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Deutsche EuroShop Aktie
WKN: 748020 ISIN: DE0007480204
Erster Handelstag
| Ausgabepreis | 38,40 EUR |
|---|---|
| Erster Kurs am 02.01.01 |
38,40 EUR |
Emissionsdaten
| Preisbildung | Festpreisverfahren |
| Preisspanne | 38,40 EUR |
| Emissionsvol. | 599.999.961 |
| Greenshoe | 0 |
| Ausgeübter G. | -- |
Veröffentlichungen
| Datum | Dokument | Nachricht |
Kurzportrait
Die Deutsche EuroShop AG (DES) investiert ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten im europäischen Raum, die jeweils ein großes Einzugsgebiet abdecken. Dabei operiert die Gesellschaft als vermögensverwaltende Holding. Zum Immobilienportfolio gehören 21 Shoppingcenter in Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn, die über Objektgesellschaften gehalten werden. Mehr als 2.500 Geschäfte sind dort aktiv. Zu den größten Mietern zählen renommierte Firmen wie CECONOMY (u.a. Media Markt) und Douglas. Für das Centermanagement ist die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG verantwortlich, die seit rund 50 Jahren in diesem Markt tätig ist und in Europa zu den Marktführern zählt. Einschließlich der Standorte im Ausland wird die Mietfläche laut Unternehmen weitgehend vom Einzelhandel genutzt. Ein geringer Anteil entfällt auf Büro- und Praxisräume, Kinos und sonstige Dienstleistungen.
Quelle: AfU Research GmbH
Marktvolumen
Der Markt für Immobilienaktiengesellschaften in Deutschland hat sich in den letzten Jahren günstig entwickelt. Die Zahl der börsennotierten Immobilienaktien, die im Deutschen Immobilienaktienindex DIMAX aufgenommen sind, stieg seit 1995 von etwa 40 auf zuletzt 57 Gesellschaften. Gleichzeitig nahm die Marktkapitalisierung deutlich von knapp EUR 4 Mrd. auf rd. EUR 16 Mrd. zu. Positive Impulse durch die fortschreitende Internationalisierung der Immobilienwirtschaft, die pro-sperierende Aktienkultur in Deutschland sowie der Trend zur Ausgliederung und Verbriefung von Immobilien
-- aus dem Besitz von Großunternehmen und staatlichen Institutionen -- untermauern die langfristige Erfolgsprognose der Immobilienaktie. Durch die steuerlichen Änderungen im Rahmen der erst kürzlich verabschiedeten Unternehmenssteuerreform -- vor allem die Steuerbefreiung von Veräußerungsgewinnen aus Beteiligungen ab 2002 -- gibt der Gesetzgeber den Immobilienaktiengesellschaften und damit der Immobilienaktie als Kapitalanlage einen zusätzlichen Auftrieb.
Einkaufscenter im Allgemeinen
Einkaufscenter sind seit vielen Jahren eine erfolgreiche Plattform des Einzelhandels. Die Entwicklung der Shoppingcenter steht fortwährend mit den Veränderungen des Konsumver-haltens der Kunden in Verbindung. Einkaufscenter haben daher ein durchgängiges Leitmotiv, das sich in einem standort- und marktgerechten Branchen- und Mietermix widerspiegelt. Um diesem Anspruch ge-recht zu werden, bedarf es im Vorfeld umfangreicher Markt-, Standort- und Wirtschaftlichkeitsanalysen. Die Attraktivität und damit der langfristige Erfolg eines Einkaufscenters hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Nach Auffassung der Deutsche Euroshop AG ist eine moderne Konzeption, ein zentraler Standort und mit ihm die Nähe zum Kunden bzw. das vorhandene Kaufkraftpotenzial entscheidend. Die Selektion der im Portfolio der Deutsche Euroshop AG befindlichen Centerimmobilien wurde unter ande-rem aufgrund der hervorragenden Standortqualität getroffen.
In Deutschland sind die Einkaufscenter regional unterschiedlich angesiedelt. Während in den letzten Jahren in den neuen Bundesländern überwiegend großflächige Center auf der grünen Wiese entstanden, haben sich in den alten Bundesländern immer mehr Passagen und Galerien in innerstädtischen Lagen etabliert. Für die nächsten Jahre wird eine weiter zunehmende Segmentierung des Marktes erwartet. Auf der einen Seite stehen innerstädtische Center mit einem hochwertigen und folglich höherpreisigen Warenangebot, die verstärkt durch Entertainmenteinrichtungen ergänzt werden. Auf der anderen Seite befinden sich SB-Warenhäuser und Discounter überwiegend auf der grünen Wiese, die ein preisgünsti-ges Warenangebot anbieten.
Für erfolgreiche Immobilieninvestitionen im Bereich der Gewerbe- bzw. Einzelhandelsimmobilien sind insbesondere spezielle Marktkenntnisse, langfristige Erfahrungen und branchenspezifische In-formationen erforderlich, über die Privatanleger i.d.R. selbst nicht verfügen oder die sie sich nur mit verhältnismäßig hohem Aufwand verschaffen können. Daneben sind diese Investments in Großimmobilien durch einen hohen Kapitalaufwand gekennzeichnet, der nur selten von einem einzelnen Investor aufgebracht werden kann.
Kunden
Bankenkonsortium
Deutsche Bank AG
(
Konsortialführer
)
Deutsche Bank 24
(
Konsortiumsmitglied
)
vem AG Virtuelles Emiss..
(
Konsortiumsmitglied
)
Strategie & Entwicklung
Strategisches Ziel der Deutsche Euroshop AG ist die Ausdehnung ihres Immobilienportfolios auf weitere Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion. Diese Wachstumsstrategie ermöglicht es, an den verschiedenen Konjunkturentwicklungen der einzelnen Länder ohne Währungsrisiken zu partizipieren und eine ausgewogene Portfoliodiversifizierung zu erreichen. Durch Investitionen in Immobilien oder Beteiligungen wird die Deutsche Euroshop AG auch weiterhin den Schwerpunkt ihres Anlageportfolios in langfristig ertragsstarke Substanzwerte legen, um so unter dem Aspekt der Wertbeständigkeit einen hohen Grad an Sicherheit gewährleisten zu können.
Zur Sicherung der angestrebten Expansionspolitik der Deutsche Euroshop AG wird Liquidität in der Gesellschaft vorgehalten. Hierdurch verfolgt die Deutsche Euroshop AG den Zweck, kurzfristig auf konjunkturzyklische Marktchancen reagieren und im Sinne eines effektiven Portfoliomanagements agieren zu können.
Marktanteil
Wettbewerber
- A.A.A. AG Allg. Anlagenverwaltung vormals Seilwolff AG von 1890
- Adler Real Estate AG
- AGROB AG
- AMIRA Verwaltungs AG
- ANTERRA Vermögensverwaltungs-AG
- Areal Immobilien und Beteiligungs-AG
- Bastfaserkontor AG
- Bayerische Immobilien AG
- Bau-Verein zu Hamburg AG
- Berliner AG f. Industriebeteiligungen
- Concordia Bau und Boden AG
- Deinböck AG
- Dt. Beamtenvorsorge AG
- Dt. Grundstücksauktionen AG
- Dt. Real Estate AG
- Deutsche Wohnen AG
- DIBAG Industriebau AG
- Dolerit-Basalt AG
- Edelstahlwerk Witten AG
- GAG Gemeinnütz. AG
- GBH Grundstücks- und Baugesellschaft AG
- GBWAG Bayerische Wohnungs-AG
- GERMANIA-EPE AG
- GIVAG
- Hamborner AG
- Harpen AG
- Hasen-Bräu AG
- Haus & Heim Wohnungsbau-AG
- HBAG Real Estate
- IVG Holding AG
- Jacobsen AG
- Maschinenfabrik Esslingen AG
- MG Vermögensverwaltung-AG
- Monachia Grundstücks-AG
- NORDAG Immobilien AG
- Nymphenburg Immobilien-AG
- OAB Osnabrücker Anlagen- und Beteilig.-AG
- Rathgeber AG
- Ravensberger Bau-Beteiligungen AG
- Schlossgartenbau AG
- Sinner AG
- SPAG St. Petersburg Immobilien und Beteil.-AG
- STEUCON Grundbesitz- und Beteil.-AG
- Stilwerk AG
- Stodiek Europa Immobilien AG
- TAG Tegernseebahn AG
- Tempelhofer Feld AG f. Grundstücksverwert.
- Terrain Ges. am Teltow-Canal R.-J. AG
- WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG
- Westgrund AG
- WKM Terrain- und Beteiligungs-AG
- Wohnbau Schwarzwald AG
- Zucker & Co.
- ZWL
Investitionen
Zudem fließen neben länder- und regionalspezifischen Gesichtspunkten auch volumenmäßige Portfoliogewichtungen und steuerliche Rahmenbedingungen in den Entscheidungsprozess über An- und Verkäufe ein. Um einen langfristigen Erfolg der Investitionen gewährleisten zu können, wird zur Preisfindung neben der Bewertung des reinen Substanzwertes der Immobilien vor allem auch eine Bewertung des Mieterbesatzes bzw. des Mietermixes durchgeführt (Ertragswertermittlung). Dieser muss insbesondere auf die regionalen Anforderungen des Marktes abgestimmt sein.
Die Deutsche Euroshop AG hat im September 2000 sechs direkte Unternehmensbeteiligungen mit einem Investitionsvolumen von rd. EUR 445 Mio. erworben. Den Beteiligungserwerb hat die Deutsche Euroshop AG ausschließlich über Eigenkapital (Grundkapital sowie Einlagen in die freien Rücklagen der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) finanziert .
Darüber hinaus erfolgt die Anlage frei verfügbarer Liquidität der AG über verschiedene konservative und klassische Anlageinstrumente. Dabei werden unterschiedliche Anlagezeiträume abgedeckt, um der AG für den Fall kurzfristig benötigter Mittel ausreichend Handlungsspielraum zu ermöglichen.
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