AXA S.A. Actions Port. EO 2,29


Börsen in Europa am Mittag: Indizes legen deutlich zu, AXA im Blick
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes können sich im Freitaghandel auch zur Mittagszeit deutlich von ihren Vortagesverlusten erholen. Die Anleger warten bereits mit Spannung auf den am Nachmittag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für Juli. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt derzeit 2,85 Prozent auf 2.327,85 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) legt um 1,47 Prozent zu auf 2.508,78 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.
Das Absatzvolumen im europäischen Einzelhandel ist nach vorläufigen Angaben des Statistikamtes Eurostat im Juni leicht gestiegen. Im Vormonatsvergleich kletterte der saison- und arbeitstäglich bereinigte Absatz in der Eurozone um 0,1 Prozent und fiel in der EU27 um 0,3 Prozent. Im Mai hatte der Einzelhandelsindex in den beiden Gebieten um jeweils 0,8 Prozent zugelegt. Binnen Jahresfrist fiel der arbeitstäglich bereinigte Einzelhandelsabsatz in der Eurozone um 1,2 Prozent, nach einem Minus von 0,8 Prozent im Vormonat. In der gesamten Union (EU27) wurde 0,7 Prozent weniger verkauft wie im Juni 2011, wogegen der Absatz im Mai 2012 um 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen hatte.
An der Wall Street zeichnet sich heute eine positive Handelseröffnung ab. So steigt der Dow Jones Future derzeit um 0,75 Prozent. Der NASDAQ-Future rückt um 1,01 Prozent vor, während der S&P-Future 0,90 Prozent gewinnt. Aus den USA werden heute die Arbeitsmarktdaten und der ISM Dienstleistungsindex gemeldet.
In Frankreich verbessern sich AXA (ISIN FR0000120628/ WKN 855705) um 3,3 Prozent. Der Versicherungskonzern hat im ersten Halbjahr den Gesamtumsatz steigern können. Der Nettogewinn war allerdings rückläufig. Im Vorjahreszeitraum hatte AXA aber aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften in Australien und Neuseeland einen hohen positiven Einmaleffekt verzeichnet. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn lag knapp über dem Vorjahresniveau. Nach Aussage des Konzerns hat sich im ersten Halbjahr vor allem der Bereich Schadens- und Unfallversicherung stabil entwickelt, während man in der Vermögensverwaltung unter dem schwierigen Umfeld an den Kapitalmärkten zu leiden hatte. In Frankreich stehen heute daneben Banktitel hoch im Kurs. So belegen Société Générale, BNP Paribas und Crédit Agricole mit Aufschlägen zwischen 4,8 und 5,1 Prozent die Plätze zwei, drei und vier der Gewinnerliste. Noch besser läuft es nur für STMicroelectronics mit einem Plus von 5,4 Prozent. Gleichzeitig ist die Verliererliste im CAC 40 leergefegt.
Royal Bank of Scotland (ISIN GB00B7T77214/ WKN A1JXTD) verteuern sich um 4,5 Prozent. Die Bank hat im ersten Halbjahr 2012 ihren Verlust vergrößert. Hintergrund hierfür ist eine Neubewertung der Konzernschulden. Die Gesamteinnahmen zeigten sich ebenfalls rückläufig. Daneben stehen auch Barclays mit einem Aufschlag von 3,9 Prozent hoch im Kurs. Spitzenreiter im FTSE 100 sind aber Kazakhyms mit einem Zugewinn von 5,4 Prozent. Für eine Enttäuschung sorgte indes International Consolidated Airlines Group (IAG) (ISIN ES0177542018/ WKN A1H6AJ). Die aus dem Zusammenschluss von British Airways und der spanischen Fluggesellschaft Iberia hervorgegangene Fluggesellschaft musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust ausweisen. Die Umsätze konnten gleichzeitig deutlich gesteigert werden. Dabei hatte man vor allem unter den deutlich gestiegenen Kerosinpreisen zu leiden, die im Vorjahresvergleich um 25,0 Prozent zugelegt hatten. Im Anschluss wurde außerdem die Prognose für das Gesamtjahr leicht nach unten korrigiert. IAG fliegen am Indexende des FTSE 100 mit einem Abschlag von 3,8 Prozent hinterher.
Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im Schweizer Leitindex SMI weiterhin die Papiere von Adecco, die 3,1 Prozent an Wert hinzugewinnen, während am Indexende Givaudan um 5,3 Prozent nachgeben. Der Aromenhersteller konnte mit seinen Zahlen zum ersten Halbjahr die Märkte nicht überzeugen. Daneben notieren nur noch Swisscom knapp im roten Bereich.
Wie schließlich bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Energieversorger Enel (ISIN IT0003128367/ WKN 928624) im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatzanstieg verbucht. Der Gewinn ging aufgrund höherer Steuern und niedrigerer Margen jedoch zurück. Das Papier steigt um 2,8 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.327,85 (+2,85 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.508,78 (+1,47 Prozent) FTSE 100 (London): 5.747,14 (+1,50 Prozent) CAC40 (Paris): 3.312,18 (+2,47 Prozent) MIB (Mailand): 13.808,98 (+3,96 Prozent) SMI (Zürich): 6.457,32 (+0,78 Prozent) ATX (Wien): 1.990,15 (+2,30 Prozent) (03.08.2012/ac/n/m)
Quelle: AKTIENCHECK.DE
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| AXA S.A. ACTIONS PORT. EO 2,29 | 15,09 | -0,10% | NYSE Euronext Paris |
| ENEL S.P.A. AZIONI NOM. EO 1 | 2,94 | +0,34% | Mailand |
| ESTX 50 INDEX (PRICE) (EUR) | 2.817,99 | +0,40% | STOXX |
| INTERNAT. CONS. AIRL. GROUP SA A .. | 277,90 | +0,43% | London Stock Exchange |
| ROYAL BK OF SCOTLD GRP PLC,THE R .. | 336,80 | +5,65% | London Stock Exchange |
| STXE 50 INDEX (PRICE) (EUR) | 2.823,22 | +0,30% | STOXX |
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