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20.05.13  12:28 Uhr

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Typ: Aktie  WKN: A1H8BV

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Effiziente Verbindungssysteme


Die Norma Group AG sieht sich mit einem Portfolio von mehr als 35.000 Produkten und Lösungen als Markt- und Technologieführer im Markt für hochentwickelte Verbindungstechnik. Das breite Sortiment umfasst die drei Produktkategorien Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme. Norma vertreibt die Produkte über die beiden Vermarktungsstrategien als hochentwickelte Verbindungstechnik (Engineered Joining Technologies, (EJT)) und als Vertriebsservice (Distribution Services, (DS)). Im Bereich EJT liefert Norma funktionskritische Lösungen, die für spezifische Anwendungserfordernisse von Erstausrüstern entwickelt werden. Im Bereich DS werden die standardisierten Verbindungsprodukte unter den Marken Aba, Breeze, Gemi, Norma, R.G. Ray, Serflex, Serratub, Terry und Torca vermarktet. Einsatz finden die Erzeugnisse in Systemen zur Emissionskontrolle, in Kühlsystemen, bei Luftansaugung und Induktion wie auch in Hilfssystemen und Infrastruktureinrichtungen.


Die Schellenprodukte und -lösungen werden aus unlegierten Schläuchen oder Edelmetall hergestellt. Verwendet werden sie zur Abdichtung und Verbindung von Elastomerschläuchen. Der Bereich Verbindungsprodukte umfasst Verbindungen aus unlegierten Stählen oder aus Edelstahl, die teilweise mit Elastomer- oder Metalldichtungen versehen sind und als Verbindungs- und Dichtungselemente für Metall- und Thermoplastrohre verwendet werden. Die Produkte und Lösungen im Bereich Fluid sind ein- oder mehrschichtige thermoplastische Flüssigkeitssysteme/Steckverbindungen, welche zu kürzeren Montagezeiten führen und den sicheren Durchlauf von Flüssigkeiten oder Gasen gewährleisten. Sie ersetzen herkömmliche Produkte wie Elastormerschläuche.


Die Verbindungstechniken erlauben es den Kunden, über wettbewerbsfähige Lösungen größere Einnahmen und Kosteneinsparungen zu erzielen. Vertrieben werden die Produkte unter dem Warenzeichen Norma Group in über 90 Ländern über ein Netzwerk von ausgesuchten Unternehmen, die so das industrielle Aftermarket-Segment, also Reparaturleistungen, Austausch von Teilen und OEM-Unterstützung, adressieren. Das Unternehmen verfügt über 17 Fertigungs- und Vertriebsanlagen sowie zahlreiche Absatz- und Vertriebsstandorte in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika wie auch im asiatisch-pazifischen Raum. Das operative Geschäft untergliedert sich in die drei Bereiche EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), Americas (Nord- Mittel- und Südamerika) und Asia Pacific (asiatisch-pazifischer Raum).


Effiziente Verbindungssysteme


Die Norma Group AG sieht sich mit einem Portfolio von mehr als 35.000 Produkten und Lösungen als Markt- und Technologieführer im Markt für hochentwickelte Verbindungstechnik. Das breite Sortiment umfasst die drei Produktkategorien Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme. Norma vertreibt die Produkte über die beiden Vermarktungsstrategien hochentwickelte Verbindungstechnik (Engineered Joining Technologies, EJT) und als Vertriebsservice (Distribution Services, DS). Im Bereich EJT liefert Norma funktionskritische Lösungen, die für spezifische Anwendungserfordernisse von Erstausrüstern entwickelt werden. Im Bereich DS werden die standardisierten Verbindungsprodukte unter den Marken Aba, Breeze, Gemi, Norma, R.G. Ray, Serflex, Serratub, Terry und Torca vermarktet. Einsatz finden die Produkte in Systemen zur Emissionskontrolle, in Kühlsystemen, bei Luftansaugung und Induktion wie auch in Hilfssystemen und Infrastruktureinrichtungen.


Die Schellenprodukte und -lösungen werden aus unlegierten Schläuchen oder Edelmetall hergestellt. Verwendet werden sie zur Abdichtung und Verbindung von Elastomerschläuchen. Der Bereich Verbindungsprodukte umfasst Verbindungen aus unlegierten Stählen oder aus Edelstahl, die teilweise mit Elastomer- oder Metalldichtungen versehen sind und als Verbindungs- und Dichtungselemente für Metall- und Thermoplastrohre verwendet werden. Die Produkte und Lösungen im Bereich Fluid sind ein- oder mehrschichtige thermoplastische Flüssigkeitssysteme/Steckverbindungen, welche zu kürzeren Montagezeiten führen und den sicheren Durchlauf von Flüssigkeiten oder Gasen gewährleisten. Sie ersetzen herkömmliche Produkte wie Elastormerschläuche.


Die Verbindungstechniken erlauben es den Kunden, über wettbewerbsfähige Lösungen größere Einnahmen und Kosteneinsparungen zu erzielen. Vertrieben werden die Produkte unter dem Warenzeichen Norma Group in über 90 Ländern über ein Netzwerk von ausgesuchten Unternehmen, die so das industrielle Aftermarket-Segment, also Reparaturleistungen, Austausch von Teilen und OEM-Unterstützung, adressieren. Das Unternehmen verfügt über 17 Fertigungs- und Vertriebsanlagen sowie zahlreiche Absatz- und Vertriebsstandorte in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika wie auch im asiatisch-pazifischen Raum. Das operative Geschäft untergliedert sich in die drei Bereiche EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), Americas (Nord- Mittel- und Südamerika) und Asia Pacific (asiatisch-pazifischer Raum).


2012 wächst der Konzern weiter


Generell sieht das Management Wachstumschancen für hochentwickelte Verbindungstechnik. Seine Präsenz in den wachstumsstarken Schwellenländern hat der Konzern mit neuen Standorten in Thailand, Serbien, Russland und Brasilien weiter ausgebaut. Der Konzern soll weiterhin organisch wachsen, wobei jedoch sinnvolle Akquisitionen die Präsenz im Ausland wie auch das Produktportfolio stärken sollen. Insgesamt soll die Gruppe schneller als der Markt wachsen. Das Unternehmen startete 2012 mit einem Auftragsbestand von 218,6 (188,0) Mill. Euro. Er lag damit 16,3% über dem Vorjahreswert. Für 2012 geht die Konzernspitze von einem weiteren volumenbedingten Umsatzplus im Bereich 3 bis 6% aus. Die beiden Vermarktungswege EJT und DS sollen auch künftig stärker als der Markt wachsen. Parallel soll auch der Gewinn steigen. 2012 soll die EBITA-Marge auf der Höhe der bereinigten Marge aus dem Vorjahr von 17,7% liegen. Zwischen 30 und 35% des Konzernjahresergebnisses will die Gruppe 2012 ausschütten. 2013 soll sich das Umsatzplus dann beschleunigen. So sollen Erlöse wie auch Ergebnisse in allen Segmenten weiter positiv entwickeln.


Der Start ins neue Geschäftsjahr 2012 fiel mit 159,7 (150,3) Mill. Euro gut aus. Der Bruttogewinn lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei 90,8 (85,0) Mill. Euro. Das bereinigte EBITA beziffert der Konzern mit 29,2 (28,4) Mill. Euro, was einer bereinigten EBITA-Marge von 18,3 (18,9)% gleichkommt. Mit 16,3 (0,8) Mill. Euro konnte das Periodenergebnis in die Höhe springen. Das Ergebnis je Aktie kam so laut Unternehmensangaben auf 0,51 (0,03) Euro voran.


Geschichte reicht bis 1896 zurück


Die Wurzeln der Gruppe gehen auf das Jahr 1896 zurück, als die ABA Group gegründet wurde. Das schwedische Unternehmen entwickelte sich über die Jahre zu einer multinationalen Gruppe, die sich auf die Herstellung von Schlauch- und Rohrschellen sowie Verbindungselementen für zahlreiche Anwendungen weltweit spezialisierte. 1949 wurde dann die deutsche Norma als Rasmussen GmbH ins Leben gerufen. Sie hatte sich auf Verbindungs- und Befestigungselemente spezialisiert, die unter dem Markennamen Norma vermarktet wurden. 2006 fusionierten die ABA-Group und die deutsche zwischenzeitlich in Norma umbenannte Gesellschaft zur Norma Group. 2007 kaufte diese dann die Breeze Industrial Products Corporation und erschloss sich damit den Markt in den USA. Breeze wurde 1848 gegründet und entwickelte die erste Schneckengewinde-Schlauchschelle für den US-Markt. In der jüngeren Vergangenheit produzierte Breeze Schneckenantriebe, T-Schrauben und V-schellen für Nutzfahrzeuge und PKW, Schwerfahrzeuge, Flugzeuge und diverse industrielle Anwendungen. 2010 erweiterte die Gruppe ihr Markenportfolio durch die beiden Übernahmen in den USA: R.G. Ray Group und Craig Assembly.


Im Frühjahr 2011 beschloss das Unternehmen den Gang an die Börse. Das gezeichnete Kapital lag zu diesem Zeitpunkt bei 25,01 Mill. Euro bzw. ebenso vielen Stücken. Eine außerordentliche Hauptversammlung brachte am 6. April zunächst eine Kapitalherabsetzung um 147.600 Stücke auf dann 24.862.400 Stücke auf den Weg. In einem zweiten Schritt wurde eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage um 7 Mill. Stücke beschlossen. Diese 7 Mill. Stücke konnten im Rahmen eines öffentlichen Angebots gezeichnet werden. Weitere 9,00 Mill. Stücke stellten Altaktionäre aus ihrem Aktienbesitz zur Verfügung. Hinzu kam eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) in Höhe von 2,40 Mill. Stücken. Das Angebot begann am 28. März und lief bis zum 7. April 2011. Die Preisspanne, innerhalb der die Aktien gezeichnet werden konnten, lag zwischen 19,00 und 24,00 Euro je Aktie. Der Platzierungspreis wurde am 7. April mit 21,00 Euro bekannt gegeben. Die erste Notiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte am 8. April. Der erste Preis wurde mit 21,50 Euro festgestellt, so dass dem Unternehmen ein Bruttoemissionserlös von 147 Mill. Euro zufloss. Teile der bei den Altaktionären verbleibenden Aktien unterliegen einer Lock-up-Frist von 180 Tagen. Der Emissionserlös floss in die Rückführung von Verbindlichkeiten.


Anfang Juni 2011 gelang dem Unternehmen der Aufstieg in den SDax.


Aktionärsstruktur

Streubesitz 60,70%
Ameriprise Fi.. 9,96%
Allianz Globa.. 5,75%
Mondrian Inve.. 5,34%
DWS Investmen.. 4,87%
BlackRock, Inc. 4,17%
ODDO ET CIE 3,39%
T. Rowe Price.. 3,02%
Vorstand 2,50%
Aufsichtsrat 0,30%

Leitende Positionen

Vorstand (Management)
Werner Deggim Vorstand..
Dr. Othmar Belker
Bernd Kleinhens
John Stephenson
Aufsichtsrat (Directors)
Dr. Stefan Wolf Aufsicht..
Lars M. Berg
Günter Hauptmann
Knut J. Michelberger
Dr. Christoph Schug
Erika Schulte

Beteiligungen

(an anderen Unternehmen)
Unternehmen Bet.