Banco Santander S.A. Acciones Nom. EO 0,50 Hilfe und InfosSeite druckenSeite aktualisieren

17.05.13  22:02 Uhr

Realtime-Kurs5,562 EUR

2,36%  [0,128]

KGVe:
11,1868

DIVe:
10,91%

Typ: Aktie  WKN: 858872

Börse: Tradegate

 

Realtime-Kurs

 

Mo, 18.06.12 18:12

AKTIEN IM FOKUS 3: Banken am Dax-Ende - Renditen in Spanien und Italien steigen

(Neu: aktuelle Kurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bankenaktien haben am Montag nach einem freundlichen Start ins Minus gedreht und zu den schwächsten Werten im Dax gezählt. Zum Handelsschluss notierten die Commerzbank-Titel als Schlusslicht 4,44 Prozent tiefer bei 1,357 Euro. Deutsche Bank verbilligten sich um 1,12 Prozent auf 28,160 Euro. Der deutsche Leitindex ging 0,30 Prozent höher bei 6.248,20 Punkten aus dem Handel. Der Sektorindex Stoxx Europe 600 Banks verlor am Ende der europäischen Branchenübersicht 1,89 Prozent, und im schwachen EuroStoxx 50 mussten Bankentitel wie Intesa SanPaolo , Santander und BNP Paribas ebenfalls mit die größten Abschläge hinnehmen.

Börsianer verwiesen auf die steigenden Renditen für spanische und italienische Staatsanleihen. Für spanische Papiere mit zehnjähriger Laufzeit kletterten sie wieder über sieben Prozent und zeitweise sogar auf einen neuen Rekordstand. Italien muss mehr als sechs Prozent Zinsen für diese Titel zahlen. Anfangs hatten die Bankenaktien dank des positiv aufgenommenen Wahlergebnisses aus Griechenland noch stärker zugelegt als der Markt.

'POLITIK SOLLTE VERSCHNAUFPAUSE NUTZEN'

'Die Wahlen in Griechenland sind nur ein Symptom der ganzen Eurokrise', kommentierte Händler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. 'Nur weil sich die Wogen in Griechenland etwas geglättet haben, heißt das nicht, dass auch die übrigen Probleme verschwunden sind.' Vorstellbar sei, dass das Thema Griechenland abgehakt werde und die Aufmerksamkeit der Anleger sich erneut auf Italien und Spanien richte. 'Der Markt hat lediglich eine kleine Verschnaufpause bekommen, und die Politik sollte diese nutzen', forderte der Experte. 'Ansonsten stehen wir in vier Wochen wieder an der gleichen Stelle und das ganze Theater geht mit neuen Protagonisten von vorne los. Die Banken sind und waren immer ein guter Indikator für das Vertrauen seitens der Investoren in den Markt. Da diese unter Druck kommen, schwindet das Vertrauen anscheinend wieder.'

Es sehe so aus, als bleibe alles beim Alten, monierte Händler Markus Huber von ETX Capital. 'Ähnlich wie letzte Woche, nachdem Spanien einen Kredit der EU für den Bankensektor akzeptierte: Sobald eine Sache abgehakt ist, schwenkt der Fokus sofort auf die nächsten Probleme.' So erinnere der Markt daran, dass noch immer viele Unsicherheiten bestünden und es weiterhin keine umfangreiche Lösung für die europäische Finanzkrise gebe./gl/stw

Quelle: dpa-AFX

Werte in diesem Artikel
Name Aktuell Diff.% Börse
BANCO SANTANDER S.A. ACCIONES NO .. 467,50 +2,52% London Stock Exchange
BNP PARIBAS S.A. ACTIONS PORT. EO 2 46,49 +1,40% NYSE Euronext Paris
COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N. 7,814 +4,09% Xetra
DAX PERFORMANCE-INDEX 8.398,00 +0,34% Xetra
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 37,51 +2,64% Xetra
ESTX 50 INDEX (PRICE) (EUR) 2.817,99 +0,40% STOXX
INTESA SANPAOLO S.P.A. AZIONI NO .. 1,477 +0,48% Mailand
STXE 600 BANKS INDEX (PRICE) (EUR) 183,45 +1,46% STOXX

Ihre News-Auswahl

  • Audio-News
Es konnten keine Audio-News gefunden werden.