Volkswagen AG Vorzugsaktien o.St. o.N.


Berliner Ring 2
D-38440 Wolfsburg
Größter deutscher Automobilproduzent
Der VOLKSWAGEN-Konzern ist der größte europäische Automobilproduzent und konkurriert auch weltweit um den Titel "größter Autobauer". Das Produktportfolio umfasst im Pkw-Segment die Marken VW, Audi, SEAT und SKODA, aber auch Premium-Marken wie Bugatti, Lamborghini und Bentley. 2012 kamen die Stuttgarter Luxusmarke Porsche sowie die Motorradmarke Ducati hinzu. Mit Zukäufen erweiterte der Konzern 2007 und 2011 seine Nutzfahrzeug-Sparte (Lkw und Busse) um Scania und MAN. Das operative Geschäft gliedert sich in die drei industriellen Segmente "Pkw und leichte Nutzfahrzeuge", "Lkw und Busse" sowie "Power Engineering" (Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetriebe, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsysteme). Im Segment "Finanzdienstleistungen" sind die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, die Versicherungen und das Flottengeschäft zusammengefasst.
Gut drei Viertel der Konzernerlöse stammen aus dem Segment mit "Pkw und leichten Nutzfahrzeugen", etwa 12% aus dem Geschäft mit "Lkw und Bussen" sowie Motoren und Getrieben. 10% der Umsätze entfielen auf Finanzdienstleistungen. Zum Konzernergebnis trug das Segment "Finanzdienstleistungen" 2012 mit fast 14% überproportional bei.
Mit der Auslieferung von weltweit insgesamt 9,28 (i.V. 8,27) Mill. Fahrzeugen setzte der Volkswagen-Konzern im abgeschlossenen Geschäftsjahr eine neue Rekordmarke und verbuchte gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von starken 12%. Von den ausgelieferten Fahrzeugen entfielen 9,07 (8,16) Mill. auf den Bereich "Pkw und leichte Nutzfahrzeuge", auf das Segment "Lkw und Busse" 201,6 (104,9) Tsd. Einheiten. Bis auf Seat und Bugatti konnten alle Marken des Konzerns ihre Auslieferungszahlen im Vergleich zum Vorjahr steigern. Neben der Vollkonsolidierung von Porsche ab August 2012 und der erstmalig ganzjährigen Konsolidierung von MAN trug die starke Nachfrage in bestimmten Regionen zu diesem Wachstum bei.
Um jeweils rund ein Viertel legten die Auslieferungen in "Nordamerika" und "Asien-Pazifik" zu. Auch Zentral- und Osteuropa trugen mit einem Plus von 17,6% zum Wachstum bei, ebenso "Südamerika" mit 8,2%. In der Region "Europa/Übrige Märkte"" fiel der Zuwachs mit einem Plus von nur 1,6% dagegen spärlich aus.
Im Automobilbereich entwickelt VW Fahrzeuge und Motoren, produziert und vertreibt die Pkw, Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse und betreibt das Geschäft mit den Originalteilen. Ergänzt wird das Portfolio durch Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetriebe, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen. Seit dem 1. August 2012 gehört die Marke Porsche vollständig zu VW. Zudem wurde mit Ducati eine legendäre Motorradmarke in die Konzernfamilie aufgenommen. Im November 2011 stieß mit der Beteiligung an dem Nutzfahrzeugbauer MAN die zehnte Marke zum Automobilgeschäft hinzu. Bereits im Juli 2008 erhöhte VW seinen Anteil an dem skandinavischen Nutzfahrzeughersteller Scania auf 68,6%. Seither wird Scania als neunte Marke vollkonsolidiert. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wuchs der Automobilabsatz um 11,8% auf 9,34 (8,36) Mill. Fahrzeuge. Gleichzeitig konnte die Automobilproduktion um 9,0% auf 9,26 (8,49) Mill. Fahrzeuge gesteigert werden.
Im tragenden Segment "Pkw und leichte Nutzfahrzeuge" wuchsen die Umsatzerlöse 2012 insgesamt auf 158,1 (138,7) Mrd. Euro. Das operative Ergebnis des Segments konnte auf 10,79 (9,89) Mrd. Euro gesteigert werden. Wichtigster Umsatzfaktor dieses Segments sind die Volkswagen Pkw. Im Geschäftsjahr 2012 wurden insgesamt 5,74 (5,09) Mill. Fahrzeuge der Marke Volkswagen ausgeliefert, ein sattes Plus von 12,7%. Bei der Produktion legte der Konzern um 9,5% auf 5,77 (5,27) Mill. VW-Fahrzeuge zu. Von den 5,77 (5,27) Mill. produzierten Einheiten der Marke VW war der in China beliebte Passat/Santana 2012 erneut das volumenstärkste Modell. Hiervon produzierte VW 1,31 (1,15) Mill. Fahrzeuge. Mit 1,06 (0,90) Mill. Fahrzeugen hielt der Jetta/Bora den zweiten Platz noch vor dem einstigen Zugpferd Golf, dessen Produktion 2012 auf 826 (914) Tsd. Fahrzeuge schrumpfte und der damit auf Rang drei zurückfiel. Auch bei Polo und Gol gingen die Produktionszahlen in 2012 zurück. Zum Modellportfolio gehören ferner der Tiguan, Touran, Fox, up!, Beetle, Touareg, CC, Sharan, Suran, Scirocco, Polo Classic/Sedan, Eos, Parati und Phaeton. Insgesamt konnte der Absatz um 9,0% auf 4,85 (4,45) Mill. Fahrzeuge angehoben werden. Regional betrachtet zogen die Auslieferungen vor allem in Russland, den USA und China mit Steigerungsraten zwischen 25 und 40% kräftig an. Dabei überzeugte VW mit der siebten Auflage des Erfolgsmodells Golf und dem eco up! mit Erdgasantrieb, die beide in 2012 neu auf den Markt kamen. Premiere feierte 2012 auch die dritte Generation des Beetle Cabriolets. Die Umsatzerlöse mit den VW-Pkw konnten um 9,8% auf 103,9 (94,69) Mrd. Euro expandieren. Das operative Ergebnis fiel allerdings mit einem leichten Minus von 4,1% im Vergleich zum Vorjahr auf 3,64 (3,80) Mrd. Euro. Die operative Marge ging entsprechend auf 3,5 (4,0)% zurück.
Die Markengruppe Audi lieferte im abgeschlossenen Geschäftsjahr mit 1,46 (1,30) Mill. Fahrzeugen 11,7% mehr Autos aus als ein Jahr zuvor. Dabei schrumpfte der Absatz um minus 15,9% auf 1,30 (1,54) Mill. Fahrzeuge. Produziert wurden hingegen mit 1,47 (1,35) Mill. Fahrzeugen 9,2% mehr als im Vorjahr. Regional verbuchte Audi in "Asien-Pazifik", getrieben vom Erfolg in China, ein Plus bei den Auslieferungen von 28,1% und auch in der Region "Nordamerika" wurden 18,5% mehr Audi-Fahrzeuge ausgeliefert als in 2011. Auch aufstrebende Märkte wie Südkorea, Südafrika und Indien werden für die Marke Audi immer bedeutender. Im Geschäftsjahr 2012 waren der Start des A3, der Erwerb der Motorradmarke Ducati die Highlights bei Audi. Zudem wurde der Bau eines neuen Werkes in Mexiko beschlossen. Ein Blick auf die Produktionszahlen zeigt, dass sich Audi fest im Premium-Segment etabliert hat. Insgesamt rollten 1,47 (1,34) Mill. Audi-Fahrzeuge und 2.197 (1.711) Lamborghinis 2012 vom Band. Das volumenstärkste Modell war 2012 abermals der A4 mit 330 (321) Tsd. Fahrzeugen, gefolgt von dem A6 mit 285 (242) Tsd., dem Q5 mit 210 (184) Tsd., dem A3 mit 165 (189) Tsd. und dem A1 mit 123 (118) Tsd. Pkw. Weitere Baureihen waren der Q3, A5, Q7, A8, A7, TT und der R8. Im Bereich Lamborghini wurden mit 976 (447) Fahrzeugen doppelt so viele Aventador produziert wie im Vorjahr. Der Gallardo wurde 822 (944) Mal und der Gallardo Spyder 399 (320) Mal hergestellt. Zu diesem Markenbereich zählen seit Juli 2012 auch die Motorräder der neu erworbenen Marke Ducati, von denen 15.734 im zweiten Halbjahr hergestellt wurden. Der Umsatz in der Markengruppe Audi wuchs mit 48,78 (44,10) Mrd. Euro um 10,6%. Das operative Ergebnis hingegen legte nur leicht auf 5,38 (5,35) Mrd. Euro zu, so dass die Marge auf 11,0 (12,1)% nachgab.
Im Bereich der tschechischen Marke Skoda konnte bei den Auslieferungen ein Plus von 6,8% und mit 0,94 (0,88) Mill. an den Kunden übergebenen Pkws ein neuer Rekord erreicht werden. Neu auf den europäischen Markt kam dabei 2012 die Kompakt-Limousine Rapid, die seit 2011 bereits in Indien erhältlich war. Vor allem in Russland (plus 33,7%), Indien (plus 14,2%) und China (plus 7,1%) legte die Marke erfreulich zu. Insgesamt wuchs der Absatz der Marke Skoda, die sieben Modelle umfasst, um 5,2% auf 0,73 (0,69) Mill. Fahrzeuge, während die produzierte Menge um 4,6% auf 0,94 (0,90) Mill. Fahrzeuge stieg. Nach der volumenstarken Octavia-Reihe - dem Herzstück der Marke -, von der 406 (402) Tsd. produziert wurden, positionierte sich der Skoda Fabia mit 255 (263) Tsd. produzierten Fahrzeugen auf Rang zwei. Vom Superb wurden 107 (120) Tsd. Fahrzeuge hergestellt. Der 2011 neu vorgestellte Rapid kam auf 8.292 (2.559) und der neue Citigo auf 36.687 (1.027) produzierte Fahrzeuge. Alles in allem wurde der Umsatz um 1,7% auf 10,44 (10,27) Mrd. Euro ausgeweitet, das operative Ergebnis blieb mit 712 (743) Mill. Euro um 4,1% unter dem Vorjahreswert. Die operative Umsatzrendite sank entsprechend auf 6,8 (7,2)%.
Bei der spanischen Marke SEAT gingen Auslieferungen und Produktion im Geschäftsjahr 2012 zurück. Die Auslieferungszahlen blieben mit 0,32 (0,35) Mill. Fahrzeugen um 8,3% unter dem Vorjahr, während der Absatz um 18,8% auf 0,43 (0,36) Mill. Fahrzeuge zulegte. Laut jüngstem Geschäftsbericht litt die Marke unter der Staatsschuldenkrise in Südeuropa und dem dramatischen Rückgang der Nachfrage in Spanien. Die Produktion schrumpfte um 9% auf 0,32 (0,35) Mill. Pkw. Dabei gingen die Produktionszahlen von vier der insgesamt sechs Seat-Baureihen zurück, nur vom Mii und Alhambra verließen mehr Pkw als im Vorjahr die Montagehallen. Bei insgesamt 321 (353) Tsd. produzierten Fahrzeugen lief der Ibiza nur noch 161 (191) Tsd. mal vom Band. Die Leon-Produktion ging auf 71 (81) Tsd. Pkw zurück, der Altea/Toledo kam auf nur noch 32 (42) Tsd. Pkw, während der neue Mii 26.409 (990) Mal vom Band lief. In Folge des gesteigerten Absatzes legten die Umsatzerlöse um 20,2% auf 6,49 (5,39) Mrd. Euro zu. Dank eingesparter Kosten und positiver Wechselkurseffekte verbesserte sich das operative Ergebnis zwar deutlich um 30,7% auf minus 156 (minus 225) Mill. Euro, verharrte allerdings in den roten Zahlen.
Bei der Oberklassenmarke Bentley hatte der Konzern 2011 die neue Generation des Continental GT Cabriolet vorgestellt. Im Jahr 2012 feierte der erste von VW entwickelte Bentley sein zehnjähriges Jubiläum: das Premium-Coupé Continental GT. Zudem wurde als sportliches Topmodell der Marke der Continental GT Speed neu aufgelegt und in den Markt gebracht. Der US-amerikanische Markt blieb mit einem Zuwachs von 23% gegenüber dem Vorjahr der größte Markt für die britische Luxusmarke, dicht gefolgt von China, wo sich der Zuwachs ebenfalls auf 23% belief. Stark nachgefragt wurde die Marke auch in Europa mit einem Plus von fast 10% und Nahost mit einem Zuwachs von rund 52% im Vergleich zu 2011. Weltweit wuchsen die Auslieferungszahlen um 21,5% auf 8.510 (7.003) Pkw. Der Absatz erholte sich ebenfalls und stieg um satte 24,1% auf 9.168 (7.402) Fahrzeuge. Die Produktion wurde um 19,9% auf 9.107 (7.593) Fahrzeuge gesteigert. Dabei erholte sich die Produktion des Continental GT Coupé auf 3.536 (3.416) Fahrzeuge, während das Cabriolet 2.638 (677) Mal vom Band lief. Zurück ging hingegen die Produktion des Continental Flying Spur, der 1.764 (2.354) Mal hergestellt wurde. Der Mulsanne lief 1.169 (1.146) Mal vom Band. In Folge des erhöhten Absatzes legte der Umsatz um 29,9% auf 1,45 (1,12) Mrd. Euro zu. Durch das gesteigerte Volumen und Mixverbesserungen schoss das operative Ergebnis auf 100 (8) Mill. Euro, so dass die operative Marge 6,9 (0,7)% erreichte.
Mit der erfolgreichen Integration des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche in den VW-Konzern haben die Wolfsburger seit dem letzten Geschäftsjahr eine weitere Traditionsedelmarke im Angebot. Vom Zeitpunkt der Konsolidierung, also ab dem 1. August 2012, bis zum Jahresende wurden insgesamt 60 Tsd. Fahrzeuge der Marke ausgeliefert und 62 Tsd. abgesetzt. Produziert wurden 64 Tsd. Fahrzeuge, davon waren mehr als die Hälfte der Fahrzeuge vom Typ Cayenne. Vom Porsche 911 Coupé/Cabriolet wurden 11.409 Fahrzeuge hergestellt, vom Panamera 8.772 und vom Boxster/Cayman 6.839 Fahrzeuge. Der größte Einzelmarkt in dem neuen Geschäftsbereich waren die USA, wo 16 Tsd. Kunden einen Porsche erwarben. An zweiter Stelle rangiert China mit rund 13 Tsd. Porsche-Käufern. Auf den Heimatmarkt Deutschland entfielen 6 Tsd. Porsche. Damit erzielte die Marke Porsche unter dem Dach des VW-Konzerns in 2012 Umsatzerlöse von 5,88 Mrd. Euro bei einem operativen Ergebnis von 946 Mill. Euro und einer höchst attraktiven operativen Marge von 16,1%.
Auch im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge, die mit zum Segment "Pkw und leichte Nutzfahrzeuge" gehören, war Volkswagen im abgeschlossenen Geschäftsjahr erfolgreich. Die Produktpalette umfasst leichte Fahrzeuge bis zu 6,25 t und enthielt im Geschäftsjahr 2012 sechs verschiedene Modelle: Caravelle/Multivan, Saveiro, Amarok, Caddy Kombi, Transporter und Caddy. Die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge kam 2012 um 4,1% auf 550 (529) Tsd. Pkw voran. Ein deutliches Wachstum verbuchten dabei wie im Vorjahr vor allem die Regionen "Zentral- und Osteuropa", "Südamerika" und "Asien-Pazifik". Der Absatz gab um minus 0,8% auf 437 (441) Tsd. Fahrzeuge nach. Die Produktion büßte gegenüber dem Vorjahr 4,1% ein und ging auf 487 (508) Tsd. Fahrzeuge zurück. Wie im Vorjahr war der Caravelle/Multivan mit 113 (112) Tsd. produzierten Fahrzeugen das volumenstärkste Modell. Während die Zahl der produzierten Fahrzeuge beim Saveiro auf 80 (82) Tsd. nachgab, wurden vom Amarok mit 79 (77) Tsd. mehr Fahrzeuge produziert als noch 2011. Der Caddy blieb mit 70 (71) Tsd. produzierten Fahrzeugen nahezu auf dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse wuchsen um 5,2% auf 9,45 (8,99) Mrd. Euro. Das operative Ergebnis verlor hingegen gegenüber dem Vorjahr um 6,1% und ging auf 421 (449) Mill. Euro zurück, womit die Umsatzrendite auf 4,5 (5,0)% fiel.
Der Geschäftsbereich "Lkw und Busse", der die Marken Scania und MAN umfasst, erzielte im Geschäftsjahr 2012 inklusive des Segments "Power Engineering" Umsatzerlöse von 24,80 (12,39) Mrd. Euro. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs gab jedoch auf 519 (931) Mill. Euro erheblich nach.
Seit 2008 ist die Marke Scania unter dem Dach von Volkswagen. Scania produziert neben Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 16 t auch Linien- und Reisebusse wie Motoren für die Industrie und Schifffahrt. Die wichtigsten Märkte für Scania sind Westeuropa sowie Zentral- und Osteuropa. Nachdem VW seinen Stimmrechtsanteil an dem skandinavischen Lkw-Hersteller im Juli 2008 auf 68,6% erhöht hatte, wurde dieser Geschäftsbereich 2009 erstmals anteilig und ab dem Übernahmedatum voll konsolidiert. Nachdem VW im November 2011 auch beim Scania-Konkurrenten MAN mehrheitlich eingestiegen war, erhöhte sich der VW zuzurechnende Stimmrechtsanteil an Scania auf 89,18%. Direkt hielt VW dabei 56,94% der Scania-Aktien. Im Geschäftsjahr 2012 schrumpften die Auslieferungszahlen um minus 6,5% auf 67 (80) Tsd. Fahrzeuge. Vor allem in Westeuropa (minus 13,9%) und in Südamerika (minus 14,7%) ging die Nachfrage deutlich zurück. Produziert wurden 67 (84) Tsd. Fahrzeuge, rund ein Fünftel weniger als im Vorjahr. Dabei produzierte Scania 6165 (75) Tsd. Lkw und 6,3 (8,7) Tsd. Busse. Der Umsatz schrumpfte um minus 7,4% auf 9,31 (10,06) Mrd. Euro, wovon 0,93 (1,37) Mrd. Euro als operatives Ergebnis blieben. Damit errechnete sich die operative Umsatzrendite mit 10,0 (13,6)%.
Anfang November 2011 konnte VW seine Nutzfahrzeugsparte weiter stärken. Der Konzern erhöhte seinen Anteil am traditionsreichen Nutzfahrzeughersteller MAN zunächst auf 30,47% und unterbreitete den außenstehenden Aktionären damit ein Pflichtangebot. Nach Beendung kam VW auf 55,90% der Stimmrechte und 53,71% des Grundkapitals. Seither wird MAN nicht länger at equity sondern voll konsolidiert. Den Kaufpreis der erworbenen Anteile gab VW mit 3,42 Mrd. Euro an. Im April 2012 hielt VW 73,00% der Stamm- und 26,46% der Vorzugsaktien. MAN, eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas, ist damit eine weitere Marke im Portfolio der Wolfsburger. Der Münchener Konzern entwickelt, produziert und verkauft Lkw, Busse, Großdieselmotoren, Turbomaschinen wie auch schlüsselfertige Kraftwerke. Spezialgetriebe, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsysteme runden das Angebot ab. Hinsichtlich der im Folgenden zum Vergleich herangezogenen Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr ist zu beachten, dass MAN in 2011 nur für knapp zwei Monate konsolidiert war. Im ersten vollen Geschäftsjahr 2012 wurden die Auslieferungen auf 134 (25) Tsd. Fahrzeuge gesteigert, die alle abgesetzt wurden. Die Jahresproduktion belief sich auf 124 (23,7) Tsd. Fahrzeuge, davon waren 108 (20,4) Tsd. Lkw und 15,9 (3,2) Tsd. Busse. Bei Umsatzerlösen von 16,00 (2,65) Mrd. Euro belief sich das operative Ergebnis auf 808 (193) Mill. Euro, woraus sich eine operative Marge von 5,0 (7,3)% errechnet.
Ein immer stärkeres Standbein ist das China-Geschäft. VW ist seit 1984 über das 50:50-Joint Venture Shanghai Volkswagen vor Ort aktiv. In Changchun sind die Wolfsburger seit 1990 mit 40% an dem Gemeinschaftsunternehmen First Automotive Works (FAW) beteiligt. Beide Beteiligungen werden at equity in die Bilanz einbezogen. Mittlerweile existieren zehn Produktionsstätten. Zwei weitere befinden sich in Planung. Nachdem China 2011 endgültig zum größten Absatzmarkt für die Wolfsburger avancierte, konnten die Zahl der verkauften Fahrzeuge im abgeschlossenen Geschäftsjahr erneut kräftig angehoben werden. 2,61 (2,20) Mill. Fahrzeuge wurden verkauft, 18,5% mehr als im Vorjahr. VW ist auf dem chinesischen Markt mit den Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Lamborghini, Bentley, Porsche und Bugatti vertreten. 2012 kam der Seat hinzu. Die Produktion lag 2012 bei 2,64 (2,20) Mill. Pkw und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 20%. Ein neues Fahrzeugwerk in Yizheng mit einer Jahreskapazität von 300 Tsd. Fahrzeugen eröffnete in 2012 und wegen der anhaltend hohen Nachfrage wurde im Berichtsjahr der Bau weiterer Produktionsstätten in Ningbo und Urumqui beschlossen. Von den produzierten Pkw entfielen 2,08 (1,72) Mill. auf die Marke VW, 334 (259) Tsd. auf Audi und 227 (223) Tsd. auf Skoda. 2012 wurden 2,82 (2,26) Mill. Fahrzeuge ausgeliefert, stolze 24,6% mehr als im Vorjahr. Dabei wuchs die Marke Volkswagen Pkw um 24,8% und die Marke Audi um 29,6%. Der Skoda erzielte ein Plus von 7,1%. Das operative Ergebnis lag insgesamt bei 8,42 (6,13) Mrd. Euro. Anteilig verbuchte VW hiervon ein operatives Ergebnis von 3,68 (2,62) Mrd. Euro. Mit einem gesteigerten Anteil am chinesischen Markt von 20,8 (18,2)% baute VW seine Marktführerschaft im Reich der Mitte aus.
Der Konzernbereich "Finanzdienstleistungen" umfasst die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft wie auch das Flottenmanagement. Es besteht im Wesentlichen aus dem Unternehmen Volkwagen Financial Services AG und deren Tochtergesellschaften Volkswagen Bank GmbH, Volkswagen Leasing GmbH, Volkswagen Versicherungsdienst GmbH und in Nordamerika der VW Credit Inc. Die Aktivitäten wurden über die Jahre weiter ausgebaut. Anfang 2012 hat die Volkswagen Leasing GmbH die händlereigene Autovermietung Euromobil übernommen. 2012 konnte die Zahl der abgeschlossenen Verträge im Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäft um 21% auf 3,8 (3,1) Mill. Verträge angehoben werden. Damit liegt der Vertragsbestand bei der Kundenfinanzierung/Leasing bei 6,4 (5,6) Mill. Verträgen, 14,5% über dem Vorjahr. Im Bereich Service/Versicherungen wuchs die Zahl der Kontrakte um 21,9% auf 3,3 (2,7) Mill., so dass der Vertragsbestand hier mit 9,6 (8,2) Mill. Verträgen einen neuen Rekordwert erreichte. Rund 27,5 (36,3)% der ausgelieferten Fahrzeuge sind damit finanziert oder geleast. Der deutliche Rückgang resultiert laut jüngstem Geschäftsbericht aus der Berücksichtigung des chinesischen Marktes ab Anfang des Jahres 2012. Hier liegt der Anteil der geleasten oder finanzierten Fahrzeuge deutlich unter dem Durchschnittswert anderer Märkte. Schließlich belief sich die Zahl der von der Volkswagen Bank direct betreuten Konten auf 1.438 (1.442) Tsd. Im Bereich Flottenmanagement verbuchte der Konzern über die Joint-Venture-Gesellschaft LeasePlan Corporation NV einen Vertragsbestand von 1,4 (1,3) Mill. Fahrzeugen. Der Umsatz in der Sparte Finanzdienstleistungen wurde 2012 um 12,8% auf 17,9 (15,8) Mrd. Euro ausgeweitet. Das operative Ergebnis kam auf 1,41 (1,20) Mrd. Euro voran. Gleichzeitig wuchs die Bilanzsumme auf 111,1 (97,46) Mrd. Euro und das Eigenkapital auf 11,31 (9,79) Mrd. Euro, was einer Eigenkapitalquote von 10,2 (10,0)% entspricht.
Vorjahreswerte erneut kräftig gesteigert
Mit neuen Höchstwerten bei Umsatz, Absatz und Ergebnis schloss die Volkswagen AG das Geschäftsjahr 2012 sehr erfolgreich ab. Der Jahresgewinn des Konzerns schoss im Vergleich zu dem ohnehin hohen Vorjahreswert um gut 40% in die Höhe und belief sich am Ende auf fast 22 Mrd. Euro. Dank der gestiegenen Nachfrage vor allem in den USA, China und Zentral- und Osteuropa sprangen die Erlöse des VW-Konzerns 2012 um satte 20,9% auf 192,7 (i.V. 159,3) Mrd. Euro.
Der Auslandsanteil der Umsätze wuchs auf 80,4 (78,3)%. Dabei kamen die Umsatzerlöse in der Region "Europa/übrige Märkte" auf 115,4 (103,9) Mrd. Euro voran. Aber auch die restlichen Regionen zeigten sich dynamisch: In "Nordamerika" setzte VW 25,05 (17,55) Mrd. Euro, in "Südamerika" 18,31 (14,91) Mrd. Euro und in "Asien-Pazifik" (ohne die Joint Ventures in China) gar 33,94 (22,98) Mrd. Euro um.
Den gestiegenen Umsatzerlösen standen fast ebenso stark gestiegene Umsatzkosten gegenüber. Sie wuchsen um 19,9% auf 157,5 (131,4) Mrd. Euro, womit sich die Bruttomarge auf 18,2 (17,6)% verbesserte. Auch die übrigen Kostenstellen nahmen 2012 weiter zu. So gab der Konzern mit 18,85 (14,58) Mrd. Euro deutlich mehr Geld für den Vertrieb aus. Die Verwaltung verschlang mit 6,22 (4,38) Mrd. Euro ebenfalls deutlich mehr Geld als im Vorjahr und für Forschung und Entwicklung wandte VW schließlich mit 8,85 (7,23) Mrd. Euro mehr Mittel auf als noch 2011. Zudem ging das sonstige betriebliche Ergebnis auf 1,43 (2,27) Mrd. Euro zurück. Das operative Ergebnis legte mit 11,51 (11,27) Mrd. Euro nur leicht zu. Damit fiel die operative Umsatzrendite auf 6,0 (7,1)%. Hier sind jedoch die at-equity-bilanzierten Anteile der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen nicht berücksichtigt. Im Segment "Pkw und leichte Nutzfahrzeuge" wuchs das operative Ergebnis auf 10,78 (9,89) Mrd. Euro und im Segment "Lkw und Busse" verbuchte VW ein operatives Ergebnis, das auf 358 (937) Euro gesunken war. Das Segment "Power Engineering" kehrte auf operativer Ebene mit einem Gewinn von 161 (Verlust 6) Mill. Euro in die schwarzen Zahlen zurück. Das Segment "Finanzdienstleistungen" steuerte 1,59 (1,30) Mrd. Euro zum operativen Ergebnis bei.
Mit 9,56 (7,72) Mrd. Euro wuchsen auch die Abschreibungen in ähnlichem Ausmaß wie der Umsatz und das Zinsergebnis fiel mit minus 554 (minus 261) Mill. Euro erheblich schlechter aus als im Vorjahr, während das Beteiligungsergebnis vor allem dank des guten Geschäfts der chinesischen Joint Ventures mit 13,61 (2,23) Mrd. Euro geradezu explosionsartig nach oben schoss. Das übrige Finanzergebnis schrumpfte hingegen auf 0,41 (5,48) Mrd. Euro. Vor Steuern konnte das Ergebnis mit 25,49 (18,93) Mrd. Euro nachdrücklich ausgeweitet werden. An den Fiskus führte der Autobauer 3,61 (3,13) Mrd. Euro Steuern ab. Nach gesunkenen Anteilen Dritter von minus 168 (minus 391) Mill. Euro expandierte der Konzernjahresüberschuss um stolze 40% auf den neuen absoluten Spitzenwert von 21,72 (15,41) Mrd. Euro. Der Konzern beziffert das Ergebnis je Stammaktie auf 46,42 (33,10) Euro und je Vorzugsaktie auf 46,48 (33,16) Euro. Wie bereits im Vorjahr dürfen sich die Aktionäre über eine erhöhte Dividende freuen. Je Stammaktie stieg sie auf 3,50 (3,00) Euro und je Vorzugsaktie auf 3,56 (3,06) Euro.
Ziel für 2018 bleibt die Nummer eins weltweit
Trotz steigender Wettbewerbsintensität und schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen hat sich Volkswagen in den ersten beiden Monaten des laufenden Geschäftsjahres besser entwickelt als der Markt. In dieser Zeit wurden weltweit 1,4 Mill. Fahrzeuge (ohne MAN und Scania) ausgeliefert, das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 8,3%. Das Management ist daher zuversichtlich, den Konzern wie geplant bis 2018 an die Spitze der Automobilindustrie führen zur können, und zwar profitabel, nachhaltig und dauerhaft.
Viele neue Modelle sollen in 2013 dazu beitragen, die starke Position auf den Weltmärkten weiter auszubauen. Gleichzeitig sollen sich positive Effekte in der Kostenstruktur ergeben, da das modulare Baukastensystem des Konzerns Zug um Zug ausgebaut wird. Für das Gesamtjahr 2013 erwartet das Management, dass die Umsatzerlöse des Konzerns den Vorjahreswert übertreffen.
Auch beim operativen Ergebnis soll das Niveau des Vorjahres 2013 zumindest gehalten werden. Allerdings steht laut jüngstem Geschäftsbericht positiven Effekten aus der attraktiven Modellpalette und der starken Marktposition die steigende Wettbewerbsintensität in einem herausfordernden Marktumfeld entgegen. Strenge Disziplin bei Ausgaben und Investitionen sowie stetig verbesserte Prozesse bleiben daher wesentliche Bestandteile der Strategie 2018.
Wegen der wachsenden Nachfrage im chinesischen Markt soll dort bis 2018 die Produktionskapazität auf rund 4 Mill. Fahrzeuge jährlich erhöht werden. Dabei rechnet der Konzern bis einschließlich 2015 mit Investitionen von rund 9,8 Mrd. Euro.
Sukzessiver Zuwachs auf neun starke Automobilmarken
Auf der Seite der Investoren ergaben sich 2009 Änderungen. So stieg im Jahresverlauf 2009 Qatar Holding neben dem Land Niedersachen und Porsche als großer Aktionär bei Volkwagen ein. Die veränderte Aktionärsstruktur trug dazu bei, dass die Stammaktie im Dezember 2009 einen zu geringen Freefloat aufwies und von der Vorzugsaktie im Dax ersetzt wurde.
Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, weltgrößter Autobauer zu werden, war die Anfang Dezember 2009 zwischen VW und Suzuki geschlossene Rahmenvereinbarung über eine langfristige strategische Partnerschaft. Mitte Januar 2010 hat VW dann 19,89% der Suzuki-Anteile für einen Preis von 1,7 Mrd. Euro erworben. Nachdem VW den japanischen Autobauer 2011 nicht länger at Equity sondern mit dem Fair Value bilanziert, klagt Suzuki in London auf die Rückübertragung der gehaltenen Anteile sowie auf einen Schadenersatz. VW hält die Ansprüche für unbegründet. Frühestens 2013 wird in dieser Angelegenheit mit einer Entscheidung gerechnet.
Im vierten Quartal 2008 hatte der Großaktionär Porsche verkündet, seinen Anteil an VW auf über 40% erhöht zu haben. Diese Nachricht löste eine Kursralley aus, in deren Folge die VW-Stammaktie mit über 1.000 Euro an der Börse notierte. Der Konzern avancierte so kurzfristig zum wertvollsten Unternehmen weltweit. Institutionelle Anleger hatten eher auf fallende Kurse gesetzt und einige Hedge-Fonds mussten immens Geld zuschießen, hatten sie doch Leerverkäufe getätigt und mussten VW-Aktien teuer zukaufen. Im weiteren Verlauf wurde Porsche der Kursmanipulation bezichtigt. In der Tat wies Porsche 2008 ein operatives Ergebnis aus, das dank der Börsengeschäfte über dem Umsatz lag. Die Deutsche Börse hatte im Zuge der VW-Kursralley die Gewichtung im Dax von 27% auf 10% zurückgenommen. Porsche war seit dem 5. Januar 2009 mit einem Stimmrechtsanteil von 50,76% der größte Aktionär von VW. Der Anteil stieg weiter auf 53,13%. Porsche war damit jedoch auch hoch verschuldet.
Nach dem in Folge der hohen Verschuldung gescheiterten Übernahmeversuch von Porsche an VW beteiligte sich VW im Gegenzug Anfang Dezember 2009 mit 49,9% an der Porsche Zwischenholding GmbH und damit an der Dr. Ing. h. c .F. Porsche. Ziel des Engagements war es, die VW AG mit der Porsche Automobil Holding SE noch im Jahr 2011 zu verschmelzen. VW hatte über Put-/Call-Rechte die Möglichkeit, die restlichen 50,1% der Porsche-Anteile zu erwerben. Im November 2009 schloss VW zudem mit der Porsche Holding Salzburg und deren Familiengesellschaftern Verträge, die vorsahen, dass das operative Vertriebsgeschäft bis Ende 2013 an VW verkauft werden sollte. In der Übergangsphase wurden VW zwei Mandate im Aufsichtsrat eingeräumt. Im November 2010 haben die Familiengesellschafter der Porsche Holding Gesellschaft mbH, Salzburg, ihr im Grundlagenvertrag garantiertes Recht ausgeführt und das operative Geschäft der Porsche Holding an Volkswagen verkauft. Die Gesellschaftsanteile konnten am 1. März 2011 für einen fixen Preis von 3,3 Mrd. Euro übertragen werden. Durch die Transaktion stärkt VW seinen Vertrieb. Die Porsche Holding ist ein Automobilhandelsunternehmen mit einer starken Präsenz in Österreich, West- und Südeuropa und China. Die Einbeziehung der Porsche Holding in die Gewinn- und Verlustrechnung des VW-Konzerns wirkte sich 2011 mit 5,28 Mrd. Euro positiv auf die Umsätze der Wolfsburger aus. Der Verkaufserlös aus der Transaktion sollte zusammen mit einer Kapitalerhöhung bei der Porsche Automobil Holding SE dazu genutzt werden, die Schulden abzubauen und so die Basis für die Verschmelzung mit VW zu schaffen. Porsche sollte möglichst bald als elfte Marke in die VW-Gruppe integriert werden.
Anfang September 2011 musste VW mitteilen, dass die Verschmelzung mit Porsche innerhalb des vorgesehenen Zeitraums nicht umsetzbar sei. Grund dafür waren vor allem auch rechtliche und steuerliche Gründe. Hindernis sind dabei unter anderem die laufenden Verfahren und Klagen gegen die Porsche SE in Deutschland und den USA wegen möglicher Marktmanipulation. Diese Klagen machten eine Bewertung der wirtschaftlichen Risiken und damit die Ermittlung des Austauschverhältnisses aus Sicht von VW nicht möglich. Im August 2012 war es schließlich soweit. Die rechtlichen Hindernisse konnten ausgeräumt werden. Seither ist Porsche hundertprozentig unter dem Dach des Volkswagenkonzerns, der nunmehr für neun starke Automarken steht.
Aktionärsstruktur
| Porsche Autom.. | 50,73% |
| Land Niedersa.. | 20,00% |
| State of Qatar | 17,00% |
| Streubesitz | 9,90% |
| Porsche GmbH | 2,37% |
Leitende Positionen
| Vorstand (Management) | |
|---|---|
| Prof. Dr. Martin Winterkorn | Vorstand.. |
| Prof. Dr. Jochem Peter Heizmann | |
| Christian Klingler | |
| Dr. Michael Macht | |
| Prof.Dr. Horst Neumann | |
| Hans Dieter Pötsch | |
| Dr. Francisco Javier Garcia Sanz | |
| Rupert Stadler | |
| Dr. Leif Östling | |
| Aufsichtsrat (Directors) | |
|---|---|
| Prof. Dr. Ferdinand K. Piëch | Aufsicht.. |
| Dr. Hussain Ali Al-Abdulla | |
| Khalifa Jassim Al-Kuwari | |
| Jürgen Dorn | |
| Annika Falkengren | |
| Dr. Hans-Peter Fischer | |
| Uwe Fritsch | |
| Babette Fröhlich | |
| Berthold Huber | |
| Olaf Lies | |
| Hartmut Meine | |
| Peter Mosch | |
| Bernd Osterloh | |
| Dr. Hans Michel Piëch | |
| Ursula M. Piëch | |
| Dr. Wolfgang Porsche | |
| Dr. Ferdinand Oliver Porsche | |
| Wolfgang Ritmeier | |
| Stephan Weil | |
| Stephan Wolf | |
| Thomas Zwiebler | |
Beteiligungen
| Unternehmen | Bet. |
|---|---|
| AUDI AG | 99,55% |
| SGL CARBON SE | 8,18% |