Repsol S.A. Acciones Port. EO 1


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ES-28046 Madrid
Repsol YPF S.A. ist ein international agierender spanischer Gas- und Ölproduzent. In Spanien und in Argentinien gehört Repsol YPF zu den Marktführern und international zu den zehn größten Öl- und Gasproduzenten. Seit der Neustrukturierung in 2008 ist das operative Geschäft in die Geschäftsbereiche Upstream, LNG (Flüssiggas) und Downstream wie YPF und Gas Natural Fenosa sowie Corporation eingeteilt. Zur Gruppe gehören neben YPF S.A. auch Anteile an Gas Natural SDG, S.A.. Repsol YPF verfügt über Anteile an Förder- und Produktionsanlagen in mehr als 20 Ländern. Zudem betreibt Repsol YPF eigene Raffinerien in Spanien, Argentinien und in Peru. Hinzu kommen Anteile an Raffinerien in Argentinien und Brasilien. Der Verkauf der Ölprodukte läuft über ein breites Netzwerk von Verkaufsstellen in Europa und Lateinamerika. Neben der Produktion von Erdgas und Öl hat Repsol YPF hochwertige Öl-Produkte entwickelt. Die Petrochemiesparte ist vor allem in Südeuropa und den Mercosur-Staaten stark.
Nachdem der Konzern die Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009 harsch zu spüren bekam, kehrte der Konzern bereits 2010 wieder auf den Wachstumspfad zurück. 2011 konnte der Konzern seine Umsätze dann sogar auf 60,12 (i.V. 53,66) Mrd. Euro steigern. Die Umsätze inklusive der Umsätze aus Dienstleistungen kamen auf 61,50 (55,54) Mrd. Euro voran. Spanien trug hierzu mit 29,04 (25,98) Mrd. Euro bei, die europäischen Länder 5,59 (5,69) Mrd. Euro und die OECD-Länder mit 6,77 (3,02) Mrd. Euro. In Argentinien erzielte der Konzern Erlöse in Höhe von 9,63 (9,20) Mrd. Euro und in den anderen Ländern von 10,47 (11,64) Mrd. Euro. Die betrieblichen Erlöse (operating revenue) legten gar auf 63,73 (60,43) Mrd. Euro zu. Im Segment Upstream musste der Konzern bei den betrieblichen Erlösen einen Rückgang auf 3,71 (6,91) Mrd. Euro verbuchen. Das Segment LNG wuchs hingegen deutlich auf 2,66 (1,33) Mrd. Euro. Mit 41,19 (36,36) Mrd. Euro war das Segment Downstream das umsatzstärkste. YPF kam auf betriebliche Erlöse von 11,11 (11,10) Mrd. Euro, Gas Natural Fenosa auf 6,56 (6,16) Mrd. Euro und das Segment Corporation gab auf 424,0 (473,0) Mill. Euro zu. Zu Konsolidierungszwecken müssen 1,92 (1,91) Mrd. Euro abgezogen werden.
Den Erlösen standen Materialaufwendungen in Höhe von 42,90 (36,18) Mrd. Euro gegenüber und auch die Personalaufwendungen legten auf 2,58 (2,41) Mrd. Euro zu. Dabei konnten die Abschreibungen mit 3,52 (3,95) Mrd. Euro begrenzt werden und auch das Zinsergebnis konne mit minus 774,0 (minus 927,0) Mill. Euro deutlich angehoben werden, wenngleich es weiterhin in der Verlustzone verharrte. Zudem blieb das Beteiligungsergebnis mit 75,0 (76,0) Mill. Euro zum Vorjahr nahezu konstant. Allerdings gab das Vorsteuerergebnis auf 4,06 (6,69) Mrd. Euro nach. Die an den Fiskus abgeführten Steuern lagen mit 1,51 (1,74) Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert. Nach Anteilen Dritter von minus 351,0 (minus 254,0) Mill. Euro fiel der Konzernjahresüberschuss unter dem Strich auf 2,19 (4,69) Mrd. Euro. Dabei gibt der Konzern das Ergebnis je Aktie mit 1,80 (3,84) Euro an. Die Dividende wurde trotz Ergebnisminus auf 1,05 (0,43) Euro je Aktie deutlich angehoben.
Beim Blick auf die Kennzahlen bleibt zu beachten, dass der Konzern 2005 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS bilanzierte und das Vorjahr zur besseren Vergleichbarkeit rückwirkend angepasst wurde.
Im März 2005 ging Repsol mit Acciona eine Kooperation ein, in deren Folge gemeinsam an Bio-Diesel-Raffinerien gearbeitet werden sollte. 2006 erwarb Repsol über Gas Natural für rund 13 Mill. Euro einen Anteil von 30,8% an der Petroleum Oil & Gas Espana, S.A. 2008 erwarb der Konzern über Gas Natural 100% der Anteile an der italienischen Pitta Construzioni SpA. Der Kaufpreis lag bei 8 Mill. Euro, wobei gemeinsam mit Gas Natural große Synergien gehoben werden sollten.
Im September 2009 unterbreitete Gas Natural SDG im Zuge einer Kapitalerhöhung um 26,20 Mill. Aktien den Kleinaktionären der Union Fenosa ein Kaufangebot. In der Folge sank der Anteil von Repsol YPF an Gas Natural auf 30,89% (Ende Dezember 2010). Gas Natural erreichte damit eine Mehrheit im Board of Directors der Union Fenosa und konnte schließlich nach der Genehmigung der Kartellbehörden seinen Anteil sukzessive auf 95,2% ausweiten. Die Kosten der schrittweisen Transaktion wurden auf 4,88 Mrd. Euro beziffert. Im Gegenzug trennte sich Gas Natural für 99 Mill. Euro von einem 13%-Anteil an Indra Sistemas, womit lediglich eine Position von 5% bestehen blieb.
Die Geschichte der Repsol beginnt 1981 mit der Zusammenlegung der staatlichen spanischen Ölfirmen in der INH. Aus dieser geht 1986 Repsol hervor. 1991 wird die Firma Gas Natural gegründet. Zwei Jahre später geht Repsol international an die Börsen. 1997 erfolgt der Rückzug des Staates aus Repsol und ein Jahr später bietet Repsol im Zuge der Privatisierung für die YPF.
Aktionärsstruktur
| Institutional.. | 42,00% |
| Criteria Caix.. | 12,20% |
| Spain Minority | 10,80% |
| Spain Institu.. | 9,90% |
| Sacyr Vallehe.. | 9,53% |
| Pemex | 9,37% |
| Streubesitz | 6,20% |
Leitende Positionen
| Vorstand (Management) |
|---|
| Aufsichtsrat (Directors) |
|---|
Beteiligungen
| Unternehmen | Bet. |
|---|---|
| GAS NATURAL S.. | 30,00% |