Aktien kaufen in Aktien- oder Heimatwähr...
Aktien kaufen in Aktien- oder Heimatwährung?
manag8
Beiträge: 1
Registriert seit
13.08.09
#1 gepostet 13.08.09, 22:08
Weiß jemand, wie das z. B. an der Börse Frankfurt läuft, wenn ich eine Schweizer Aktie kaufe will: Ich bezahle ja natürlich in Euro, weil ich an der Frankfurter Börse bin, klar, aber: Muss der Makler für den Kauf dieser Schweizer Aktien meine Euros erst in sFr tauschen und dann z. B. in Zürich kaufen oder gehen nur Euros über den Tisch?
Der Hintergrund meiner Frage ist, dass ich diversifizieren möchte und nicht nur Aktien in Euro halten möchte, sondern z. B. auch in sFr ...
Vielen Dank für Eure Antworten
Frust nach dem ersten Beitrag
Hebelzahn
Beiträge: 132
Registriert seit
07.04.12
#2 gepostet 03.07.12, 16:27
dabei ist die Frage ganz und gar nicht trivial.
ausländische Aktien in D
krokodil1
Beiträge: 401
Registriert seit
22.07.03
#3 gepostet 04.07.12, 21:22
Stell' Dir doch mal vor, in der Schweiz ist Feiertag, in Deutschland nicht: Wie will der Makler dann die schweizer Aktien in der Schweiz (ver-)kaufen?
Ein Makler stellt Kauf- und Verkaufkurse (ggf. sind es "seine eigenen Kurse" oder die "Bid- bzw. Ask-Kurse von Anlegern".
Um 10 Uhr kauft er 100 Nestle-Aktien an, um 11 Uhr verkauft er 80 Nestle-Aktien, um 12 Uhr kauft er wieder 50 an, um 13 Uhr verkauft er wieder 80 St. - Irgendwie hat er dann am Abend ungefähr genausoviele Nestle-Aktien, wie am Morgen. Dazu muss er nicht jedesmal erst in der Schweiz ordern.
Sollten dem Makler tatsächlich Nestle-Aktien "ausgehen", so kann er an normalen Tagen immer noch in der Schweiz nachkaufen oder eben in Deutschland den Kurs so hoch festsetzen, dass niemand mehr kaufen will.
(Wie soll es denn auch anders sein? Australische oder japanische Aktien kann er ja auch nicht - bedingt durch die Zeitverschiebung - "mal so eben schnell" in Sydney oder Tokio einkaufen.)
Lediglich bei Käufen/Verkäufen, die in die Hunderttausende oder Millionen gehen - wenn er selbst nicht genug Aktien / Geld hat, um den Auftrag auszuführen, macht es Sinn, dass er sich an die schweizer Börse wendet. Aber solche Aufträge erteilt man sowieso besser gleich an der Heimatbörse.
kroko
Ein Makler stellt Kauf- und Verkaufkurse (ggf. sind es "seine eigenen Kurse" oder die "Bid- bzw. Ask-Kurse von Anlegern".
Um 10 Uhr kauft er 100 Nestle-Aktien an, um 11 Uhr verkauft er 80 Nestle-Aktien, um 12 Uhr kauft er wieder 50 an, um 13 Uhr verkauft er wieder 80 St. - Irgendwie hat er dann am Abend ungefähr genausoviele Nestle-Aktien, wie am Morgen. Dazu muss er nicht jedesmal erst in der Schweiz ordern.
Sollten dem Makler tatsächlich Nestle-Aktien "ausgehen", so kann er an normalen Tagen immer noch in der Schweiz nachkaufen oder eben in Deutschland den Kurs so hoch festsetzen, dass niemand mehr kaufen will.
(Wie soll es denn auch anders sein? Australische oder japanische Aktien kann er ja auch nicht - bedingt durch die Zeitverschiebung - "mal so eben schnell" in Sydney oder Tokio einkaufen.)
Lediglich bei Käufen/Verkäufen, die in die Hunderttausende oder Millionen gehen - wenn er selbst nicht genug Aktien / Geld hat, um den Auftrag auszuführen, macht es Sinn, dass er sich an die schweizer Börse wendet. Aber solche Aufträge erteilt man sowieso besser gleich an der Heimatbörse.
kroko
Gut erklärt
Hebelzahn
Beiträge: 132
Registriert seit
07.04.12
#4 gepostet 05.07.12, 11:03
schade, daß es nicht öfter solche guten Beiträge gibt.
Es macht also kaum Sinn für Kleinanleger ausländische Aktien an den Heimatbörsen zu ordern.
Es macht also kaum Sinn für Kleinanleger ausländische Aktien an den Heimatbörsen zu ordern.
Ich kaufe meine US-Aktien (Apple,Google,Cola e.t.c )am liebsten in Frankfurt(XETRA) ; wenn es schnell gehen soll auch im Livetrading