Abgeltungssteuer!!!!! was fürn ROTZ!
Abgeltungssteuer!!!!! was fürn ROTZ!
Branko
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#1 gepostet 05.04.11, 04:51
Hi,
ich habe mich jetzt mal schlau gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen das die Abgeltungssteuer eine riesen Schweinerei ist... Für Klein-Anleger einfach ungerecht.
Was gibt dem Staat das Recht, Steuer auf Gewinne aus Kaptialanlagen zu verlangen?!?!... Das Einkommen ist doch ohnehin schon besteuert...wenn ich nun mein Geld Anlagen möchte weil ich dem deutschen Staat nicht traue und ein bischen was für meine Rente tun möchte... denn ist das doch meine Sache!!! Selbst wenn ich mein Geld verbrennen möchte, kann es dem Staat Scheissegal sein!!!!
Der Staat unterstützt mich ja in keinsterweise bei meinen Geldanlagen!!!...warum also sollte ich nun mehr als ein Viertel meines Gewinns trotzdem an den Staat abgeben?!...Wo ist da der SINN???
Das ist als würde man einen kleinen Jungen Essensgeld für die Schule mitgeben...und in der Schule müsste er ein Teil des Geldes denn seinem Lehrer geben...o0... vollkommen bescheuert!!!! Gerade zu Absurd!
Ich werde mir was einfallen lassen...so geht es nicht!!!
das musste ich jetzt mal loswerden!
Abgeltungssteuer
Gabu
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#2 gepostet 05.04.11, 13:38
Wieso ungerecht für Kleinanleger? Du hast doch einen Freibetrag von 801 Euro.
...
Branko
Beiträge: 27
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18.10.10
#3 gepostet 05.04.11, 16:12
Was sind 801€ ?!?! :D:D:D:D
801€ im Jahr sind ein Tropfen auf dem heißen Stein!
Lege 10.000€ an... steigt der kurs um 8 %, hast du den Freibetrag schon erreicht!...
Das geht schneller als man denkt!!!
Geld zurück per Steuererklärung
Pramax
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#4 gepostet 05.04.11, 18:46
Hallo Branko,
Du kannst Dir ja je nach persönlichem Einkommensteuersatz unter Umständen einen Teil des gezahlten Abgeltungssteuer+Soli-Betrags per Steuerklärung wieder zurückholen und wenn Dein Einkommen unter dem Existenzminimum liegt, legst Du eine Nichtveranlagungsbescheinigung bei der Bank vor und zahlst überhaupt keien Abgeltungssteuer.
Also bitte die ganze Sache etwas differenzierter betrachten.
Gruß, Pramax
...
Branko
Beiträge: 27
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#5 gepostet 05.04.11, 20:22
würde mein einkommen unter dem Existensminimum liegen würde ich keine Wertpapiere besitzen.
Würde ich dennoch welche besitzen, würde man mir die sozialen Leistungen kürzen (bekomme ich ja weil mein Einkommen unter dem Exestenzminimum liegt) sobald ich die Wertpapiere mit einem Gewinn verkaufe.
Das ist in etwa so wenn ein Hartz 4 empfänger im Lotto gewinnt!
Recht hast Du
weichmacher
Beiträge: 310
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#6 gepostet 11.04.11, 11:47
der Staat zockt systematisch den Mittelstand ab.
Aber noch schlimmer ist die Mehrwertsteuer, die er doppelt und dreifach abkassiert und so systematisch die Wirtschaft lahmlegt,
die Bürger in die Armut treibt und dann noch
die Bürger bespitzelt und gegeneinander aufwiegelt
und Nachbarschaftshilfe als Schwarzarbeit deklariert.
http://www.frustless.de/entfruster/uebersicht/behoerden/8555-wie-verpetz-ich-hartz4-schmarotzer.html
Abgeltungssteuer differenzierter betrachten!
Noxx
Beiträge: 1072
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26.03.07
#7 gepostet 11.04.11, 12:41
1.) Wenn es sie nicht gäbe, gäbe es irgendeine andere Steuer, die genau diesen Betrag reinholt, denn der Staat gibt zuviel Geld aus
2.) Solange die Kosten des Staates nicht runtergehen sind die ganzen Diskussionen über Steuern Nullsummenspiele
3.) Abgeltungssteuern werden nur auf saldierte realisierte Gewinne fällig, viele europäischen Länder leben seit Jahrzehnten damit und nicht schlecht, jedenfalls nicht schlechter als die Regelung, die es vorher in Deutschland gab
4.) Das Argument auf Gewinne aus bereits einmal versteuerten Geldern nicht "nochmal" Steuern zahlen zu müssen gilt für unendlich viele Steuern, z.B. Grundsteuern, man könnte argumentieren, wieso soll ich für mein Grundstück jedes Jahr Steuern bezahlen, erstens gehört es mir schon (meistens eher der Bank) und zweitens stammt aus meinem bereits versteuerten Einkommen
5.) Es gibt keine gerechten Steuersysteme, denn in jedem Land belastet der Herrschende sein Nichtklientel und entlastet sein Klientel, egal ob Demokratie oder Diktatur
6.) Ich weiß nicht, wieviel Prozent der an der Börse gehandelten Gelder spekulativ (also kurzfristig) oder anlegerisch (also langfristig) gehandelt werden, glaube aber, dass der Anteil der spekulativen Investionen höher ist, auf jeden Fall sind die spekulativen Gelder häufig freie Gelder, keine "lebensnotwendigen Gelder" des Einzelnen
7.) Wenn jetzt der Staat einen Anteil aus den Gewinnen überwiegend spekulativ angelegter Gelder abschöpft, ist mir das volkswirtschaftlich lieber als wenn er Arbeitgeber oder Arbeitnehmer mehr besteuert
8.) Noch lieber wäre mir, er würde schlanker und nur seine Kerntruppe (Finanzen, Polizei, Verwaltungen) verbeamten und keine Lehrer und dazu Subventionen abbauen. Dann gingen Stück für Stück die allgemeinen Steuern zurück, wir hätten alle mehr im Geldbeutel und könnten uns die Abgeltungssteuer eher leisten
Die Kleinanleger schröpft man
Hebelzahn
Beiträge: 132
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07.04.12
#8 gepostet 05.07.12, 10:54
die Großen läßt man tricksen;
http://www.welt.de/wirtschaft/article107910514/Steuertrick-erspart-VW-Milliarden-Abgabe-an-Staat.html
da kann man sich vor Frust einen....
http://www.welt.de/wirtschaft/article107910514/Steuertrick-erspart-VW-Milliarden-Abgabe-an-Staat.html
da kann man sich vor Frust einen....
@ weichmacher
krokodil1
Beiträge: 402
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22.07.03
#9 gepostet 14.07.12, 21:04
Bevor Du behauptest:
Aber noch schlimmer ist die Mehrwertsteuer, die er doppelt und dreifach abkassiert und so systematisch die Wirtschaft lahmlegt, ...
solltest Du Dich besser mal informieren, was die "Mehrwertsteuer" eigentlich ist und wie sie erhoben wird.
Die Mehrwertsteuer wird - im Gegensatz zu vielen anderen Steuern - nicht - mehrfach erhoben, sondern nur 1 x! Es wird nur der "Mehrwert" besteuert!
(Informiere Dich mal über "Vorsteuerabzug":
Ein mehrwertsteuerpflichtiges Unternehmen (z. B. Autofabrik), welches beim Zulieferer (Reifenfabrik) einkauft, muss zwar an die Reifenfabrik auf den Rechnungsbetrag 19 % Umsatzsteuer bezahlen. Diese 19 % Umsatzsteuer kann die Autofabrik aber im Rahmen des "Vorsteuerabzugs" mit der Umsatzsteuer gegenrechnen, welche sie selbst bezahlen muss. Die Autofabrik zahlt also faktisch gar keine MWSt auf die Reifen.
Auch ein Autohändler, der das Auto dann für 20.000 € plus 3.800 € MWSt von der Autofabrik kauft, kann die MWSt. mit der MWSt gegenrechnen, die er selbst in Rechnung stellt.
Auch das Taxiunternehmen, welches das Auto dann für 23.000 € plus MWSt. einkauft, kann die 4.370 € MWSt. mit der MWSt gegenrechnen, die es selbst zahlen muss.
Lediglich den letzten - den privaten Verbraucher und Unternehmen, welche nicht umsatzsteuerpflichtig sind - trifft es: Diese können mit der MWSt nichts anfangen.
Aber rein rechnerisch hat auch der private Verbraucher, welcher mit dem Taxi fährt (oder sich ein neues Auto kauft), auch auf die Reifen(-abnutzung) des Taxis selbst nur 19 % MWSt bezahlt.)
Viel schlimmer als die Mehrwertsteuer ist dagegen die Ökosteuer, welche tatsächlich "immer wieder und nochmal und nochmal" draufgeschlagen wird:
Transportkosten der Rohstoffe zur Reifenfabrik - Ökosteuer wird fällig.
Stromverbrauch in der Reifenfabrik - Ökosteuer wird fällig.
Transportkosten der Reifen zur Autofabrik - Ökosteuer wird fällig.
Stromverbrauch in der Autofabrik ....
kroko