20.06.13 10:53:01 Uhr
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Das weltweit führende Chemieunternehmen
Die BASF SE (früher Badische Anilin und Soda Fabriken AG) bezeichnet sich als das führende Chemieunternehmen der Welt. Der in Deutschland verwurzelte Konzern produziert an rund 380 Standorten weltweit und bedient Kunden in fast allen Ländern der Welt. Das breitgefächerte Portfolio erstreckt sich im Einzelnen auf die Bereiche Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutz und Ernährung sowie Öl und Gas. Das operative Geschäft untergliedert der Konzern seit Anfang 2008 in die sechs Segmente "Chemicals", "Plastics", "Performance Products", "Functional Solutions", "Agricultural Solutions" und "Oil & Gas" und insgesamt 15 Unternehmensbereiche, die den Segmenten zugeordnet sind. Dabei richtet der Konzern sein Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung (Sustainable Development) aus. Anfang 2008 firmierte die Gesellschaft in eine Europäische Aktiengesellschaft um.
Im Segment "Chemicals" (Chemikalien) reicht das Produktspektrum von petrochemischen Grundstoffen und Anorganika für den eigenen Bedarf bis zu Zwischenprodukten und kundenspezifischen Spezialitäten. Diese Aktivitäten hat die BASF in die drei Unternehmensbereiche "Inorganics" (Anorganika), "Petrochemicals" (Petrochemikalien) und "Intermediates" (Zwischenprodukte) zusammengefasst. "Inorganics" beinhaltet Vorprodukte wie Ammoniak, Methanol, Schwefelsäure und Salpetersäure oder die Elektrolyseprodukte Chlor und Natronlauge. Der Bereich "Inorganics" verzeichnete im Geschäftsjahr 2012 ein Umsatzplus um 22,6% auf 1,74 (i.V. 1,42) Mrd. Euro. Hier schlugen sich Portfolioeffekte aus der Devestition der Düngemittelaktivitäten positiv nieder. Zudem schoben die stärkere Nachfrage vor allem seitens der Elektronikindustrie und die höheren Verkaufspreise bei Grundprodukten das Erlöswachstum an. Mit dem Verkauf der Düngemittelaktivitäten trennte sich BASF auch von seinen Salpetersäure-Anlagen. Deren fehlender Ergebnisbeitrag sorgte dafür, dass das Ergebnis der Betriebstätigkeit sank.
Der Unternehmensbereich "Petrochemicals" (Petrochemikalien) betreibt Worldscale-Anlagen zur Versorgung der Verbundstandorte mit petrochemischen Grundprodukten (z.B. Ethylen und Propylen). In weiteren Verarbeitungsstufen werden Produkte innerhalb der BASF-Wertschöpfungsketten, Weichmacher und Lösemittel sowie Alkylenoxide und Glykole produziert, die vorwiegend im BASF-Verbund weiterverarbeitet werden. Alkylenoxide und Glykole sind Ausgangsprodukte für die Waschmittel-, Automobil-, Verpackungs- und Textilindustrie. Der Umsatz wuchs 2012 um 3,8% auf 9,18 (8,84) Mrd. Euro. Nachdem das Styrolgeschäft im Vorjahr in ein Joint Venture eingebracht wurde, werden ab 2012 ehemals interne Produktlieferungen als Umsätze mit Dritten gebucht. Diese Portfolioeffekte trieben das Umsatzplus 2012 deutlich an. Allerdings wuchsen die Märkte für petrochemische Produkte vor allem in Asien deutlich langsamer. Die Margen entwickelten sich nach gestiegenen Rohstoffkosten negativ. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit lag damit unter dem Vorjahreswert.
Der Unternehmensbereich "Intermediates" (Zwischenprodukte) produziert und vermarktet Grundprodukte wie Butandiol und Derivate, Alkyl- und Alkanolamine, Neopentylglykol sowie Ameisen- und Propionsäure. Vom gesamten Ausstoß ist ein großer Teil für den BASF-internen Bedarf bestimmt. Die Zwischenprodukte sind Ausgangsstoffe für Lacke, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfaser, Pflanzenschutz- sowie Wasch- und Reinigungsmittel. Der Umsatz wuchs im Berichtsjahr um 7,6% auf 2,91 (2,70) Mrd. Euro. In der zweiten Hälfte war die Nachfrage nach Zwischenprodukten insbesondere in Asien deutlich höher als 2011. Gestützt wurde das Erlösplus von dem Kauf der Novolyte Performance Materials und einem starken USD. Besonders nachgefragt waren 2012 Butandiol und Derivate. Allerdings wurden zwei Werke, je eins in den USA und eins in Deutschland, planmäßig abgestellt, was zusätzliche Kosten verursachte. Dies führte bei Aminen und Polyalkoholen zu einem Margendruck. Sowohl die Aufwendungen für die Inbetriebnahme neuer Anlagen, als auch der Kauf der Novolyte wie auch die Modernisierung von Anlagen trieben die Kosten in die Höhe. Trotz gestiegener Absatzmengen blieb das Ergebnis der Betriebstätigkeit daher unter dem sehr hohen Wert des Vorjahres.
Insgesamt expandierte der Umsatz an Dritte des Segments "Chemicals" im Geschäftsjahr 2012 um 6,7% auf 13,82 (12,96) Mrd. Euro. Mengeneffekte trugen mit minus 3%, Preiseffekte mit minus 2%, Portfoliomaßnahmen mit plus 8% und Währungseffekte mit plus 4% zum Plus bei. Der Segmentumsatz inklusive der Transfers zwischen den Segmenten lag bei 19,55 (19,25) Mrd. Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel das Ergebnis (EBITDA) jedoch um 24,4% auf 2,41 (3,19) Mrd. Euro. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 17,4 (24,6)%. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab um satte 29,6% auf 1,72 (2,44) Mrd. Euro nach.
Das Segment "Plastics" (Kunststoffe) ist in die beiden Unternehmensbereiche "Performance Polymers" und "Polyurethane" unterteilt. "Performance Polymers" sind technische Kunststoffe wie Ultramid sowie Ultradur und Ultraform u.a. für die Automobil- und Elektroindustrie sowie Faservorprodukte für die Textilindustrie. Dazu zählen auch Polyamid und Polyamidvorprodukte sowie das Schaumstoffvorprodukt für die Bauindustrie Neopor und der Schaum Styropor. Die bioabbaubaren Kunststoffe ecoflex und Eecovio finden vor allem in der Verpackungsindustrie Anwendung. Der Umsatz gab 2012 um 0,5% auf 5,11 (5,14) Mrd. Euro nach. Positive Währungseffekte wurden hier von niedrigeren Absatzmengen aufgezehrt. Zwar konnten bei einigen Spezialitäten die Preise erhöht werden, aber trotz gestiegener Rohstoffkosten konnten insbesondere bei Polyamidvorprodukten keine flächendeckenden Preissteigerungen durchgesetzt werden. Verschärft wurde diese Situation durch die Eröffnung neuer Produktionsanlagen für Polyamidvorprodukte in China. Starke Impulse bei den technischen Kunststoffen kamen jedoch von der Automobilindustrie in Nordamerika und Asien. Das Geschäft mit Schäumen hingegen stagnierte aufgrund der schwachen privaten Bauindustrie in Südeuropa. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit verfehlte aufgrund des schwachen Polyamidvorproduktegeschäfts und geringerer Margen das Vorjahresniveau.
Im Bereich "Polyurethanes" sieht sich BASF als einer der führenden Hersteller weltweit. Das Produktsortiment umfasst die gesamte Palette von PUR-Grundprodukten, darunter auch Polyole und Propylenoxid. Verwendet werden Polyurethane beispielsweise als Hart- und Weichschäume für Haushaltsgeräte oder Matratzen sowie als Spezialkunststoffe im Automobilbau oder in der Schuhindustrie. Der Umsatz wuchs 2012 um 7,5% auf 6,29 (5,85) Mrd. Euro. Dabei konnte der Umsatz in Nordamerika und Asien wachsen, während die Erlöse in Europa mengenbedingt nachgaben. Besonders die Automobilindustrie fragte die BASF-Produkte rege nach, auch wenn dieser positive Impuls in der zweiten Jahreshälfte deutlich nachgab. Nachdem Wettbewerber in Asien und Nordamerika Produktionsausfälle verkraften mussten, konnte BASF im Bereich "Performance Polymers" die Verkaufspreise anheben. So kletterte das Ergebnis der Betriebstätigkeit deutlich über den Vorjahreswert.
Der Umsatz an Dritte des Segments "Plastics" wuchs 2012 um 3,7% auf 11,40 (10,99) Mrd. Euro. Zu diesem trugen Mengeneffekte mit minus 3%, Preise mit plus 2%, Portfoliomaßnahmen mit plus 1% und Währungseffekte mit plus 4% bei. Insbesondere die Automobilindustrie fragte die Produkte des Segments vor allem im ersten Halbjahr rege nach. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 21,7% auf 1,31 (1,68) Mrd. Euro. Das entspricht einer Marge von 11,5 (15,3)%. Das EBIT gab gegenüber dem hohen Vorjahreswert um 30,6% auf 0,87 (1,26) Mrd. Euro nach.
Das Segment "Performance Products" untergliedert sich seit der Übernahme der Ciba im April 2009 in die vier Bereiche "Dispersions & Pigments", "Care Chemicals", "Paper Chemicals" und "Performance Chemicals". Nachdem der bisherige Bereich Care Chemicals 2010 geteilt wurde, umfasst der fünfte Bereich "Nutrition & Health" Produkte und Systemlösungen für den Ernährungs- und Gesundheitsmarkt sowie für die Duft- und Geschmackstoffindustrie. Der Bereich "Paper Chemicals" war mit der Übernahme der Schweizer Ciba Holding AG hinzugekommen. BASF stärkte mit der Ciba-Übernahme seine Position in mehreren Spezialitätenmärkten, insbesondere bei Kunststoffadditiven. Anfang Dezember 2010 konnte zudem das Spezialunternehmen Cognis erworben werden. Dieses wird seither fast vollständig in das Segment "Performance Products" einbezogen. 2011 kostete die Cognis-Integration 238 Mill. Euro. Ab 2015 sollen Synergien in Höhe von 290 Mill. Euro jährlich gehoben werden.
Der ehemalige Bereich "Acrylics & Dispersions" heißt seit der Übernahme der Ciba und deren Integration in den BASF-Konzern "Dispersions & Pigments". Hier sind nun die BASF- und Ciba-Geschäfte mit Rohstoffen für die Lack- und Anstrichmittelindustrie zusammengefasst. Neben Polymerdispersionen stellt BASF hier Pigment, Harze, Hochleistungsadditive und Formulierungsadditive her. Diese finden Anwendung in Anstrichmitteln und Lacken aber auch in Produkten für die Bauindustrie, in Klebstoffen, in der Faserbindung und in Elektronikgeräten. Mit einem Umsatzplus von 4,8% auf 3,68 (3,51) Mrd. Euro war dieser Bereich 2012 abermals gewachsen. Die Nachfrage aus Nordamerika und aus dem asiatisch-pazifischen Raum war im abgelaufenen Jahr generell rege. In Europa wurden allerdings Pigmente weniger stark nachgefragt, wenngleich Harze und Additive insgesamt stärker nachgefragt wurden. Ausgebremst wurde der Umsatz zudem von der Devestition des Geschäfts mit Offsetdruckfarben (IMEX). Geringe Auslastungen wie auch steigende Fixkosten trugen dazu bei, dass das Ergebnis der Betriebstätigkeit 2012 unter dem Vorjahreswert lag.
Im Bereich "Care Chemicals" bediente der Konzern die Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie mit Polymeren, Tensiden, UV-Filtern, Komplexbildnern und anderen Spezialitäten für die chemisch-technische Industrie. Hinzu kamen Vitamine, Carotinoide und Enzyme für die Human- und Tierernährung sowie Koffein und Ibuprofen und weitere Hilfsstoffe für die Pharmaindustrie. 2010 wurde der Bereich aufgeteilt in "Care & Chemicals" einerseits und "Nutrition & Health" andererseits. Seither umfasst "Care Chemicals" Produkte und Systemlösungen für Reinigung, Pflege, Kosmetik und Hygiene. So sind die BASF-Geschäfte "Personal Care", "Hygiene", "Home Care" und "Formulation Technologies" mit dem ehemaligen Cognis-Segment "Care Chemicals" hier verschmolzen. Der Umsatz sank 2012 um 4,2% auf 4,96 (5,17) Mrd. Euro. Der rückläufige Absatz konnte hier nur bedingt von positiven Währungseffekten kompensiert werden. Hohe Rohstoffpreise insbesondere bei erdölbasierten Produkten führten dazu, dass Kunden ihre Lagerbestände nicht aufbauten. Allerdings konnte das Spezialitätengeschäft mit Großkunden ausgeweitet werden. Dennoch waren die Kapazitäten insgesamt weniger stark ausgelastet. Sinkende Margen trugen dazu bei, dass das Ergebnis der Betriebstätigkeit hinter dem Vorjahr zurückblieb. Dabei hatte 2011 die Integration der Cognis-Aktivitäten zusätzliche Kosten verursacht.
Im Bereich "Nutrition & Health" sind seit der Abtrennung von dem Bereich "Care Chemicals" im August 2010 Produkte und Systemlösungen für den Ernährungs- und Gesundheitsmarkt sowie die Duft- und Geschmackstoffindustrie angesiedelt. Der Bereich umfasst damit Geschäfte mit "Human and Animal Nutrition", "Pharma Incredients & Services" sowie "Aroma Chemicals". Hierin wurden die Cognis-Aktivitäten integriert. Der Umsatz wuchs 2012 um 5,2% auf 1,96 (1,86) Mrd. Euro. Ein gestiegener Absatz und positive Währungseffekte wirkten hier belebend. Dabei zog der Absatz in fast allen Gebieten und Regionen an. Die rege Nachfrage führte gar aufgrund mangelnder Rohstoffe in einigen Produktlinien zu Lieferschwierigkeiten. Wettbewerbsbedingt sinkende Preise bei Vitaminen wurden dabei von Preiserhöhungen in anderen Gebieten aufgefangen. Dennoch konnten die Preiserhöhungen insgesamt nicht mit den wachsenden Rohstoffkosten mithalten, so dass das Ergebnis der Betriebstätigkeit unter das Vorjahresniveau fiel. Dabei war es BASF gelungen, 2012 den Hersteller von hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren Equatec Ltd. zu kaufen. Im Januar 2013 folgte der norwegische Omega-3-Fettsäurenproduzent Pronova BioPharma ASA.
Mit der Ciba-Übernahme wurde der Bereich "Paper Chemicals" ins Leben gerufen. Hier ist das Geschäft mit der Papierindustrie zusammengefasst. Es beinhaltet Dispersionen zur Beschichtung von Papier, funktionale Chemikalien, Prozesschemikalien und Kaolinmineralien. Die breite Palette an Lösungen optimiert die Papierherstellung und verleiht dem Papier bestimmte Eigenschaften, verbessert die Ästhetik und die Leistungscharakteristika von Druckpapier und Karton. Der Umsatz stagnierte hier 2012 bei 1,63 (1,62) Mrd. Euro. Portfoliooptimierungen und Restrukturierungen trugen dazu bei, dass der Absatz leicht zurückging. Stark zeigte sich allerdings das Geschäft mit Polymeren für Papierhersteller. Striktes Kostenmanagement und die Restrukturierungsmaßnahmen trugen dazu bei, dass die Fixkosten sanken. So blieben die Margen stabil und das Ergebnis der Betriebstätigkeit verbesserte sich deutlich.
Im Bereich "Performance Chemicals" produziert BASF Spezialitäten für unterschiedliche industrielle Abnehmerbranchen, darunter Chemikalien zur Herstellung und Veredlung von Leder und Textilien aber auch Pigmente und Harze für die Lack- und Kunststoffindustrie. Darunter befinden sich etwa innovative Schwarzpigmente, die keine langwelligen Sonnenstrahlen absorbieren und dunkle Oberflächen so vor Überhitzung schützen. Für die Automobil-, Raffinerie- und Ölindustrie stellt BASF Bremsflüssigkeiten und Kühlerschutzmittel wie auch Kraftstoffadditive, Raffinerie- und Ölfeldchemikalien her. Seit der Integration der Ciba gehört auch das Ciba-Geschäft mit Kunststoffadditiven und Chemikalien zur Wasserbehandlung zu diesem Bereich. 2012 konnte der Bereich um 3,3% auf 3,64 (3,53) Mrd. Euro deutlich wachsen. Die Erlöse legten vor allem dank höheren Verkaufspreisen und dem stärkeren USD zu. Während insbesondere das Geschäft mit Kunststoffadditiven in Folge eines niedrigen Wachstums in den USA und in China sowie dem schwachen Umfeld in Europa lahmte, konnte der Absatz bei Ölfeld- und Bergbauchemikalien anziehen. Eine strikte Kostenbremse, höhere Preise und der starke USD trieben das Ergebnis der Betriebstätigkeit positiv an. Hatte im Vorjahr noch die Nachfrage in Japan nach der Erdbeben-Katastrophe geschwächelt, so konnten 2012 Versicherungsleistungen für die verursachten Schäden vereinnahmt werden.
Das Segment "Performance Products" konnte 2012 um 1,1% auf einen Umsatz mit Dritten von 15,87 (15,70) Mrd. Euro wachsen. Davon waren minus 2% mengen- und plus 3% währungsbedingtes Wachstum. Inklusive der Transfers zwischen den Segmenten lagen die Erlöse bei 16,33 (16,19) Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 8,6% auf 2,11 (2,31) Mrd. Euro. Die EBITDA-Marge fiel so auf 13,3 (14,7)% zurück. In der Folge fiel das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 5,5% auf 1,29 (1,36) Mrd. Euro. Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem die niedrigere Auslastung der Anlagen und angezogene Forschungskosten. Im Vorjahr hatte vor allem die Integration der Cognis zum Wachstum beigetragen.
Im Segment "Functional Solutions" bietet BASF branchen- und kundenspezifische Produkte und Systemlösungen für die Automobil-, Chemie- und Bauindustrie. Das Segment gliedert sich in die drei Bereiche "Catalysts", "Construction Chemicals" und "Coatings". Der Bereich "Catalysts" entwickelt, produziert und vermarktet Abgas- und Prozesskatalysatoren, Batteriematerialien und erbringt Dienstleistungen auf dem Gebiet Edel- und Nichtedelmetalle. Der Bereich ging 2006 aus der Akquisition der Engelhard Corp. hervor. Engelhard betreibt Abgas- und Prozesskatalysatorengeschäfte sowie das Materials-Services-Geschäft. Ein strategisch wichtiges Ereignis betraf im April 2007 die Akquisition von Guilin REEcat Catalyst Co., Ltd., dem chinesischen Marktführer bei Katalysatoren für Kleinmotoren und Motorräder; damit sei die führende Stellung in Asien ausgebaut worden. 2012 musste der Bereich allerdings ein Umsatzminus von 3,1% auf 6,18 (6,38) Mrd. Euro verbuchen. In der Geschäftseinheit Batteriematerialien konnte ein Zukauf den Umsatz anschieben und in Asien wie auch Nordamerika florierte der Absatz der Fahrzeugkatalysatoren. Chemiekatalysatoren konnten ihren Umsatz ebenfalls deutlich steigern. Allerdings fielen die Erlöse im Edelmetallhandel deutlich. Trotz des vergleichsweise günstigen Marktumfelds und gelungener Produktivitätssteigerungen sank das Ergebnis der Betriebstätigkeit in Folge höherer Rohstoffkosten und Kosten für die neue Geschäftseinheit Batteriematerialien.
Im Bereich "Construction Chemicals" ist BASF weltweit führend bei Betonzusatzstoffen wie Verflüssiger, Verzögerer oder auch Härter. 2006 hatte BASF das Bauchemiegeschäft von Degussa übernommen und diesen Bereich im eigenen Konzern etabliert. Die Betonzusatzmittel sorgen für optimale Betoneigenschaften auch unter extremen Bedingungen. Das Portfolio umfasst dabei Fliesenkleber, Mörtel, Abdicht- und Dämmsysteme wie auch Sport- und Industrieböden. Der Umsatz wuchs 2012 - angetrieben von positiven Währungseffekten - um 6,1% auf 2,32 (2,18) Mrd. Euro. Während das Geschäft in Nordamerika und in Nordeuropa sich gut entwickelte, brach die Nachfrage nach Bauchemikalien in den beiden wichtigen Märkten Deutschland und Frankreich aber auch in Südeuropa deutlich ein. Eine starke Bauaktivität im Nahen Osten, die Akquisition der chinesischen Ji'Ning Hock Mining & Engineering Equipment Co. Ltd. wie auch verbesserte Marktbedingungen in Japan schoben den Umsatz an. Trotz verbesserter Margen und einer Kostenbremse blieb das Ergebnis der Betriebstätigkeit hinter dem Vorjahresniveau zurück. Verantwortlich hierfür waren Kosten für Maßnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit verbessern sollen.
Im Bereich "Coatings" bietet BASF umweltfreundliche Lackierlösungen für Autos aber auch für industrielle Anwendungen. In Südamerika ist der Bereich einer der führenden Hersteller von Bautenanstrichmitteln. Der Umsatz im Bereich "Coatings" konnte 2012 um 5,8% auf 2,96 (2,80) Mrd. Euro zulegen. Während der Absatz in Europa schwächelte, zog die Nachfrage in Asien und Nordamerika an. Im Windschatten der günstigen Bedingungen in der weltweiten Automobilindustrie florierte das Geschäft mit Fahrzeuglacken. Industrielacke wurden vor allem von der russischen Stahlindustrie und für Rotorblätter von Windkraftanlagen rege nachgefragt. Gestiegene Rohstoffkosten konnten nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden. Hatten 2011 noch Sonderbelastungen das Ergebnis gemindert, konnten 2012 Fixkostenanstiege durch Effizienzprogramme kompensiert werden. In der Folge stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit deutlich.
Das Segment "Functional Solutions" erzielte 2012 einen Umsatz mit Dritten von 11,46 (11,36) Mrd. Euro, das entspricht einem marginalen Plus von 0,9%. Mengenbedingt sank der Umsatz um 3% und preisbedingt um 2%, während Wechselkurse das Wachstum um 4% und Portfoliomaßnahmen 2% anfachten. Die Umsätze inklusive der Transfers legten um 1% auf 11,66 (11,56) Mrd. Euro zu. Das EBITDA brach um 2,9% auf 894 (921) Mill. Euro ein. In der Folge fiel auch die EBITDA-Marge auf 7,8 (8,1)%. Das EBIT wuchs nach einem Umsatzrückgang im Vorjahr um 1,9% auf 435 (427) Mill. Euro.
Im Segment "Agricultural Solutions" konzentriert sich BASF auf Wirkstoffe und Formulierungen zur Verbesserung der Gesundheit sowie des Ertrags von Kulturpflanzen. Beim Pflanzenschutz handelt es sich um Produkte, mit denen landwirtschaftliche Anbauprodukte vor Pilzbefall, Schädlingen und Unkräutern geschützt werden. Darüber hinaus entwickelt BASF Plant Science auf der Grundlage der Bio- und Gen-Technik Pflanzen für eine effizientere Landwirtschaft, eine gesündere Ernährung und die Nutzung als nachwachsende Rohstoffe. Der Umsatz an Dritte stieg im Berichtsjahr um 12,3% auf 4,68 (4,17) Mrd. Euro (plus 6% mengen-, plus 1% preis- und plus 5% währungsbedingt). Der Umsatz inklusive des Transfers zwischen den Segmenten wuchs um 12% auf 4,71 (4,19) Mrd. Euro. Fungizide haben einen Anteil am Segmentumsatz von 45%, gefolgt von Herbiziden mit 34% und Insektiziden und Sonstigen mit 21%. Im November 2012 konnte BASF die US-amerikanische Becker Underwood kaufen, ein Anbieter im Bereich biologische Saatgutbehandlung. In der Folge wurde die Geschäftseinheit "Functional Crop Care" etabliert, in der Forschungs-, Entwicklungs- und Marketingaktivitäten in den Bereichen Saatgutbehandlung, biologischer Pflanzenschutz, Pflanzengesundheit sowie Wasser- und Nährstoffmanagement angesiedelt werden. 2012 verlief das Geschäft im Bereich "Crop Protection" auch dank höherer Absatzmengen sehr erfolgreich. In Europa konnte der Umsatz deutlich wachsen, während die Erlöse in Nordamerika parallel dank höherer Preise und eines stärkeren USD weiter anzogen. Auch in Asien und in Südamerika konnten die Umsätze deutlich anziehen. Nach wie vor ist Europa der größte Absatzmarkt gefolgt von den USA. Das EBITDA kam um 20,5% auf 1,18 (0,98) Mrd. Euro voran. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 25,3 (23,6)%. Das EBIT wuchs um 27,0% auf 1,03 (0,81) Mrd. Euro.
Das Segment "Oil & Gas" (Wintershall) gliedert sich in die Unternehmensbereiche "Exploration & Production" sowie "Natural Gas Trading". Im Bereich "Exploration & Production" fördert und produziert BASF Gas und Öl in Europa, Nordafrika, Südamerika, Russland und am Kaspischen Meer. Der Umsatz im Bereich "Exploration & Production" lag 2012 mit 5,33 (3,18) Mrd. Euro um 67,5% über dem Vorjahresniveau. 2012 konnte BASF eine Kooperation mit der staatlichen Ölgesellschaft von Abu Dhabi, ADNOC, eingehen, womit die Präsenz des Konzerns im Nahen Osten gestärkt wird. Nachdem die Erdölproduktion 2011 von Februar bis Oktober stillgestanden hatte, konnte 2012 wieder durchgängig gefördert werden, was sich positiv auf die Absatzmengen auswirkte. Die Erdöl- und Erdgasproduktion wuchs so um 27% auf 144 Mill. Barrel Öläquivalent.
Im Bereich "Natural Gas Trading" arbeitet BASF über die WINGAS-Gruppe mit der russischen Gazprom zusammen. Wingas Transport betreibt dabei eine Ferngasleitung, die Westeuropa mit den Gasfeldern in Sibirien verbindet. In Rehden (Niedersachsen) betreibt BASF zudem den größten Erdgasspeicher Westeuropas und besitzt im österreichischen Haidach weiter Anteile an einem Speicher. Die Erlöse im Bereich "Natural Gas Trading" wuchsen 2012 um satte 28,2% auf 11,37 (8,87) Mrd. Euro. Hierzu hatte der Absatz im Inland auf 471 Mrd. kWh und im Ausland auf 266 Mrd. kWh gesteigert werden können. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit konnte ebenfalls deutlich zulegen, wobei auch der erstmals ganzjährige Betrieb der Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) zum Ergebnisanstieg beitrug.
Im Segment "Oil & Gas" kam der Umsatz 2012 um 38,6% auf 16,70 (12,05) Mrd. Euro voran. Dieser Sprung resultierte aus einem Mengeneffekt mit plus 29% und einem Preis- und Währungseffekt von plus 10%. Inklusive der Transfers mit anderen Segmenten lagen die Erlöse bei 17,84 (13,07) Mrd. Euro, ein Plus von 37%. Das EBITDA sprang um 80,5% auf 4,72 (2,61) Mrd. Euro nach oben. Damit wuchs die EBITDA-Marge auf 28,3 (21,7)%. Das EBIT kletterte um 84,9% auf 3,90 (2,11) Mrd. Euro.
Im Bereich "Sonstige" konnte 2011 das Styrolkunststoffgeschäft in das Joint Venture Styrolution eingebracht werden. Es wird hier at-Equity konsolidiert. Im Gegenzug trennte sich BASF 2012 vom Düngemittelgeschäft. Damit sank der Umsatz auf 4,79 (6,28) Mrd. Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit sackte auf minus 267 (plus 178) Mill. Euro.
Ergebnis bleibt hinter gutem Vorjahr zurück
Nachdem der Konzern 2011 wichtige Projekte wie der erste Strang der Nord-Stream-Pipeline oder die zweite Ausbaustufe des Verbundstandortes in Nanjing vermelden konnte, blieb BASF auch 2012 auf Wachstumskurs. Sowohl Umsatz als auch das Betriebsergebnis wuchsen deutlich über das gute Vorjahresniveau. Dabei erzielte das Unternehmen in den beiden Segmenten "Oil & Gas" und " Agricultural Solutions" neue Rekordwerte. Enttäuschend verlief hingegen das Chemiegeschäft, so dass der Konzernjahresüberschuss hinter dem Vorjahresergebnis zurückblieb. Verantwortlich für die Schwäche im Chemiesegment war eine weltweite Wachstumsdelle im globalen Chemiegeschäft.
Der Umsatz kletterte dabei dank der guten Nachfrage im Segment "Agricultural Solutions" und höheren Absatzmengen im Segment "Oil & Gas" (Erdgashandel und Erdölproduktion in Lybien) um 7,1% auf 78,73 (i.V. 73,50) Mrd. Euro. Der Preiseffekt trug mit plus 1%, der Währungseffekt mit plus 4% und Devestitionen im Düngemittel- und Styrolkunststoffgeschäft mit minus 1% zum Umsatzplus bei. Das umsatzstärkste Segment ist "Oil & Gas" mit einem Anteil an den Konzernerlösen von 21%, gefolgt von "Performance Products" mit 20%, "Chemicals" mit 18%, "Functional Solutions" mit 15%, "Plastics" mit 14% sowie "Agricultural Solutions" mit 6%. "Sonstige" kamen auf 6% des Konzernumsatzes.
Regional konnte BASF 2012 insbesondere in "Europa" zulegen. Hier wuchsen die Erlöse 2012 um 11% auf 45,67 (41,04) Mrd. Euro, daran hatte "Deutschland" einen Anteil von 32,72 (28,82) Mrd. Euro. Deutlich war auch der Anstieg in "Südamerika, Afrika und dem Nahen Osten". Hier legten die Erlöse um 3% auf 4,55 (4,42) Mrd. Euro zu. In "Asien-Pazifik" kletterten die Umsätze um 5% auf 13,92 (13,32) Mrd. Euro. Lediglich in "Nordamerika" musste BASF gegenüber dem Vorjahr Einbußen von 1% auf 14,60 (14,73) Mrd. Euro hinnehmen. Damit machte "Deutschland" 42% der Gesamterlöse aus, gefolgt vom restlichen "Europa" mit 16%, "Nordamerika" mit 18%, "Asien-Pazifik" mit 18% und die Region "Südamerika, Afrika, Naher Osten" mit 6%.
Parallel zum Umsatzplus legten auch die Kosten weiter zu. Dabei gelang es dem Konzern, trotz gestiegener Rohstoffkosten den Anstieg der Herstellungskosten unterproportional zu halten, so dass das Bruttoergebnis auf 20,71 (19,51) Mrd. Euro wachsen konnte. Mit 7,64 (7,32) Mrd. Euro legten auch die Vertriebskosten deutlich zu und der Verwaltungsaufwand wuchs auf 1,39 (1,32) Mrd. Euro.
Mit 3,54 (3,41) Mrd. Euro nahmen die Abschreibungen zum Vorjahr zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs in Relation zum Umsatz mit einem Plus von 4,4% auf 12,52 (11,99) Mrd. Euro nur unterproportional. Die EBITDA-Marge gab somit auf 15,9 (16,3)% nach. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Sondereinflüssen kam um 5,1% auf 8,88 (8,45) Mrd. Euro voran. Nach Sondereinflüssen nahm es 2012 sogar um 4,5% auf 8,98 (8,59) Mrd. Euro zu. 2011 lag der positive Saldo der Sondereinflüsse auch dank der Einbringung des Styrolkunststoffgeschäfts in ein Joint Venture insgesamt bei plus 139 Mill. Euro. 2012 fielen die positiven Sonderbelastungen auf 95 Mill. Euro. Immens gestiegen waren 2012 dabei die Sonderbelastungen für verschiedene Strukturmaßnahmen wie auch auf die Wertberichtigung auf ein Projekt zur Entwicklung eines norwegischen Ölfelds. Das Zinsergebnis konnte 2012 mit minus 573 (minus 574) Mill. Euro konstant gehalten werden, verharrte aber damit deutlich in den roten Zahlen. Das Beteiligungsergebnis gab auf 203 (984) Mill. Euro nach. Im Vorjahr konnte BASF nach der Veräußerung des Anteils an der K+S AG ein dickes Plus beim Beteiligungsergebnis einfahren. Dieser positive Effekt fehlte 2012.
Mit einem Minus von 6,0% gab das Vorsteuerergebnis auf 8,44 (8,97) Mrd. Euro nach. An den Fiskus musste der Konzern mit 3,21 (2,37) Mrd. Euro deutlich höhere Steuern als noch 2011 abführen. Dabei war der Verkauf der K+S-Anteile im Vorjahr überwiegend steuerfrei gewesen. Nach Anteilen Dritter von minus 343 (minus 415) Mill. Euro brach der Konzernjahresüberschuss unter dem Strich um 21,2% auf 4,88 (6,19) Mrd. Euro ein. Das Ergebnis je Aktie gibt BASF mit 5,31 (6,74) Euro an. Mit 2,60 (2,50) Euro je Aktie wurde die Rekorddividende des Vorjahres abermals angehoben.
Anmerkung: Für das Geschäftsjahr 2005 bilanzierte BASF erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS. Die Vorjahreswerte wurden angepasst. Zuvor bilanzierte BASF nach den amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften US-GAAP.
Umsatz und Ergebnis sollen 2013 in allen Bereichen wachsen
Die Unternehmensführung prognostiziert, dass 2013 ein anspruchsvolles Jahr für den Chemieriesen wird. Die Annahmen gehen von einem leichten Wachstum der Weltwirtschaft aus. Dabei wird sich die Chemieindustrie weltweit weiter erholen und die Schwellenländer das Wachstum stützen. Auch ohne Akquisitionen soll der Absatz 2013 weiter zulegen. Vor diesem Hintergrund soll sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis der Betriebstätigkeit des Konzerns auch in Folge von Anpassungen in der Organisation und der Segmentstruktur weiter anziehen. Wachsen sollen dabei alle Segmente bis auf den Bereich "Sonstige". Das formulierte Programm STEP soll die Produktivität stärken und interne Prozesse in allen Bereichen und Regionen neu strukturieren. Ab Ende 2015 soll es jährlich rund 1 Mrd. Euro zum Ergebnis beisteuern. Um die eigene Innovationskraft auch weiterhin zu stärken, werden 2013 die Ausgaben für Forschung und Entwicklung weiter steigen. Parallel sollen die Investitionen in Sachanlagen steigen. Chancen sieht BASF in der Förderung von Schiefergas in Nordamerika. Auch für 2014 erwartet das Management einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis. BASF strebt an, auch weiterhin zwei Prozentpunkte über der globalen Chemieproduktion zu wachsen.
Konzentration auf die Kernkompetenzen
In ihrer heutigen Struktur ist die frühere Badische Anilin und Soda Fabriken AG im Jahre 1952 als eine der drei großen Nachfolgegesellschaften aus der I.G. Farbenindustrie AG hervorgegangen. Konzentration auf die Kernkompetenzen war in den vergangenen Jahren ein wesentliches Element der Firmenpolitik. So wurde 1996 das jahrelang hochdefizitäre Magnetproduktegeschäft an die koreanische KOHAP-Gruppe veräußert. Bei der Großcomputerfirma Comparex wurde die Beteiligung zunächst von 100% auf 60% reduziert; 1998 folgte der Abbau auf 25%. Nachdem der geplante Verkauf der Beteiligung an der K+S AG an die kanadische Potash Corp. of Saskatchewan an dem Veto des Bundeskartellamtes gescheitert war, hat BASF 1997 zunächst einen Anteil von 25% an Finanzinvestoren veräußert; weitere rund 25% wurden 1998 abgegeben. Ende 2003 war die BASF noch mit rund 10% an K+S beteiligt.
Im zweiten Quartal 2008 führte BASF einen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 durch. Dabei erhöhte sich die Aktienanzahl von 473,02 Mill. Stücken auf 946,0 Mill. Stücke und der rechnerische Nennwert sank von 2,56 auf 1,28 Euro. Die Dividenden der Vorjahre sowie der rechnerische Nennwert wurden rückwirkend angepasst.
| Streubesitz | 92,90% |
| BlackRock, Inc. | 6,96% |
| Commerzbank AG | 0,10% |
| Skandinaviska.. | 0,04% |
| Vorstand (Management) | |
|---|---|
| Dr. Kurt W. Bock |
Vorstands- vorsitzender |
| Dr. Martin Brudermüller | |
| Dr. Hans-Ulrich Engel | |
| Michael Heinz | |
| Dr. Andreas Kreimeyer | |
| Dr. Harald Schwager | |
| Wayne T. Smith | |
| Margret Suckale | |
| Aufsichtsrat (Directors) | |
|---|---|
| Dr. Eggert Voscherau |
Aufsichtsrats- vorsitzender |
| Ralf-Gerd Bastian | |
| Wolfgang Daniel | |
| Prof. Francois N. Diederich | |
| Michael Diekmann | |
| Dr. Franz Fehrenbach | |
| Max Dietrich Kley | |
| Robert Oswald | |
| Denise Schellemans | |
| Anke Schäferkordt | |
| Ralf Sikorski | |
| Michael Vassiliades | |
| Unternehmen | Bet. |
|---|---|
| SYGNIS PHARMA.. | 2,48% |