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Repsol S.A. Acciones Port. EO 1

21.11.14  08:10:34 Uhr

17,755 EUR

-0,75%  [-0,135]

KGVe:
13,4109

DIVe:
11,56%

Typ: Aktie   WKN: 876845

 
REPSOL S.A.
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REPSOL S.A.
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infoaccionistas@repsol.com
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Repsol S.A. (zuvor Repsol YPF S.A.) ist ein international agierender spanischer Gas- und Ölproduzent. In Spanien ist Repsol Marktführer und zählt international zu den zehn größten Öl- und Gasproduzenten. Repsol sucht, erschließt und produziert Rohöl und Erdgas, transportiert Ölprodukte, Flüssiggas und Erdgas und raffiniert und produziert eine große Bandbreite an Ölprodukten. Zudem vertreibt der Konzern Öl-Produkte und -Derivate, petrochemische Produkte, Flüssig- und Erdgas. Die Erzeugung, der Transport und die Vermarktung von Strom runden das Angebotsspektrum ab. Mit dem Konzernsitz in Spanien agiert die Gruppe in rund 30 Ländern weltweit. Seit der Neustrukturierung in 2008 ist das operative Geschäft in die Geschäftsbereiche "Upstream", "LNG" (Flüssiggas) und "Downstream" und "Gas Natural Fenosa" sowie "Corporation" eingeteilt. Repsol hält einen Anteil von 30% (Stand Ende 2013) an Gas Natural Fenosa.


Repsol verfügt über Anteile an Förder- und Produktionsanlagen in mehr als 20 Ländern. Zudem betreibt Repsol eigene Raffinerien und hält Anteile an solchen. Die Repsol-Aktivitäten in Argentinien im Bereich Förderung und Verarbeitung von Kohlenwasserstoffen wurden 2012 vom argentinischen Staat enteignet, der die Mehrheitsanteile bei den Repsol-Töchtern YPF SA und YPS Gas SA übernahm. Für die Enteignung erhielt der Konzern zunächst keine Entschädigungszahlungen, fordert jedoch ein angemessenes Angebot für die enteigneten Aktien. In Folge dieser Transaktion fiel das ehemalige Segment "YPF" weg. Im Februar 2014 wurde mit der argentinischen Regierung eine Entschädigungszahlung von 5,0 Mrd. US-Dollar vereinbart.


Der Verkauf der Ölprodukte läuft über ein breites Netzwerk von Tank- und Verkaufsstellen in Europa und Lateinamerika. Neben der Produktion von Erdgas und Öl hat Repsol hochwertige Öl-Produkte entwickelt. Das Petrochemiegeschäft ist in Südeuropa und den Mercosur-Staaten stark.


Im Herbst 2013 und zum Jahresbeginn 2014 trennte sich Repsol von einem Teil seiner LNG-Aktivitäten, Atlantic LNG and Perú LNG, die für insgesamt 4,3 Mrd. Euro an Shell gingen. Nachdem der Konzern die Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009 deutlich zu spüren bekam, kehrte er bereits 2010 wieder auf den Wachstumspfad zurück, der in den beiden Folgejahren fortgesetzt werden konnte. Im Geschäftsjahr 2013 hingegen büßte der Konzern über 3 Mrd. Euro Geschäftsvolumen ein und das Jahresergebnis stürzte auf knapp 200 Mill. Euro. Das Ergebnis litt vor allem unter den außerplanmäßigen Abschreibungen von 1,23 Mrd. Euro für die erreichte Vereinbarung mit der argentinischen Regierung sowie von 1,11 Mrd. Euro auf LNG-Aktiva, die nicht in dem Verkauf an Shell enthalten waren. In Bezug auf die Geschäftsentwicklung war 2013 durch Zuwächse in der Produktivität und bei den Öl-und Gasreserven geprägt.


Die Umsatzerlöse gingen auf 54,7 (i.V. 57,2) Mrd. Euro zurück. Im Segment "Upstream" verbuchte der Konzern bei den betrieblichen Erlösen einen Rückgang auf 5,02 (5,70) Mrd. Euro. Das Segment "LNG" wuchs dagegen kräftig auf 4,84 (2,99) Mrd. Euro. Mit 44,9 (46,0) Mrd. Euro war das Segment "Downstream" das umsatzstärkste. "Gas Natural Fenosa" kam auf Erlöse von 7,47 (7,59) Mrd. Euro und im Segment "Corporacion" schrumpften die Erlöse auf 0,49 (1,48) Mrd. Euro. Zu Konsolidierungszwecken müssen 3,12 (4,16) Mrd. Euro abgezogen werden.


Den Erlösen standen Materialaufwendungen in Höhe von 43,2 (44,5) Mrd. Euro gegenüber und auch die Personalaufwendungen legten auf 2,04 (1,98) Mrd. Euro zu. Die Abschreibungen blieben mit 2,56 (2,59) Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert. Das Zinsergebnis konnte auf minus 801 (minus 866) Mill. Euro verbessert werden, das Beteiligungsergebnis hingegen schrumpfte auf 48 (117) Mill. Euro. Mit 1,18 (3,72) Mil. Euro wurde das Vorsteuerergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert. Die an den Fiskus abgeführten Steuern blieben mit 947 Mill (1,58 Mrd.) Euro unter dem Vorjahreswert. Nach Anteilen Dritter von minus 38 (minus 75) Mill. Euro stürzte der Konzernjahresüberschuss unter dem Strich auf 195 Mill. (2,06 Mrd.) Euro. Die aufgegebenen Geschäftsbereiche fassten für 2012 u.a. die enteigneten Aktivitäten in Argentinien zusammen, 2013 kamen die an Shell abgegebenen LNG-Aktivitäten hinzu. Das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen ist mit minus 648 (plus 170) Mill. Euro angegeben. Das Ergebnis je Aktie beziffert der Konzern auf 0,15 (1,70) Euro. Die Dividende wurde in Folge des Gewinneinbruchs mit 0,50 (0,96) Euro je Aktie im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert. Beim Blick auf die Kennzahlen bleibt zu beachten, dass der Konzern 2005 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS bilanzierte und das Vorjahr zur besseren Vergleichbarkeit rückwirkend angepasst wurde.


Im März 2005 ging Repsol mit Acciona eine Kooperation ein, in deren Folge gemeinsam an Bio-Diesel-Raffinerien gearbeitet werden sollte. 2006 erwarb Repsol über Gas Natural für rund 13 Mill. Euro einen Anteil von 30,8% an der Petroleum Oil & Gas Espana SA. 2008 erwarb der Konzern über Gas Natural 100% der Anteile an der italienischen Pitta Construzioni SpA. Der Kaufpreis lag bei 8 Mill. Euro, wobei gemeinsam mit Gas Natural große Synergien gehoben werden sollten.


Im September 2009 unterbreitete Gas Natural SDG im Zuge einer Kapitalerhöhung um 26,20 Mill. Aktien den Kleinaktionären der Union Fenosa ein Kaufangebot. In der Folge sank der Anteil von Repsol YPF an Gas Natural auf 30,89% (Ende Dezember 2010). Gas Natural erreichte damit eine Mehrheit im Board of Directors der Union Fenosa und konnte schließlich nach der Genehmigung der Kartellbehörden seinen Anteil sukzessive auf 95,2% ausweiten. Gas Natural tritt seither unter dem Namen Gas Natural Fenosa auf. Die Kosten der schrittweisen Transaktion wurden auf 4,88 Mrd. Euro beziffert. Im Gegenzug trennte sich Gas Natural für 99 Mill. Euro von einem 13%-Anteil an Indra Sistemas, womit lediglich eine Position von 5% bestehen blieb. Gas Natural trennte sich im April 2012 von den verbliebenen Anteilen an Indra Sistemas.


Die Geschichte der Repsol beginnt 1981 mit der Zusammenlegung der staatlichen spanischen Ölfirmen in der INH. Aus dieser geht 1986 Repsol hervor. Zwei Jahre später geht Repsol international an die Börsen. 1997 erfolgt der Rückzug des Staates aus Repsol und ein Jahr später bietet Repsol im Zuge der Privatisierung für die YPF. Die Hauptversammlung beschloss im Mai 2012 die Umfirmierung von Repsol YPF S.A. in Repsol S.A.


Aktionärsstruktur

Institutional.. 42,00%
Criteria Caix.. 12,02%
Spain Minority 10,80%
Spain Institu.. 9,90%
Sacyr Vallehe.. 9,38%
Pemex 9,34%
Streubesitz 6,56%

Leitende Positionen

Vorstand (Management)
Aufsichtsrat (Directors)

Beteiligungen

(an anderen Unternehmen)
Unternehmen Bet.
GAS NATURAL S.. 30,00%

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