Mo, 20.08.12 21:35
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 20.08.2012
BASF
LONDON - Die HSBC hat die Einstufung für BASF
auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Besonders aufgrund von Währungseffekten hätten die Quartalszahlen der europäischen Chemieunternehmen die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei der Ausblick für die weitere Geschäftsentwicklung vorsichtiger ausgefallen. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen zum Aktienergebnis der jeweiligen Unternehmen dürften daher wohl sinken.
BMW
LONDON - Merrill Lynch hat die Einstufung für BMW
auf 'Buy' mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Ein Risiko für das Kursziel sei eine rückläufige Nachfrage in Deutschland, China, USA oder Großbritannien, hieß es in einer Branchenstudie vom Montag. Diese Märkte seien außerordentlich wichtig für den Hersteller von Premium-Autos. Die Wechselkurse seien stets ein Risiko, wobei BMW von einem stärkeren US-Dollar profitieren sollte.
COMPUGROUP
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Compugroup
nach Zahlen von 13,00 auf 16,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Deutsche-Bank-Analyst Uwe Schupp begründete das angehobene Kurzsiel mit den verbesserten Gewinnaussichten für den auf die Medizinbranche spezialisierten Softwarehersteller. Er habe seine Gewinnprognosen für das kommende Jahr erhöht, schrieb er in einer am Montag veröffentlichten Studie.
CTS EVENTIM
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für CTS Eventim
vor Zahlen zum zweiten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Er rechne mit einem eher gemischten Abschneiden des Ticketdienstleisters, schrieb Analyst Gunnar Cohrs in einer am Montag vorgelegten Studie. Nachlassende Ticketverkäufe dürften zu einem Umsatzrückgang um rund elf Prozent geführt haben. Demgegenüber stehe aber die operative Stärke in der Veranstaltungs-Sparte. Beim EBIT rechnet er deshalb mit einem Anstieg um ein Viertel.
DAIMLER
LONDON - Merrill Lynch hat die Einstufung für Daimler
auf 'Buy' mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Die langfristigen Wachstumsaussichten für den Hersteller von Premium-Autos seien vor allem aufgrund der zunehmenden Nachfrage in den Schwellenländern gut, hieß es in einer Branchenstudie vom Montag. Eine rückläufige Nachfrage auf den außerordentlich wichtigen Märkten Deutschland, China, USA oder Großbritannien wäre ein Risiko für das Kursziel.
DEUTSCHE BOERSE
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung der Deutschen Börse nach Gerüchten über ein Vorpreschen der Derivatebörse Chicago Mercantile Exchange (CME) auf den europäischen Markt auf 'Accumulate' mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Sofern die CME einen neuen Handelsplatz für Derivate in Großbritannien eröffnen werde, sei das eindeutig keine gute Nachricht für die Deutsche Börse
, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Kurzfristig sei der Einfluss auf die Aktie der Deutschen Börse noch begrenzt. Angesichts der attraktiven Bewertung bleibe es bei seiner 'Kauf'-Empfehlung.
DEUTSCHE WOHNEN
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Deutsche Wohnen wegen verbesserte Aussichten für den Immobilienmarkt von 13,00 auf 15,50 Euro angehoben. Zudem bestätigte Deutsche-Bank-Analyst Markus Scheufler in einer Studie am Montag seine 'Buy'-Einstufung. Die Deutsche Wohnen dürfte weiter mit am stärksten von dem derzeitigen Boom bei Transaktionen im Immobiliensektor profitieren. Zudem erwartet Scheufler bei den wichtigsten Kennziffern wie der Rendite weiter ein im Vergleich zur Branche überdurchschnittliches Wachstum.
FRAPORT
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Fraport
nach der Vorlage von Verkehrszahlen der europäischen Luftfahrtbranche auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Mit dem Anstieg der Passagierzahlen am Frankfurter Drehkreuz habe der Flughafenbetreiber seine europäischen Konkurrenten im Juli in den Schatten gestellt, schrieb Analystin Elodie Rall in einer Sektorstudie vom Montag. Stark hätten sich die Flugstrecken innerhalb Europas und Nahost entwickelt, wohingegen der Verkehr nach Fernost und Nordamerika gelahmt habe. Auch auf Gruppenebene sei der Anstieg dank der Lima-Beteiligung solide ausgefallen.
FRAPORT
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Fraport wegen einer leichten reduzierten Prognose für die Zahl der Passagiere im kommenden Jahr von 55,50 auf 54,30 Euro gesenkt. Dies habe jedoch keine substanziellen Auswirkungen auf die Einschätzung des Unternehmens und die Aktie. Analyst Oliver Neal beließ daher seine Einstufung in einer Studie vom Montag auf 'Buy'.
GLAXOSMITHKLINE
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für GlaxoSmithKline
von 1.806 auf 1.816 Pence angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Die Zielerhöhung basiere auf den in der Entwicklungsphase befindlichen neuen Medikamenten und Impfstoffen des britischen Pharmakonzerns, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag.
GSW IMMOBILIEN
HAMBURG - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für GSW Immobilien
nach Zahlen zum ersten Halbjahr auf 'Buy' mit einem Kursziel von 31,00 Euro belassen. Die Ergebnisse der Immobiliengesellschaft seien solide ausgefallen und hätten in etwa seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. GSW profitiere von der guten Entwicklung des Berliner Immobilienmarktes. Es sei positiv, dass die ohnehin geringen Leerstände weiter reduziert worden seien.
GSW IMMOBILIEN
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für GSW Immobilien wegen verbesserter Aussichten für den Immobilienmarkt von 30,00 auf 35,00 Euro angehoben. Die Einstufung werde auf 'Buy' belassen. Dies schrieb Analyst Markus Scheufler in einer Studie vom Montag. Er geht davon aus, dass die GSW-Immobilien-Aktie weiter mit einem 15-prozentigen Aufschlag zum Nettovermögenswert (NAV) notieren wird. Das erhöhte Kursziel spiegele die Erwartung eines steigenden NAV wider.
GSW IMMOBILIEN
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für GSW Immobilien nach der Vorlage von Halbjahreszahlen von 28 auf 32,50 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Add' belassen. Die Ergebnisse hätten seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Montag. Die für Immobilienkonzerne wichtige Kennzahl FFO I (Funds From Operations, ohne Vertriebsergebnis) habe vor allem dank unerwartet niedriger Instandhaltungskosten positiv überrascht. Die anhaltend starke Mietpreisdynamik in Berlin sei ein wesentlicher Treiber für den Aktienkurs.
INFINEON
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Infineon auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Er sehe in einem Marktumfeld mit niedrigen oder gar keinem Wachstum kurzfristig keinen Grund für Optimismus mit Blick auf die Aktien, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Montag. Die Gewinnschätzungen des Marktes für das Geschäftsjahr 2013 dürften seiner Ansicht nach sinken. Im Fokus stehe deshalb der im November anstehende Bericht vierten Geschäftsquartal, zu dem Infineon wohl auch einen Ausblick auf das kommende Jahr geben werde. Bezüglich der dann erwarteten Prognose des Halbleiterkonzerns bestehe negatives Überraschungspotenzial.
LANXESS
LONDON - Die HSBC hat die Einstufung für Lanxess
auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Besonders aufgrund von Währungseffekten hätten die Quartalszahlen der europäischen Chemieunternehmen die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei der Ausblick für die weitere Geschäftsentwicklung vorsichtiger ausgefallen. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen zum Aktienergebnis der jeweiligen Unternehmen dürften daher wohl sinken.
LANXESS
FRANKFURT - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Lanxess in einer Studie zum europäischen Chemiesektor auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern sei das wahrscheinlichste Übernahmeziel in dem Sektor, schrieb Analyst Martin Rödiger in der Branchenstudie am Montag. Im Falle einer Offerte rechnen die Analysten mit einem Angebotspreis von 119 bis 156 Euro.
LONMIN
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Lonmin wegen des eskalierten Streiks in einer wichtigen Mine in Südafrika von 'Hold' auf 'Sell' abgestuft und das Kursziel von 850 auf 470 Pence gesenkt. Vor den Ereignissen der vergangenen Woche habe er noch mit einem kleinen Gewinn im laufenden Geschäftsjahr gerechnet, schrieb Analyst Grant Sporre in einer Studie vom Montag. Wegen des streikbedingten Umsatzausfalls rechne er sei nun mit einem negativen Aktienergebnis für 2012 von 0,11 US-Dollar. Zudem seien die Wachstumsperspektiven gefährdet, da Lonmin wegen der angespannten finanziellen Lage die Investitionen kürzen muss. Eine Kapitalerhöhung werde zudem immer wahrscheinlicher.
MAN
LONDON - Merrill Lynch hat die Einstufung für MAN
auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Die Aktie des Nutzfahrzeugherstellers werde mit einem Abschlag zum Sektor bewertet, hieß es in einer Branchenstudie vom Montag. Dies sei gerechtfertigt, da die Gewinne bei MAN stärker zyklischen Einflüssen unterlägen als bei den Wettbewerbern. Aufgrund der engen Bindung an den VW-Konzern wäre ein höherer Abschlag allerdings unangemessen.
RHEINMETALL
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Rheinmetall
nach einer Informationsveranstaltung mit dem Finanzchef und dessen Nachfolger von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft. Das Kursziel wurde von 45 auf 52 (Kurs: 39,71) Euro angehoben. Die Aktie des des Rüstungsunternehmens und Autozulieferers sollte mit einem Prämienaufschlag im Vergleich zur Branche gehandelt werden, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Montag.
SALZGITTER
LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für Salzgitter
nach diversen Treffen mit Investoren in den USA auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Es sehe danach aus, als ob die meisten der besuchten Investoren nicht an der jüngsten Rally bei Stahlwerten partizipiert haben, schrieb Analyst Cedar Ekblom in einer Branchenstudie vom Montag. Hedgefonds hielten die Kursentwicklung für nicht gerechtfertigt und denken vermehrt darüber nach, im Sektor auf fallende Kurse zu setzen. Er halte deshalb an seiner eher negativen Ansicht des Sektors fest. Die Salzgitter-Aktie habe dem Sektor zuletzt aber eher etwas nachgehinkt.
SAP
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für SAP nach einem Interview von Co-Chef Jim Hagemann Snabe in der 'Süddeutschen Zeitung' auf 'Buy' mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Der Nachrichten-Gehalt des Interviews sei begrenzt gewesen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Montag. Hinsichtlich der Aussagen zu möglichen Übernahmen dürfte es sich eher um kleine und mittlere Akquisitionen des Softwarekonzerns handeln.
SOLARWORLD
LONDON - HSBC hat das Kursziel für Solarworld von 1,50 auf 1,00 (Kurs: 1,167) Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Underweight' belassen. Insgesamt habe die europäische Solarindustrie im zweiten Quartal 2012 trotz guter Installationszahlen in Deutschland die Gewinnerwartungen verfehlt, schrieb Analyst Christian Rath in einer Branchenstudie vom Montag. Kennzeichnend für den Sektor sei eine hohe Kostenbasis und der geringe Zufluss an Bargeld.
SYMRISE
LONDON - Die HSBC hat die Einstufung für Symrise
auf 'Underweight' mit einem Kursziel von 23,00 Euro belassen. Besonders aufgrund von Währungseffekten hätten die Quartalszahlen der europäischen Chemieunternehmen die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Geoff Haire in einer Branchenstudie vom Montag. Allerdings sei der Ausblick für die weitere Geschäftsentwicklung vorsichtiger ausgefallen. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen zum Aktienergebnis der jeweiligen Unternehmen dürften daher wohl sinken. Angesichts der hohen Bewertung seien Konsumchemiewerte wie Symrise wenig gefragt.
SYNGENTA
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Syngenta
nach einer Investorenveranstaltung von 410,00 auf 450,00 Franken angehoben und die Einstufung auf 'Buy' belassen. Der Schweizer Agrochemiekonzern dürfte sowohl kurzfristig als auch langfristig von seinem Hightech-Produktportfolio für Landwirte profitieren, schrieben die Analysten in einer Studie vom Montag.
THOMAS COOK
LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Thomas Cook
nach Zahlen von 15,00 auf 17,00 Pence angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Aufgrund der jüngsten Buchungsentwicklung habe er seine Schätzungen angepasst, schrieb Analyst Komal Dhillon in einer Studie vom Montag. Wegen des schlechten Wetters und der hohen Anzahl an späten Buchungen sei die Tendenz im Juli besser als erwartet ausgefallen. Längerfristig könnte mit der Aktie zwar auf eine Wende gesetzt werden, auf kurze Sicht bleibe jedoch die Ungewissheit hoch.
THYSSENKRUPP
LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für ThyssenKrupp
nach diversen Treffen mit Investoren in den USA auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Es sehe danach aus, als ob die meisten der besuchten Investoren nicht an der jüngsten Rally bei Stahlwerten partizipiert haben, schrieb Analyst Cedar Ekblom in einer Branchenstudie vom Montag. Hedgefonds hielten die Kursentwicklung für nicht gerechtfertigt und dächten vermehrt darüber nach, im Sektor auf fallende Kurse zu setzen. Er halte deshalb an seiner eher negativen Einstellung zum Sektor fest.
TUI TRAVEL
LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Tui Travel nach den Zahlen zum dritten Geschäftsquartal von 175 auf 183 Pence angehoben, aber die Aktie auf 'Neutral' belassen. Er habe nun etwas höhere Erwartung an den operativen Gewinn, was jedoch nichts an seiner fundamentalen Einschätzung der Tui-Tochter und der Aktie des britischen Unternehmens ändere, schrieb Analyst Nick Edelman in einer am Montag veröffentlichten Studie.
VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN
LONDON - Merrill Lynch hat die Einstufung der VW Vorzugsaktien
auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 175,00 Euro belassen. Ein Risiko für das Kursziel sei eine rückläufige Nachfrage auf den Kernmärkten der VW Group, also in Deutschland, China und dem übrigen Europa, hieß es in einer Branchenstudie vom Montag. Steigende Rohstoff- und Arbeitskosten könnten ebenfalls auf die Margen des Autobauers drücken. Darüber hinaus stellten mögliche Verbindlichkeiten und Steuerbelastungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Porsche SE ein Risiko für die Aktie dar.
ZOOPLUS
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Zooplus
nach Zahlen auf 'Buy' mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Der Haustiershop-Betreiber habe im zweiten Quartal ein starkes Umsatzwachstum verzeichnen können, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Montag. Beim Erlös profitiere Zooplus zunehmend von Größeneffekten. Es sei mit einer weiter guten Umsatzentwicklung zu rechnen.
/he


