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Telefónica S.A. Acciones Port. EO 1

18.06.13  22:03:02 Uhr

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Typ: Aktie   WKN: 850775

 

Auslandsaktien: Noch stimmen die Zahlen


Fr, 27.07.12 10:09


Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Bei anhaltendem Hochdruckgebiet über Europa bleibt die Stimmung an den Börsen von Sorgen geprägt, so die Deutsche Börse AG.



Die Zuspitzung der Lage in Spanien laste auf den Märkten, erkläre etwa Walter Vorhauser von Close Brothers Seydler. "Außerdem rückt eine Pleite Griechenlands immer näher." Auch der von der Rating-Agentur Moody''s veränderte Ausblick für Deutschland habe nicht gerade die Laune beflügelt. "Die eigentlich recht positiven Unternehmenszahlen für das zweite Quartal können daran nichts ändern." Auch laut Roland Stadler von der Baader Bank würden sich die Unternehmen bislang zwar durchaus gut schlagen. "Der Ausblick macht aber häufig Probleme." Während dessen würden die jüngsten Äußerungen von EZB-Chef Draghi, der weitere Unterstützung für die Problemstaaten Europas signalisiert habe, die Kurse am heutigen Donnerstag in die Höhe treiben.



Eindeutig hätten sich Aktionäre des chinesischen Suchmaschinenanbieters BAIDU.COM (ISIN US0567521085/ WKN A0F5DE) freuen können. Die Aktie sei Vorhauser zufolge nach Bekanntgabe der Dreimonatszahlen um 10 Prozent nach oben geklettert. "Der Gewinn je Aktie lag über den Erwartungen", erkläre der Händler. Für das laufende Quartal sei außerdem die Prognose angehoben worden. Die zunehmende Verlagerung des Suchmaschinengeschäfts auf mobile Geräte gehe BAIDU.COM laut Vorhauser durchaus an: "Das Unternehmen entwickelt zusammen mit Foxconn ein Smartphone."



Geplagt von der Eurokrise sei unterdessen der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica (ISIN ES0178430E18/ WKN 850775). "Die Quartalszahlen sind relativ schlecht. Für dieses Jahr soll daher die Dividende ausfallen", bemerke Stadler. Die Aktie verliere von 10 Euro vor einer Woche auf 8,35 Euro heute. Trotz bestens laufender Geschäfte komme der Dividendentitel des US-amerikanischen Telefonkonzerns AT&T (ISIN US00206R1023/ WKN A0HL9Z) nicht so recht von der Stelle. "Die am Dienstag bekannt gegebenen Zahlen lagen über den Prognosen. AT&T profitiert stark vom wachsenden Datenverkehr." Die Aktie habe dennoch nach auf 28,56 Euro gegeben, habe sich aber bereits wieder erholt auf 28,96 Euro.



Endlich einmal wieder erfreuliche Nachrichten habe es auch vom chinesischen Öl- und Gasriesen CNOOC (ISIN HK0883013259/ WKN A0B846) gegeben, der im vergangen September und Oktober mit diversen Öllecks auf sich aufmerksam gemacht habe. CNOOC habe am Montag seinen bislang größten Zukauf angekündigt, wie Vorhauser melde. "Der Konzern übernimmt den kanadischen Konkurrenten Nexen." CNOOC erhoffe sich dadurch eine Steigerung seiner Öl- und Gasproduktion um 25 Prozent. "Die langfristige Produktion scheint damit gesichert", kommentiere Vorhauser. Die Aktie habe kaum reagiert und koste heute 1,57 Euro, im vergangenen Herbst sei der Dividendentitel noch auf 1,11 Euro gefallen.



Nicht gerade verwöhnt mit Unternehmensnachrichten seien auch die Aktionäre von Olympus (ISIN JP3201200007/ WKN 856840), dem von einem heftigen Bilanzskandal erschütterten japanischen Kamera- und Optikanbieter. Nun scheine es, neben Sony (ISIN JP3435000009/ WKN 853687), einen weiteren Interessenten zu geben, der in das finanzschwache Unternehmen investieren wolle, wie Stadler wisse. "Es ist der japanische Medizintechnikanbieter Terumo." Die Olympus-Aktie reagiere heute jedenfalls mit einem kräftigen Kursplus von 9,6 Prozent.



Die Zahlen der britischen Man Group (ISIN GB00B28KQ186/ WKN A0M6E8), dem weltweit größten börsennotierten Hedgefonds, seien zwar alles andere als überzeugend ausgefallen. Das Unternehmen habe von einem spürbaren Quartalsverlust berichten müssen, viele Kunden hätten offenbar ihr Geld abgezogen, wie Stadler melde. Die Aktie habe dennoch zugelegt, heute gehe sie zu 0,99 Euro über den Tisch. Zum einen hätten Analysten wohl mit einem noch schlechteren Ergebnis gerechnet. "Außerdem sollen die Kosten massiv gesenkt werden." Langfristig engagierte Anleger werde das wenig trösten: Vor der Finanzkrise vor fünf Jahren habe die Aktie noch das Zehnfache gekostet.



Auf ein gutes Quartal blicke derweil der US-Spezialist für Server-Virtualisierung VMware (ISIN US9285634021/ WKN A0MYC8) zurück, wie Vorhauser berichtet: Der Umsatz sei gegenüber dem ersten Quartal um 22 Prozent gestiegen, das operative Ergebnis um 13 Prozent. "Besonders das Lizenzgeschäft ist stark gewachsen." Darüber hinaus habe VMware die Übernahme von Nicira angekündigt, ein Unternehmen, das Software zur Netzwerkvirtualisierung anbiete. "Damit will VMware auch in diesem Bereich zu einem der Marktführer werden." Die Aktie habe sich schon vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen auf knapp 75 Euro verteuert, aktuell koste sie 71,45 Euro. Der langfristige Trend weise aber eindeutig gen Norden: "Ende 2008 lag der Preis noch bei 14 Euro." (26.07.2012/ac/a/m)

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

Quelle: AKTIENCHECK.DE

Werte in diesem Artikel

Name Aktuell Diff.% Börse
-- -- -- --
AT & T INC. REGISTERED SHARES DL 1 36,17 +1,15% NYSE
BAIDU INC. R.SHS A(SP.ADRS)1/10/ .. 96,30 -0,48% Nasdaq
CNOOC LTD. REG.SUBDIVIDED SHARES .. 1,72 +4,88% Nasdaq other OTC
OLYMPUS CORP. REGISTERED SHARES .. 23,51 -2,14% Frankfurt
SONY CORP. REGISTERED SHARES O.N. 21,39 +2,84% Nasdaq other OTC
TELEFÓNICA S.A. ACCIONES PORT. EO 1 10,26 -0,48% London Stock Exchange
VMWARE INC. REGIST. SHARES CLASS .. 70,26 +0,49% NYSE

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