Banco Santander S.A. Acciones Nom. EO 0,50


Internationale Aktienmärkte: Kursfeuerwerk nach EU-Gipfel
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - An den Aktienmärkten wurden die Ergebnisse des EU-Gipfels mit einem Kursfeuerwerk aufgenommen, so die Experten von Union Investment.
Habe an den Vortagen noch angespannte Ruhe an den Börsen geherrscht, so sei es am Freitag nach Bekanntgabe der Brüsseler Beschlüsse zu sprunghaften Kursanstiegen gekommen. Beispielsweise sei der MSCI World am letzten Handelstag um 2,4 Prozent geklettert. Nach den leichten Verlusten zu Beginn habe der Index damit auf Wochensicht insgesamt um zwei Prozent zugelegt. Eine ähnliche Entwicklung sei beim Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048/ WKN 969420) (mit einem Wochengewinn von 1,9 Prozent), beim EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) (plus 3,6 Prozent) und beim DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) (plus 2,4 Prozent) zu verzeichnen gewesen.
Zu den größten Profiteuren hätten dabei Finanzwerte aus den Peripherieländern gezählt. In Italien hätten sich Aktien der Großbank UniCredit (ISIN IT0004781412/ WKN A1JRZM) um 10,9 Prozent verteuert. Bei Intesa Sanpaolo (ISIN IT0000072618/ WKN 850605) habe sich der Anstieg auf 7,8 Prozent belaufen. Auch die Kurse spanischer Institute hätten zugelegt, wenn auch weniger stark. Bei BBVA (ISIN ES0113211835/ WKN 875773) sei ein Plus von 5,1 Prozent angefallen, während das Papier der Banco Santander (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872) 4,1 Prozent gewonnen habe.
In Deutschland seien die Gipfelbeschlüsse vor allem den Versicherern zugute gekommen. Sowohl Munich Re (ISIN DE0008430026/ WKN 843002) (plus 5,0 Prozent) als auch die Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) (plus 4,5 Prozent) hätten die DAX-Entwicklung übertreffen können. Hingegen habe sich der Kurs der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) (minus 0,5 Prozent) kaum verändert gezeigt. Die Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) habe gar einen Verlust von 4,8 Prozent hinnehmen müssen. Zuvor habe das Geldhaus überraschend seinen Rückzug aus der gewerblichen Immobilien- sowie der Schiffsfinanzierung verkündet. Als Grund seien die hohe Kapitalbindung, steigende Liquiditätsanforderungen sowie die stark schwankenden Ergebnisse der Bereiche genannt worden.
Größter Wochenverlierer im DAX sei jedoch Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) gewesen. Der Halbleiterkonzern mit Sitz in München habe am vergangenen Dienstag seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurückgeschraubt. Als Ursache habe Infineon auf die Unwägbarkeiten der Weltkonjunktur und die schleppende Geschäftsentwicklung verwiesen. Gegenüber der Vorwoche sei die Aktie um knapp 14 Prozent eingebrochen.
Zuletzt hätten sich die Nachrichten zu Übernahmen und Zusammenschlüssen gehäuft (Mergers & Acquisitions, M&A). So habe Anheuser-Busch InBev (ISIN BE0003793107/ WKN 590932), der weltgrößte Braukonzern, die vollständige Übernahme der mexikanischen Grupo Modelo (ISIN MXP4833F1044/ WKN 896259) bekannt gegeben. Das Übernahmeziel produziere unter anderem die Marke "Corona" und verfüge über eine starke Stellung in Mexiko, aber auch in wichtigen Auslandsmärkten wie etwa den USA.
Bereits vor Bekanntgabe des Kaufs sei Anheuser-Busch InBev mit 50,5 Prozent an dem mexikanischen Marktführer beteiligt gewesen. Nun würden für einen Kaufpreis von 20,1 Milliarden US-Dollar die verbleibenden Anteile den Besitzer wechseln. Die Aktie des Weltmarktführers habe mit einem Kurssprung von 10,2 Prozent reagiert.
Hingegen sei Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) mit der versuchten Übernahme von RHÖN-KLINIKUM (ISIN DE0007042301/ WKN 704230) vorerst gescheitert. Statt der für einen Zusammenschluss notwendigen 90 Prozent der Anteile seien Fresenius nur 84,3 Prozent seitens der RHÖN-Aktionäre im Rahmen einer öffentlichen Offerte angeboten worden. Kurz vor Ablauf der Übernahmefrist habe der RHÖN-Konkurrent Asklepios fünf Prozent des Krankenhausbetreibers erworben und damit die Transaktion torpediert. Die Fresenius-Aktie habe im Wochenverlauf 1,1 Prozent verloren, während der RHÖN-Kurs um 11,9 Prozent abgesackt sei. (02.07.2012/ac/a/m)
Quelle: AKTIENCHECK.DE
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| ALLIANZ SE VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. | 119,60 | +0,72% | Xetra |
| ANHEUSER-BUSCH INBEV N.V./S.A. P .. | 75,00 | -0,54% | NYSE Euronext Brüssel |
| BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENT. ACC .. | 7,325 | -1,41% | London Stock Exchange |
| BANCO SANTANDER S.A. ACCIONES NO .. | 467,50 | +2,52% | London Stock Exchange |
| COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N. | 7,814 | +4,09% | Xetra |
| DAX PERFORMANCE-INDEX | 8.398,00 | +0,34% | Xetra |
| DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. | 37,51 | +2,64% | Xetra |
| DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE IND .. | 15.354,40 | +0,80% | DOW JONES |
| ESTX 50 INDEX (PRICE) (EUR) | 2.817,99 | +0,40% | STOXX |
| FRESENIUS SE & CO. KGAA INHABER- .. | 96,49 | -1,14% | Xetra |
| GRUPO MODELO S.A.B. DE C.V. REGI .. | 9,09 | -0,11% | Nasdaq other OTC |
| INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS- .. | 6,401 | -0,45% | Xetra |
| INTESA SANPAOLO S.P.A. AZIONI NO .. | 1,477 | +0,48% | Mailand |
| MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VI .. | 149,20 | -1,22% | Xetra |
| RHOEN-KLINIKUM AG INHABER-AKTIEN .. | 16,625 | -0,63% | Xetra |
| UNICREDIT S.P.A. AZIONI NOM. O.N. | 4,32 | +0,70% | Mailand |
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