GSW Immobilien AG Inhaber-Aktien o.N.


ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Deutliche Verluste vor EU-Gipfel
FRANKFURT (dpa-AFX) - Schwache Vorgaben aus Übersee haben den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch zum Handelsauftakt tief ins Minus gezogen. Vor dem Sondergipfel der EU sackte der deutsche Leitindex
im frühen Handel um 1,51 Prozent auf 6.338,66 Punkte ab. Damit geht der jüngsten Erholungsbewegung der vorangegangenen beiden Handelstage schon wieder die Luft aus. Der MDax
büßte zur Wochenmitte 1,22 Prozent auf 10.299,89 Punkte ein und der TecDax
verlor 1,01 Prozent auf 754,87 Punkte.
Händlern zufolge schwindet die Hoffnung vor dem Gipfeltreffen der EU: Der ehemalige griechische Ministerpräsident Lucas Papademos habe von realen Gefahren eines bevorstehenden Austritts Griechenlands aus dem Euro gesprochen und davon, dass es entsprechende Vorbereitungen gebe. Die Wall Street hatte ihre frühen Gewinne danach fast komplett abgegeben und in Asien drückte die Sorge deutlich auf die Kurse. Auf dem Sondergipfel wird nun damit gerechnet, dass sich der neue französische Präsident François Hollande für die Einführung von Eurobonds stark machen wird, gegen die sich Deutschland weiter sträubt. 'Das heutige Treffen dürfte klarmachen, dass es innerhalb der Währungsunion große Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Bewältigung der Schuldenkrise gibt', hieß es am Morgen in einem Kommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).
SAP VOR ÜBERNAHME IN DEN USA
Aktien von SAP
waren nach dem Übernahmeangebot für den Cloud-Spezialisten Ariba weit hinten im Dax zu finden. Sie büßten 2,16 Prozent auf 46,775 Euro ein. Durch die Offerte geht der ewige Kampf zwischen den Walldorfern und Oracle
in eine neue Runde. SAP bietet 45 US-Dollar je Ariba-Aktie, was einem Unternehmenswert von rund 4,3 Milliarden Dollar (3,3 Mrd Euro) entspricht. 'Investoren dürften sich nach solch einem großen Zukauf davor fürchten, dass SAP eine ähnliche Übernahmestrategie fährt wie Oracle', sagte ein Börsianer. Am Markt war von einer teuren Bewertung die Rede, die laut einem Analysten wegen der marktführenden Stellung des US-Unternehmens aber gerechtfertigt sei.
Die erneuerten Sorgen um Griechenland belasteten einmal mehr die Finanzwerte: Aktien der Deutschen Bank
büßten 2,06 Prozent auf 29,05 Euro ein und die der Commerzbank
verloren 1,45 Prozent auf 1,427 Euro. In dem schwachen Marktumfeld gehörten die Merck-Aktien
mit einem Aufschlag von 0,89 Prozent zu den zwei einzigen Dax-Gewinnern. Zu dem Darmstädter Konzern gab es einen positiven Analystenkommentar. Metro
legten um 0,84 Prozent zu. Nach einem turbulenten Jahr mit Führungskrise und Gewinneinbruch sowie dem gestoppten Kaufhof-Verkauf schlägt bei dem größten deutschen Handelskonzern die Stunde der Aktionäre.Außerdem dürfte eine positive Branchenvorlage stützen. Titel des Konkurrenten Carrefour
zogen nach einer Hochstufung deutlich an.
DEUTSCHE BÖRSE SEHR SCHWACH
Aktien der Deutschen Börse
rutschten nach einer zunächst verhaltenen Reaktion immer weiter ins Minus ab. Zuletzt büßten sie fast drei Prozent auf 39,75 Euro ein und waren damit das Schlusslicht im Dax. Der Börsenbetreiber muss erneut um den Platz seiner Aktien im Leitindex der Eurozone EuroStoxx 50
zittern. Der Aktie könnte es zum Verhängnis werden, dass wegen der im Herbst vergangenen Jahres eingeführten Fast-Entry-Regel nun die Aufnahme von ASML
und Essilor in greifbare Nähe rückt.
Im MDax legten die Titel von GSW Immobilien
um 1,30 Prozent zu. Händler verwiesen darauf, dass die Papiere bald gemeinsam mit Hugo Boss
, Leoni
und Freenet
in den marktbreiten Stoxx 600 aufrücken sollen. Die Aktien von Kabel Deutschland
legten um eineinhalb Prozent zu. Händler verwiesen auf einen Bericht im Börsenbrief 'Platow', wonach der Medienkonzern Liberty Global an dem Kabelnetzbetreiber interessiert sein könnte. Ein Händler wollte dies aber nicht überbewerten und sprach davon, dass solch eine Spekulation 'nicht neu' sei./tih/rum
Quelle: dpa-AFX
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| -- | -- | -- | -- |
| ASML HOLDING N.V. AANDELEN OP NA .. | -- | -- | -- |
| CARREFOUR S.A. ACTIONS PORT. EO 2,5 | 23,17 | -5,10% | NYSE Euronext Paris |
| COMMERZBANK AG INHABER-AKTIEN O.N. | 7,856 | -6,12% | Xetra |
| DAX PERFORMANCE-INDEX | 8.351,98 | -2,10% | Xetra |
| DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. | 35,94 | -3,35% | Xetra |
| DEUTSCHE BÖRSE AG NAMENS-AKTIEN .. | 46,45 | -2,66% | Xetra |
| ESTX 50 INDEX (PRICE) (EUR) | 2.776,78 | -2,05% | STOXX |
| FREENET AG NAMENS-AKTIEN O.N. | 19,16 | -1,77% | Xetra |
| GSW IMMOBILIEN AG INHABER-AKTIEN .. | 31,82 | -3,72% | Xetra |
| KABEL DEUTSCHLAND HOLDING AG INH .. | 72,47 | +0,07% | Xetra |
| LEONI AG NAMENS-AKTIEN O.N. | 37,95 | -2,29% | Xetra |
| MDAX PERFORMANCE-INDEX | 13.984,52 | -1,92% | Xetra |
| MERCK KGAA INHABER-AKTIEN O.N. | 123,90 | +0,32% | Xetra |
| METRO AG INHABER-STAMMAKTIEN O.N. | 26,85 | -1,77% | Xetra |
| ORACLE CORP. REGISTERED SHARES D .. | 34,20 | +0,23% | Nasdaq |
| SAP AG INHABER-AKTIEN O.N. | 60,64 | -2,19% | Xetra |
| TECDAX PERFORMANCE-INDEX | 960,99 | -1,52% | Xetra |
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