge und beim Schuldenabbau vorangekommen. Das Umfeld bleibe aber schwierig, weshalb er seine Gewinnschätzungen gekürzt habe.
HHLA
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für HHLA nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Nach der Gewinnwarnung vor drei Wochen habe der Hafenbetreiber nun die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Mittwoch. Grund dafür seien höher als erwartet ausgefallene Einmal-Gewinne, die auf die Neuausrichtung der Intermodal-Aktivitäten zurückgingen.
K+S
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für K+S nach Zahlen auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Gute Ergebnisse der Kali-Sparte seien vom enttäuschenden Salzgeschäft teilweise aufgezehrt worden, schrieb Analyst James Curran in einer Studie vom Mittwoch. Wegen der bereits hohen Kalipreise bleibe er bei seiner langfristig negativen Einschätzung des Sektors. Die Ausweitung der Kapazitäten beschleunige sich und steigere das Risiko fallender Preise. Die Bewertung der Aktie von K+S bleibe deshalb unattraktiv.
MERCK KGAA
ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Merck KGaA nach Zahlen von 80,00 auf 95,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Der Chemie- und Pharmakonzern habe im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, schrieb Analystin Luisa Hector in einer Studie vom Mittwoch. Auffällig seien die operative Stärke im Pharmageschäft sowie positive Währungseffekte in der Sparte Performance Materials gewesen. Sie nahm zwar keine Änderungen an ihren Schätzungen für 2012 vor. Ihre Gewinnprognose je Aktie für das Jahr 2013 sei aber in Erwartung höherer Umsätze und einer geringeren Anzahl von Absicherungsgeschäften gegen Währungsbewegungen gestiegen.
RWE
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für RWE nach Halbjahreszahlen auf 'Sell' mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Der Energiekonzern habe die Erwartungen leicht verfehlt, den Jahresausblick aber betätigt, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Mittwoch. Angesichts der unhaltbar hohen Schuldenquote könnte der Gewinn je Aktie weiter verwässert und die Dividende gekürzt werden.
SKY DEUTSCHLAND
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Sky Deutschland nach Zahlen zum zweiten Quartal von 3,80 auf 4,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Angesichts der starken Resultate habe er seine Schätzungen erhöht, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Mittwoch. Insbesondere bei der Netto-Neukundenzahl rechne er nun mit einem deutlicheren Wachstum. Das dritte Quartal könnte zwar trist verlaufen, ab dem Schlussviertel sollte sich die Geschäftsdynamik aber beschleunigen.
STANDARD CHARTERED
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Standard Chartered
nach einem Vergleich mit der US-Finanzaufsicht auf 'Buy' mit einem Kursziel von 1.800 Pence belassen. Wegen des Vorwurfs der Geldwäsche für iranische Kunden gebe es weitere Ermittlungen anderer Behörden, schrieb Analyst Alastair Ryan in einer Studie vom Mittwoch. Zumindest könnten die Briten aber nun ihr Clearing-Geschäft auch künftig von New York aus betreiben. Nach dem jüngsten Kursrutsch sollten die Papiere positiv auf die Meldung reagieren.
TUI
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Tui
von 6,60 auf 7,30 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Zielerhöhung basiere hauptsächlich auf dem Kursanstieg der Tui-Travel-Papiere, schrieb Analyst Simon Champion in einer Studie vom Mittwoch. Die Tui-Aktien selbst spiegelten weiterhin lediglich den Wert der Tui-Travel-Beteiligung wider und blieben somit attraktiv. Die Aussichten für das Hotelgeschäft stimmten optimistisch.
UNITED INTERNET
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für United Internet nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Die Kennziffern hätten seinen positiven Anlagehintergrund auf allen Ebenen bestätigt, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Mittwoch. Auch der Ausblick für das Gesamtjahr entspreche voll und ganz seiner Prognose. Die Cashflow-Ziele des TecDax-Unternehmens beeindruckten und ließen Raum für Aktienrückkäufe.
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Xing
nach Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der Betreiber des Karrierenetzwerks habe durch die Bank schwächere Kennziffern geliefert, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer Studie vom Mittwoch. Xing müsse nun zeigen, dass sich das Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr beschleunigen kann. Hierfür brauche es mehr Transparenz.
DONNERSTAG
BASF
LONDON - Barclays hat die Einstufung für BASF
auf 'Equal Weight' mit einem Kursziel von 68,19 Euro belassen. Im derzeitigen Umfeld mit gebremstem Wachstum dürften sich relativ niedrig bewertete Aktien von Spezialchemieherstellern besser entwickeln als Papiere von Massenrohstoff-Produzenten oder hochbewertete, defensive Titel, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Er bevorzuge daher Clariant
, DSM
, K+S Lanxess
und Yule Catto. Diese Unternehmen könnten auch im aktuellen Umfeld robustes Wachstum erzielen, was ihre Bewertung attraktiv mache. BASF hingegen benötige für eine solide Gewinndynamik mehr Volumenwachstum.
CISCO
LONDON - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Cisco
auf 'Buy' mit einem Kursziel von 22,00 US-Dollar belassen. Die vom Netzwerkausrüster erhöhte Quartalsdividende sowie die offenbar gute Auftragslage untermauerten seine Wertschätzung der günstig bewerteten Aktie, schrieb Analyst Stuart Jeffrey in einer Studie vom Donnerstag. Die jüngsten Zahlen sowie die Aussagen zum Ausblick hätten die Erwartungen erfüllt. Insofern dürften sich die durchschnittlichen Analystenprognosen nicht signifikant ändern.
GAGFAH
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Gagfah
nach der Bilanzvorlage des Immobilienkonzerns von 8,00 auf 9,50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Kennziffern zum zweiten Quartal seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Donnerstag. Auch wegen der verbesserten Aussichten in puncto Refinanzierung halte er trotz des jüngsten Kursanstiegs an seiner Kaufempfehlung fest.
HOCHTIEF
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Hochtief nach Zahlen von 41,00 auf 40,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Rückstellungen hätten das zweite Quartal des Baukonzerns unter die Erwartungen gedrückt, schrieb Analyst Tom Bodor in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick sei zwar beibehalten worden, sei aber nun herausfordernder. Die Entwicklung bei der australischen Tochter Leighton und der mögliche Verkauf der Flughafenbeteiligungen seien entscheidend für die Aktien.
KABEL DEUTSCHLAND
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Kabel Deutschland nach Zahlen auf 'Conviction Buy' mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Das solide erste Geschäftsquartal signalisiere ein zunehmend effizientes Wachstum des Kabelnetzbetreibers, schrieb Analyst Hugh McCaffrey in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sei die Zielsetzung für 2013 bekräftigt worden. Insofern habe er sein Bewertungsmodell nur minimal geändert.
LINDE
LONDON - Barclays hat das Kursziel für Linde
von 130,84 auf 131,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Equal Weight' belassen. Im derzeitigen Umfeld mit gebremstem Wachstum dürften sich relativ niedrig bewertete Aktien von Spezialchemieherstellern besser entwickeln als Papiere von Massenrohstoff-Produzenten oder hochbewertete, defensive Titel, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Er bevorzuge daher Clariant , DSM , K+S Lanxess und Yule Catto. Diese Unternehmen könnten auch im aktuellen Umfeld robustes Wachstum erzielen, was ihre Bewertung attraktiv mache. Für die Industriegase-Branche bleibe er vorsichtig gestimmt. Gleichwohl sei Linde unter den Gase-Herstellern sein bevorzugter Wert.
MERCK KGAA
LONDON - S&P Equity hat das Kursziel für Merck KGaA nach Zahlen zum zweiten Quartal von 83,00 auf 95,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern habe seine Erwartungen beim Umsatzwachstum übertroffen sowie beim berichteten Verlust je Aktie erfüllt, schrieb Analyst Jacob Thrane in einer Studie vom Mittwochabend. Zudem habe das Management die Prognosen für den Umsatz sowie den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen für 2012 erhöht.
RWE
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für RWE von 31,50 auf 29,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Sell' belassen. Der Versorger stehe vor größeren Aufgaben in puncto Verschuldung und operative Entwicklung, schrieb Analystin Benita Barretto in einer Studie vom Donnerstag. Um die Ziele zu erreichen, seien Dividendenkürzungen, die Ausgabe weiterer Aktien, Anteilsverkäufe und/oder sinkende Investitionen nötig. Nach den wie erwartet ausgefallenen Zahlen zum ersten Halbjahr reduzierte die Expertin ihre Gewinnschätzung für 2012 leicht.
THYSSENKRUPP
ZÜRICH - Die Credit Suisse hat die Einstufung für ThyssenKrupp auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Stahlmarkt sei weiterhin von Unsicherheit geprägt, ThyssenKrupp bleibe aber sein 'Top Pick', schrieb Analyst Michael Shillaker in einer Branchenstudie vom Donnerstag.
VTG
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für VTG
nach Zahlen von 14,50 auf 14,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Das erste Halbjahr sei zwar operativ solide, aber unter dem Strich enttäuschend ausgefallen, schrieb Analystin Felicitas Bismarck in einer Studie vom Donnerstag. Zudem blicke der Waggonvermieter etwas vorsichtiger voraus als zuletzt. Nach den Resultaten habe er deshalb seine Gewinnschätzungen nach unten angepasst. Die Rückschläge sollten aber nur vorläufiger Natur sein und so ändere sich nichts an ihrer grundlegend positiven Einschätzung der Aktie.
ZURICH INSURANCE GROUP
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Zurich Insurance Group
nach Zahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 230,00 Franken belassen. Der Schweizer Versicherungskonzern habe im zweiten Quartal die Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Donnerstag. Die Abweichung von den Erwartungen resultiere aus dem schwachen Beitrag von Farmers Re mit einer Schaden-Kosten-Quote von 108 Prozent.
FREITAG
DEUTSCHE POST
ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Deutsche Post
von 15,65 auf 18,40 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Nach einer erneut robusten Entwicklung im zweiten Quartal habe er seine operative Gewinnschätzungen für die Jahre 2012 und 2013 erhöht, schrieb Analyst Neil Glynn in einer Studie vom Freitag. Für die Aktie sprächen weiterhin die marktführende Position in Deutschland und Asien, die Verbesserung der Margen und seine Erwartung für den Free Cashflow - kombiniert mit der starken Bilanz.
K+S
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für K+S nach endgültigen Zahlen zum zweiten Quartal von 34,00 auf 41,00 (Kurs: 40,765) Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Die Resultate hätten auf dem Niveau der bereits bekannten Eckdaten gelegen, doch sei der Mix besser gewesen, schrieb Analyst Patrick Lambert in einer Studie vom Freitag. Dank einer guten Absatzentwicklung in Brasilien und eines höheren Verkaufspreises habe der Konzern im Kalidüngergeschäft einen überraschend starken Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erzielt. Die Salzsparte habe hingegen schlechter abgeschnitten als gedacht.
LONMIN
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Lonmin
nach einer Senkung der Platinpreis-Schätzungen von 'Sell' auf 'Conviction Sell' abgestuft und das Kursziel von 650,00 auf 300,00 Pence mehr als halbiert. Er rechne mit deutlichem Druck auf die Bilanz des britischen Bergbauunternehmens und mit Rekapitalisierungsbedarf im kommenden Jahr 2013, schrieb Analyst Eugene King in einer Studie vom Freitag. Zudem hätten sich die Wachstumsaussichten wegen der reduzierten Investitionspläne verschlechtert.
LUFTHANSA
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung der Lufthansa
vor einem möglichen Flugbegleiterstreik auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Angesichts noch laufender Verhandlungen stünden die Chancen gut, einen Streik zu verhindern, wenngleich das Risiko gestiegen sei, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Ein Streik während der Hochsaison wäre negativ für die Fluggesellschaft. Neben dem möglichen Streik sei der steigende Ölpreis eine Belastung für die Fluglinie.
SOLARWORLD
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Solarworld
nach Zahlen von 1,40 auf 0,95 (Kurs: 1,167) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Das zweite Quartal sei unzweifelhaft desaströs gewesen, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Studie vom Freitag. Der Solarkonzern dürfte operativ die Gewinnzone nicht vor 2014 erreichen.
WIRECARD
FRANKFURT - Die Commerzbank hat Wirecard
nach der Übernahme eines indonesischen Konkurrenten auf 'Buy' mit dem Kursziel 18,00 Euro belassen. Der Zukauf des Zahlungsabwicklers PT Prima Vista Solusi in Indonesien sei wertsteigernd, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Freitag. Noch sei es für Gewinnmitnahmen allerdings zu früh.
ZURICH INSURANCE GROUP
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Zurich Insurance Group von 245,00 auf 256,00 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe seine Schätzungen nun bis zum Jahr 2014 vorgerollt, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Freitag. Im operativen Geschäft rechne er bei Zurich Insurance dann mit 6,52 Milliarden Dollar. Dies wäre ein Plus von sechs Prozent zum Vorjahr.
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