Fr, 22.06.12 10:49
Wien (www.aktiencheck.de) - Die US-Aktienmärkte haben gestern kräftige Verluste ausgewiesen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Vor allem enttäuschende Konjunkturdaten hätten auf die Stimmung gedrückt. Schwach hätten sich in diesem Umfeld vor allem Titel aus den Sektoren Grundstoffe, IT oder auch Finanz präsentiert. Auch der Energiesektor habe kräftig an Boden verloren, nachdem der Ölpreis (WTI) das erste Mal seit Oktober wieder unter die Marke von USD 80 gefallen sei.
Im Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) hätten mit Ausnahme von Merck & Co. (ISIN US58933Y1055/ WKN A0YD8Q) und Verizon (ISIN US92343V1044/ WKN 868402) alle Titel Verluste aufgewiesen. Negativ aufgenommen worden sei auch die gekürzte Prognose von Philip Morris International (ISIN US7181721090/ WKN A0NDBJ) (-3,29%). Der Tabakkonzern habe aufgrund von negativen Währungseinflüssen die Gewinnerwartungen reduzieren müssen. Ebenfalls mit einem negativen Ausblick habe der auf Haushaltsartikel spezialisierte Einzelhändler Bed Bath & Beyond (ISIN US0758961009/ WKN 884304) (-16,97%) aufgewartet und sei dafür vom Markt kräftig abgestraft worden.
Vergleichsweise geringe Verluste habe es heute in Japan zu beobachten gegeben. Der Nikkei 225 (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) habe zuletzt nur knapp unter seinem Vortageswert notiert. An den europäischen Aktienmärkten erwarten die Analysten der RBI heute eine negative Eröffnung. (22.06.2012/ac/a/m)
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
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